Ping

PING ist bekannt für konsequente Fehlerverzeihung, Custom-Fitting und die Anser-Putter-Familie, mit der bis heute ein Grossteil der Tour spielt. Anders als Callaway, TaylorMade oder Titleist ist PING bis heute in Familienbesitz der Solheim-Familie.

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PING auf einen Blick

  • Gegründet: 1959 von Karsten Solheim
  • Sitz: Phoenix, Arizona (USA)
  • Unternehmensgruppe: bis heute unabhängig, in Familienbesitz der Solheims (Karsten Manufacturing Corporation) – keine Übernahme durch einen Konzern, anders als Callaway/TaylorMade/Titleist
  • Weitere Marken: keine eigenen Tochtermarken – Putter, Schläger, Bags und Bekleidung laufen alle unter PING selbst
  • Schwerpunkt: Driver, Fairwayhölzer, Hybrid, Eisen, Wedges, Putter, Bags, Bekleidung
  • Preisniveau: gehobenes Mittelfeld bis Premium
  • Verfügbarkeit: DE / AT / CH · ping.com

Geschichte

Karsten Solheim, gelernter Ingenieur, baute 1959 in seiner Garage in Redwood City den ersten eigenen Putter – benannt nach dem "Ping"-Klang beim Treffmoment. 1961 zog die Familie nach Phoenix, Arizona, wo das Unternehmen bis heute seinen Sitz hat. Solheims wichtigste Innovation war die Heel-Toe-Gewichtsverteilung: Sie machte Schläger deutlich fehlerverzeihender bei nicht perfekt getroffenen Bällen und veränderte den Schlägerbau nachhaltig. 1962 gewann John Barnum mit einem PING-Putter sein erstes PGA-Tour-Turnier – der Beginn von PINGs bis heute enger Tour-Präsenz.

1967 patentierte PING den Anser-Putter, bis heute eine der meistkopierten Putterformen im Golf. Ab den 1970er-Jahren etablierte sich PING zusätzlich mit Custom-Fitting – Schläger wurden individuell auf Länge, Lie-Winkel und Schwunggeschwindigkeit angepasst, lange bevor das in der Branche üblich wurde. Karsten Solheim führte das Unternehmen bis zu seinem Tod 2000; seither leitet die Familie PING in dritter Generation weiter, ohne das Unternehmen je verkauft zu haben.

PING-Sortiment & Technologien

Driver, Fairwayholz & Hybrid

Aktuelle Generation ist die G440-Serie (MAX/LST/SFT/HL) mit dem bisher tiefsten Schwerpunkt eines PING-Drivers, Nachfolgerin der noch erhältlichen G430-Generation. Dazu die eigenständige Crossover-Kategorie zwischen Hybrid und langem Eisen.

Eisen

Die G440/G430-Eisen sind PINGs Game-Improvement-Reihe, die kompaktere i-Serie (i525, i540) richtet sich an Golfer:innen mit besserem Ballkontakt, Blue Print ist die Tour-Blade-Variante für maximale Werkbarkeit.

Wedges

Die Glide-Serie (Glide 4.0, Glide Forged Pro) sowie die neuere S159/S259 Chrome-Reihe decken das kurze Spiel ab.

Putter

PLD Milled ist die präzisionsgefräste Tour-Top-Linie in direkter Nachfolge des historischen Anser, Scottsdale die klassische Mittelklasse-Reihe.

Für wen lohnt sich PING?

PING positioniert sich konsequent auf Fehlerverzeihung und individuelles Fitting statt auf ein einzelnes Handicap-Segment – G440/G430 und die G-LE-Putter passen für Einsteiger:innen bis Mittelhandicap, i-Serie/Blue Print/PLD Milled bieten aber genauso eine vollwertige Tour-Ausstattung für sehr gute Ballkontakt-Spieler:innen. Preislich bewegt sich PING im oberen Mittelfeld bis Premium.

PING bei GOLFSTUN.DE

Häufige Fragen zu PING

Gehört PING zu einem grösseren Konzern?
Nein – anders als Callaway, TaylorMade oder Titleist ist PING bis heute unabhängig und in Familienbesitz der Solheims.

Was macht den Anser-Putter so bekannt?
Der 1967 patentierte Anser war eine der ersten Cavity-Back-Putterformen und gilt bis heute als eine der meistkopierten Putterformen im Golf – Nachfolger laufen aktuell unter PLD Milled.

Was ist ein PING Crossover?
Eine eigene Kategorie zwischen Hybrid und langem Eisen: leichter zu treffen als ein Eisen, kontrollierter im Ballflug als ein klassisches Hybrid.

Zuletzt geprüft: September 2026 · Redaktion GOLFSTUN.DE