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Driver – Der längste Schläger im Golfbag

Christophe
Über den Autor
Christophe hat GOLFSTUN.DE in's Leben gerufen, um anderen Golfern den Einstieg in den Golfsport zu erleichtern.

Der Driver ist der Schläger, mit dem beim Golfsport die längste Schlagweite erzielt werden kann. Da beim Driver der Ball in der Aufwärtsbewegung getroffen werden sollte, wird beim Abschlag mit dem Driver der Ball vom Tee gespielt.

Die besten Driver – Testberichte

Wir testen regelmäßig die neuen Driver. Hier findest Du die Übersichten und Testberichte der letzten Golfsaisons:

  • Die Driver der Saison 2022
  • Die besten Driver der Saison 2021
  • Die besten Driver der Saison 2020
  • golf driver 2021 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag

    Testberichte

    Folgende Modelle haben wir im Detail getestet:


    Driver im Sale

    Wilson Profile XD Komplettsatz

    wilson profile xd komplettsatz 2017226 39YShPny2KgvHd 600x600 300x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
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    Details
    Das Wilson Profile XD Komplettset eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Freizeitgolfer. Das Set ist als Damen- und...

    TaylorMade M6 Driver

    taylormade m6 driver 2235681 3gqFjDUesNCeeS 600x600 300x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
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    Details
    Der neue TaylorMade M6 Driver konnte durch den bahnbrechenden Speed-Injection-Prozess feingetunt werden, bis an das von der USGA und dem R&A...

    TaylorMade M6 Driver für Herren

    219770 taylormade m6 driver 460 h 02 1280x1280 168x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
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    Details
    Die rasante Spielbarkeit des M6 Drivers ist innovativen Konstruktionsmerkmalen zu verdanken, allen...

    TaylorMade M6 Driver für Damen

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    Details
    Mit dem M6 Driver erzielen Sie Ballgeschwindigkeiten, die es so noch nie gegeben hat! Ihre Bälle...

    Bennington Organizer Cartbag QO

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    Details
    Das Quiet Organizer 14 Cartbag von Bennington bietet genug Platz, all Ihre Schläger zu verstauen. Das Organizer Top besitzt 8 einzelne Fächer für...

    Cobra King Speedzone Driver

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    Details
    Cobra Driver SpeedZone Der von Rennwagen inspirierte Speedzone Driver von Cobra wurde für maximale Geschwindigkeit entwickelt. Dafür wurde der...

    Callaway Mavrik Sub Zero

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    Details
    Callaway Holz Mavrik Sub Zero Das Mavrik Sub Zero Fairwayholz von Callaway bietet besonders wenig Spin für längere Abschläge und ein hohes Maß an...

    Callaway Warbird Komplettsatz

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    Details
    Das neue Callaway Warbird Golfset ist mit Schlägern für unglaubliche Weiten, maximale Performance und Fehlerverzeihung ausgestattet. Die Schläger...

    Honma TW//WORLD GS Driver

    284033 honma gs driver h 02 1280x1280 300x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
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    429,00 EUR
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    Details
    Der TW//WORLD GS Driver mit Gain Speed-Technologie, Radial Face, Crank Slot Sole und Weight...

    Tipps für den Driver-Kauf im Internet

    Grundsätzlich empfiehlt sich für den Kauf eines Drives immer ein Fitting (siehe unten), um wirklich sicherzustellen, dass der Schläger auch zum Schwung passt. Wenn Du dennoch direkt online kaufen möchtest, könnten folgende Tipps helfen:

    • Modell: Wähle einen modernen (relativ aktuellen) Driver eines bekannten Herstellers, da ältere / nicht hochwertige Modelle Fehler schlechter verzeihen. Welches konkrete Modell am besten passt, lässt sich nur im Rahmen eines Fittings herausfinden.
    • Schlägerkopf: Größere Hersteller bieten unterschiedliche Schlägerköpfe an (in der Regel für Slicer, für durchschnittliche Spieler und für sehr gute). Informiere Dich, welcher Schlägerkopf zu Dir passt. Nur weil Du einen Schlägerkopf für sehr gute Spieler wählst, bist Du nicht automatisch ein sehr guter Spieler.
    • Loft: Nimm einen Schläger mit verstellbarem Loft, so dass Du diesen bei Bedarf anpassen kannst. Ohne Fitting wirst Du nämlich nicht herausfinden, ob zum Beispiel 12,5 oder 10,5 Grad besser für Dich sind. So kannst Du zumindest ein bisschen experimentieren.
    • Schlagfläche: Bei einigen Modellen lässt sich die Schlagfläche verstellen, so dass diese mehr nach rechts oder links zeigt. Das kann helfen, wenn Du Probleme mit der Flugkurve hast.
    • Gewichte: Wenn der Schlägerkopf auch verstellbare Gewicht hat, kannst Du herausfinden, welche Einstellung besser passt (Gewicht mehr links oder rechts bzw. vorne oder hinten).
    • Schaft: Wähle im Zweifel lieber einen weicheren Schaft (»regular« oder »soft«) als einen zu harten (»stiff«).
    • Preis: Nutze unseren Preisvergleich für Driver, um das günstigste Angebot zu finden.

    Golfschwung mit dem Driver

    Den Ball mit dem Driver abzuschlagen, ist anspruchsvoll. Das liegt vor allem daran, dass der Schaft des Drivers sehr lang ist. Der lange Schaft hat zwar den Vorteil, dass der Schlägerkopf maximal beschleunigen kann, gleichzeitig sorgt er aber auch dafür, dass Du entsprechend weit weg vom Ball stehst. Je weiter die Entfernung vom Ball ist, desto schwieriger sind saubere und konstante Treffer. Dementsprechend wichtig ist die korrekte Schwungbahn beim Driver sowie der Eintreffwinkel. Hier findest Du Übungen, um den Ball besser mit dem Driver zu treffen.

    golfschwung - Driver – Der längste Schläger im Golfbag

    Das »Handbuch« zum Driver

    golfschwung mit dem driver 212x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag

    Golfschwung mit dem Driver

    Mach den Driver zu Deinem Lieblingsschläger! Konstanz und Länge vom Abschlag sind eine wichtige Grundlage für niedrige Scores – und vor allem...

      Mehr erfahren


    Driver-Testberichte

    Srixon ZX5 und ZX7 – Driver im Test

    Srixon, das zum japanischen Unternehmen »Sumitomo Rubber Industries« gehört, schickt zwei neue Driver-Modelle in die Golfsaison 2021. Der ZX7 Driver […]

    Technologischer Fortschritt beim Driver

    Der Driver wird auch als »Holz 1« bezeichnet und zählt zu den »Hölzern«, obwohl sein Schlägerkopf eigentlich aus Metall besteht. Dies geht auf eine Zeit zurück, in der dieser Schläger tatsächlich noch aus Holz angefertigt wurde. Hölzer aus Metall gibt es erst seit den Achtziger Jahren.

    technologie driver - Driver – Der längste Schläger im Golfbag

    Links ein Driver aus Persimmon-Holz, rechts ein aktuelles Modell

    Inzwischen ist es sogar so, dass Schlägerhersteller ihre Köpfe nicht mehr alleine entwerfen, sondern Experten aus der Flugzeug- und Autoindustrie mit ins Boot holen, um ideale aerodynamische Formen zu finden. Diese Kooperationen verringern kontinuierlich den Luftwiderstand der Schlägerköpfe. Weniger Luftwiderstand bedeutet größere Geschwindigkeit. Größere Geschwindigkeit, mehr Länge.

    Mehr Fehlerverzeihbarkeit durch geschickte Gewichtsverteilung

    Gehen wir aber kurz zurück zu den Anfängen des Drivers: Bis Ende der 70er Jahre bestanden die meisten Driver aus Persimmon-Holz. Dann begann man, mit neuen Materialen zu experimentieren. Im Gegensatz zu heute waren die Persimmon Köpfe extrem klein und ziemlich schwer. Es war dadurch natürlich viel schwieriger, den Ball sauber zu treffen, da auch der »Sweet Spot« winzig war. Dank moderner Materialien wie Titanium und Aluminium können heutzutage sehr viel größere und leichtere Köpfe gebaut werden. Diese sind erheblich einfacher zu treffen. Ihre Größe (regelkonform ist ein Volumen von maximal 460 ccm) und geringes Eigengewicht erlauben es, zusätzliche kleine Gewichte im Kopf so zu platzieren, dass sie sich positiv auf die Flugbahn auswirken.

    tee hoehe driver - Driver – Der längste Schläger im Golfbag

    Der Große Schlägerkopf des Drivers neben einem Eisen

    Diese hinten und unten im Schlägerkopf verbauten Gewichte ermöglichen eine optimale, schnell steigende Flugbahn. Sie helfen Dir, den Schläger mit mehr Geschwindigkeit an den Ball zu bringen und diesen dadurch weiter zu schlagen.

    Schlagfläche mit Trampolin-Effekt

    Wenn Du mal mit einem Tee auf die Schlagfläche klopfst, wirst Du am Geräusch feststellen, dass der Schlägerkopf innen hohl ist. Durch diesen Hohlraum und durch eine extrem dünne Schlagfläche entsteht der sogenannte und viel diskutierte »Trampolineffekt«. Stell Dir vor, dass Du mittig auf ein Trampolin springst. Das Netz steht unter Spannung, Du wirst wieder nach oben geschleudert. Genauso ist es auch bei einem Ball, wenn der Driver ihn mit dem »Sweet Spot« trifft. Je besser Du den Ball in der Mitte der Schlagfläche triffst, umso weiter fliegt er, da dort die Spannung am höchsten ist.

    Jahrelang haben Hersteller erfolgreich an der Verbesserung des Trampolineffekts gearbeitet. So erfolgreich, dass die Regeloffiziellen des R&A und der USGA dem Treiben vor einigen Jahren Einhalt gebieten mussten. Sie regulierten den sogenannten COR-Wert. Der COR-Wert (»Coefficient of Restitution«) beschreibt den Energietransfer, wenn zwei Gegenstände, hier also Driverkopf und Ball, aufeinander treffen. Dieser Wert darf nicht höher als 0,83 liegen. Ohne diese Regulierung hätte man etliche Turnierplätze umbauen müssen.

    Mehr über den Aufbau des Drivers

    driver ratgeber 300x192 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
    Der Driver – Was Du beim Kauf beachten solltest
    Bei der Auswahl des passenden Drivers spielen viele Punkte eine Rolle. Zum Beispiel der Loft, die Biegsamkeit des Schaftes (Flex), die Schaftlänge, etc.

    Driver-Fitting

    Wie findest Du heraus, welcher Schläger perfekt zu Dir und Deinem Spiel passt? Ganz einfach: Indem Du einen Fitting-Termin bei einem Experten machst! Bei einem Fitting wird auf folgende vier Faktoren geachtet:

    1. Kopf
    2. Schaft
    3. Länge des Schlägers
    4. Griff

    Der Kopf

    Wenn Du zum ersten Mal bei einem Schläger-Fitter bist, wirst Du Dich vielleicht von der riesigen Auswahl an Schlägerköpfen, Schaftoptionen und Griffen erschlagen fühlen. Doch keine Sorge! Die Aufgabe eines kompetenten Fitters ist es, mit Dir zusammen die beste Kombination der verschiedenen Komponenten zu identifizieren. Nach einem ersten Vorgespräch, in dem auch körperliche Voraussetzungen besprochen, Verletzungen und etwaige Einschränkungen thematisiert werden sollten, geht es zunächst darum, den richtigen Kopf zu finden. Da kommt es natürlich auch auf die Optik an. Du willst ja schließlich nicht bei jedem Drive auf einen Schlägerkopf schauen, der Dir nicht gefällt. Der Kopf sollte im besten Fall nicht nur gefallen, also »gut am Ball« aussehen, sondern auch das Selbstvertrauen stärken.

    golf driver - Driver – Der längste Schläger im Golfbag

    Die inneren Werte zählen – aber auch die Optik spielt eine wichtige Rolle

    Sound und Optik

    Wichtig ist auch der Sound. Jeder Kopf hat auch einen eigenen Klang. Einige klingen dumpf, andere sehr hell. Equipment-Firmen verwenden viel Mühe daran, ihren Drivern einen ganz bestimmten Klang zu geben. Was Dir gefällt, ist ebenfalls Geschmacksache.

    Optik und Klang sind zwar wichtig, aber auch beim Driver kommt es am Ende nicht nur auf die Oberfläche an. Die »inneren« Werte zählen. Es hat keinen Sinn, einen Kopf zu spielen, der einem optisch gefällt, aber nicht zu einem passt. Einen solchen Schläger wird man mit der Zeit eher hassen lernen.

    Bauart und Spielertyp

    Nimm Dir Zeit und lass Dich nicht blenden. Oft gibt es beim Driver Liebe auf den zweiten Blick. Wer aber, aus welchen Gründen auch immer, unbedingt eine bestimmte Marke spielen will, hat heute sehr gute Chancen, bei der Firma seiner Wahl genau den Kopf zu finden, den er braucht. Denn inzwischen bieten Hersteller oft verschiedene Versionen eines neuen Driver-Modells an:

    • Einen für Top Amateure, die wenig Spin auf ihrem Ball haben wollen (für mehr Länge und »Ballshaping«, also das bewusste Spielen bestimmter Flugkurven).
    • Einen für den »normalen« Hobbygolfer, der eine hohe Fehlerverzeihbarkeit und mehr Durchschnittslänge haben will.
    • Einen Anti-Slice-Kopf: Der minimiert den Slice, da sich die Schlagfläche im Treffmoment nach links krümmt und der Ball dadurch gerade(r) fliegt.

    Diese Modelle unterscheiden sich oftmals in der Schlägerkopfgröße und im Loft. Dieser lässt sich heutzutage bei vielen Drivern sogar einstellen. Um den richtigen Kopf für Dich zu finden, muss der Fitter wissen, wie weit Du circa schlägst und was Du für einen Ballflug hast. Nach dem Kopf kommt der wichtigste Teil des Schlägers.

    Der Schaft

    Der ideale Flex, also die Biegsamkeit des Schaftes, wird ermittelt, indem Du einige Bälle vor einem Launch Monitor (zum Beispiel »TrackMan« oder »FlightScope«) schlägst. Dabei wird unter anderem Deine Schlägerkopfgeschwindigkeit gemessen. Anhand derer wählt der Fitter einen Schaft mit dem richtigen Flex für Dich aus.

    schaefte griffe driver - Driver – Der längste Schläger im Golfbag

    Die Auswahl an Schäften ist beim Driver riesig

    Die Biegsamkeit (Flex) des Schaftes

    Nehmen wir mal an, dass Du eine Schlägerkopfgeschwindigkeit von 85 bis 95 mph hast und männlich bist. Dann wäre ein »Regular« Schaft für Dich ideal. Wenn Deine Schlägerkopfgeschwindigkeit eher Richtung 85 mph tendiert, solltest Du einen Schaft nehmen, der eher leichter ist. Also circa 55 Gramm wiegt. Ein leichterer Schaft hat den Vorteil, dass Du nicht versuchen musst, schneller zu schwingen. Er unterstützt Deine Schlägerkopfgeschwindigkeit und wird Dir helfen, den Ball weiter und konstanter zu schlagen.

    Mit dem Launch Monitor wird auch eine weitere, wichtige Zahl ermittelt: der rpm-Wert. »Revolutions per minute« bedeutet Umdrehungen pro Minute. Der rpm-Wert zeigt also an, wie viele Umdrehungen Dein Golfball im Moment unmittelbar nach dem Abflug hat. Ein fliegender Ball dreht sich in der Luft rückwärts um die eigene Achse. Das nimmt ihm Geschwindigkeit. Je mehr Umdrehungen ein Ball während des Fluges macht, desto kürzer wird er fliegen und umso weniger wird er nach dem Aufkommen rollen.

    Der richtige Flex beim Schaft

    Die Schlägerkopfgeschwindigkeit liegt bei einem männlichen Hobbygolfer im Schnitt irgendwo zwischen 70 bis 85 Meilen pro Stunde. Hier wäre der Härtegrad »Regular« (R-Flex) der richtige.

    flex auswahl driver - Driver – Der längste Schläger im Golfbag

    Der passende Schaft nach Schlägerkopfgeschwindigkeit

    Der Kickpoint des Schaftes

    Um den optimalen Schaft für Dich zu finden, sollte nicht nur auf dessen Flex geachtet werden, sondern auch auf die Umdrehungen des Balls. Liegt dieser Wert zwischen 2.000 bis 3.000 rpm, ist die Kombination aus Schaft und Schlägerkopf für Dich ideal. Sollte der Schaft zu Deiner Schwunggeschwindigkeit passen, aber der Wert immer noch etwas über 3.000 rpm liegen, liegt das wahrscheinlich daran, dass Du zu steil an den Ball kommst. Je nach Schaft, kann der Ball unterschiedlich fliegen: mal hoch, mal sehr hoch, mal flach. Die Unterschiede im Ballflug kommen daher, dass verschiedene Schäfte ganz unterschiedliche »Flex Points« haben. Es gibt »low«, »mid« und »high« Flex Points.

    Nehmen wir an, Du schlägst Deinen Ball mit dem Driver immer sehr hoch. Dann solltest Du, wenn Du Dich das nächste Mal fitten lässt, einen Schaft finden, der einen »high Flex Point« hat. Dadurch startet Dein Ball flacher, da der Kick-Punkt höher am Schaft sitzt, sich also näher am Griff befindet. Sollte der Ballflug dann immer noch etwas zu hoch sein, dann kannst Du den Loft der Schlagfläche verändern, sofern der Kopf über diese Einstellungsmöglichkeit verfügt.

    Der richtige Griff

    Der Griff ist vielleicht der Aspekt, der am häufigsten beim Driverkauf übersehen wird. Der Griff ist die einzige Verbindung zwischen Körper und Schläger. Seine Bedeutung kann deshalb nicht überschätzt werden. Wenn hier etwas nicht stimmt, hat das Auswirkungen auf Deinen Ballflug! Anhand der folgenden Tabelle kannst Du sehen, welchen Einfluss ein zu dünner oder ein zu dicker Griff auf den Ballflug haben kann. Deshalb ist es sehr wichtig, dass auch Deine Hand und Deine Finger vermessen werden.

    Griff Auswirkung auf die Hände Tendenz des Ballflugs (als Rechtshänder)
    Zu dick Wenig Release in den Händen und Armen durch den Ball Rechts
    Zu dünn Viel Release in den Händen und Armen durch den Ball Links

    Du siehst also, dass Du nicht einfach irgendeinen Driver kaufen solltest, nur weil er vielleicht im Angebot ist oder gut aussieht. Es ist auch wirklich völlig egal, welche Spielstärke Du hast: Ein Fitting bei einem Experten Deines Vertrauens ist immer sinnvoll!

    Genereller Ablauf eines Fittings

    • Interview mit dem Spieler (u.a. Spielniveau, Spielhäufigkeit, Trainingsmotivation, Stärken und Schwächen, typischer Ballflug)
    • Statische Vermessung der eigenen Schläger (Länge, Winkel, Gewichtungen)
    • Warm-Up mit eigenen Schlägern
    • Bewertung der Ballflugdaten der eigenen Schläger am Launch-Monitor (Ist-Stand)
    • Statische Ausmessung (Körpergröße, Armlänge, Handgröße)
    • Vergleich verschiedener Köpfe und Schäfte
    • Subjektiven Testsieger festlegen und mit objektiven Daten am Launch-Monitor vergleichen
    • Optik und Individualisierungsmöglichkeiten definieren

    Einen Schlägerfitter finden

    Die Frage ist nur, was macht einen guten Fitter aus? Nun, er sollte nicht nur einen Launch Monitor benutzen, sondern auch kompetent mit den Werten umgehen können, die das Gerät zur Verfügung stellt. Wichtig ist außerdem, dass er eine möglichst große Bandbreite an Schäften und Köpfen im Sortiment hat. Dadurch kann viel probiert werden, um am Ende den idealen Schläger zu finden.

    In Deutschland gibt es einige sehr gute Fitter, die nichts anderes machen, als Schläger individuell zusammenzustellen und anzupassen. Natürlich können auch viele Golfpros fitten. Voraussetzung ist allerdings immer das richtige Equipment und genügend Auswahl an Schäften und Köpfen. Nur wenn Deine Schläger zu Dir passen, kannst Du das Optimale aus Deinem Spiel herausholen. Das gilt besonders für den Driver, da Du diesen (genauso wie den Putter) sehr häufig auf dem Platz benutzt. Hier findest Du eine Auswahl der besten Clubfitter.

    Podcast-Folgen über den Driver

    In unserem Golf-Podcast haben wir schon in mehreren Folgen über den Driver gesprochen. Hier kannst Du Dir die entsprechenden Folgen anhören.

    folge73 300x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
    #73 Live-Podcast: Driver-Fitting
    Eine ganz besondere Folge: Live von der Driving Range könnt Ihr per Podcast Chris' Driver-Fitting anhören. Wie viel Meter kann Marcus beim Fitting...
    folge69 300x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
    #69 Golfschwung mit dem Driver – 9 wichtige Faktoren
    Unser Buch »Golfschwung mit dem Driver« ist erschienen. Wir stellen 9 wichtige Faktoren für lange und konstante Drives vor. Außerdem hat Marcus...
    folge60 300x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
    #60 Slice mit dem Driver
    Der Griff, die Schwungbahn und die Position der Handgelenke im höchsten Punkt – das sind die drei häufigsten Ursachen für den Slice mit dem...
    6f6c5a73 4ad8 4e58 be7f 4850a1b269bb 300x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
    #57 Die Auswahl des Drivers
    Beim Driver kommt es auf verschiedene Faktoren an, damit er auch wirklich zu Dir passt. Worauf Du beim Kauf eines Drivers achten solltest, erfährst...
    1ccb186c 1c54 4ff7 8da0 4c52b0561b56 1 300x300 - Driver – Der längste Schläger im Golfbag
    #16 Mehr Konstanz mit dem Driver
    Beim Golfschwung mit dem Driver kommt es vor allem auf folgende Dinge an:1) Die Ansprechposition2) Der richtige Griff3) Die Schwungbahn4) Der...

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