Golfschwung und Golftechnik

Chip

Der Chip ist jener Schlag im Golf, bei dem die Spieler ähnlich wie beim Putten ihr ganzes Feingefühl unter Beweis stellen können. Hierbei handelt es sich um den kürzesten Schlag, der mit Wedges oder auch Eisen ausgeführt werden kann, der Ball liegt in der Regel direkt um das Grün herum. Da dieser Ball möglichst nahe an die Fahne gespielt werden muss etwa im Rahmen des Up-and-Down, kommt dem Chip im Training eine besondere Bedeutung zu.

Das verstehen die Golfer unter einem Chip

Chip © Warren Goldswain - Fotolia.com

Chip © Warren Goldswain – Fotolia.com

Der Chip ist im Golf ein besonders kurzer Schlag mit einer geraden Flugbahn und einer geringen Ballflughöhe. Die besondere Charakteristik dieses Schlages ist es, dass der Ball nur sehr kurz in der Luft bleibt, schnell landet und dann lange ausrollt. Das macht es erforderlich, dass der Spieler anders als etwa bei einem Pitch die Ondulation des Grüns deutlich stärker in die Kalkulation seines Schlags einbeziehen muss. Tatsächlich wird der Chip daher auch häufig wie ein verlängerter Putt ausgeführt, bei dem zuerst in der Luft ein Hindernis wie etwa ein Bunker überwunden wird und danach eine Rollphase wie bei einem Putt folgt. Aus diesem Grund wird der Chip häufig gemeinsam mit dem Putt trainiert, da auch die Schwungbewegung von einem vollen Schwung mit den Eisen, Wedges und Hölzern deutlich abzugrenzen ist.

In diesen Situationen kann ein Chip sinnvoll eingesetzt werden

Der Chip kann nur um das Grün herum sinnvoll eingesetzt werden, da der Ball hier nur noch eine sehr kurze Strecke um die 20 Meter oder weniger zurücklegt. Aufgrund seiner Flugcharakteristik mit einem flachen Start und langem Ausrollen kommt der Chip immer dann zum Einsatz, wenn direkt um das Grün herum Hindernisse wie Bunker oder Wasser zu überspielen sind. Der Chip wird aber auch dann eingesetzt, wenn der Ball im Rough direkt an der Kante des Grüns liegt, da hier ein Putter in der Regel noch nicht sinnvoll verwendet werden kann. Die Schwungbewegung des Spielers ist bei diesem Schlag nur sehr kurz und ähnelt einer Kombination aus Putt und Pitch.

Besonders wichtig ist der Chip in Hinblick auf das Up-and-Down. Hat der Spieler mit der Annäherung das Grün verfehlt und hat nur noch zwei Schläge zur Verfügung, um ein Par zu spielen, muss der Ball mit dem Chip direkt an das Loch gebracht werden ähnlich wie bei einem ersten Putt, wenn das Grün nach Vorgabe getroffen wurde.

Mit welchen Schlägern wird der Chip ausgeführt?

Der Chip ist ein Schlag, der prinzipiell mit einer sehr großen Anzahl an Schlägern ausgeführt werden kann. Zumeist kommen hierfür Schläger wie die Wedges oder auch die kürzeren Eisen zum Einsatz, doch selbst die mittleren und lange Eisen und die Hölzer lassen sich sinnvoll verwenden. Es entstehen immer wieder Situationen im Golf, in denen der Spieler bei einem Chip zu einer ungewöhnlichen Schlägerwahl greift in Abhängigkeit von der Lage des Balles und der Beschaffenheit des Grüns. Soll ein Chip zum Beispiel mit einem längeren Eisen gespielt werden, wird hierzu in der Regel das Schlägerblatt deutlich geöffnet, damit der Ball höher startet und nicht zu schnell wird sowie zur Verbesserung der Bodeninteraktion.


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