Golf-Glossar Golfschwung und Golftechnik
Durchschwung (Finish)
Der Durchschwung (englisch Follow-Through) ist der Teil des Golfschwungs nach dem Treffmoment. Er endet im Finish, der Endposition. Der Ball ist dann zwar schon unterwegs – doch wer bewusst bis ins Finish schwingt, beschleunigt durch den Ball, statt vor ihm abzubremsen. Und das Finish zeigt, was im Abschwung passiert ist.
So sieht ein gutes Finish aus
Für Rechtshänder:
- Das Gewicht steht fast ganz auf dem linken Fuß, der rechte Fuß steht auf der Spitze.
- Hüfte und Brust zeigen zum Ziel.
- Die Arme sind nach dem Treffmoment gestreckt und falten sich erst im Finish, die Hände enden etwa über der linken Schulter.
- Du kannst die Position ein paar Sekunden halten, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.
Wie viel ein sauberes Finish für den Abschlag bringt, zeigen die Videos Achte aufs Finish und Du wirst bessere Drives schlagen und Rotation im Golfschwung und stabileres Finish.
Typische Fehler im Durchschwung
- Chicken Wing: Der linke Arm knickt nach dem Treffmoment ab, statt sich zu strecken. Folge: wenig Länge, oft ein Slice. Siehe Gestreckte Arme – Schluss mit dem »Chicken Wing«.
- Abbremsen: Der Schwung stoppt kurz nach dem Ball, oft aus Angst vor dem Schlag. Treffer und Länge leiden.
- Zurückfallen: Das Gewicht bleibt auf dem hinteren Fuß, der Oberkörper kippt nach hinten – typisch für getoppte und dünne Schläge.
- Keine Drehung: Die Arme schwingen allein weiter, die Hüfte bleibt stehen (Lange Drives – das Geheimnis der Hüfte).
Durchschwung im kurzen Spiel
Auch beim Chippen, Pitchen und Putten gilt: Der Durchschwung ist mindestens so lang wie der Rückschwung. Ist er kürzer, wird der Schlag zum Stoß, und die Länge lässt sich kaum noch dosieren.
Durchschwung und Finish im Podcast
#10 Das Finish, #332 Armstreckung, #313 Wedge-Finish und #345 Chip-Finish; zum Release passt #321 Release.
Den ganzen Bewegungsablauf vom Rückschwung bis zum Finish erklärt der Ratgeber Golfschwung.
