Callaway

Callaway Golf ist einer der weltweit größten Hersteller von Golfausrüstung – besonders bekannt für die Big-Bertha-Driver und, über die Tochtermarke Odyssey, für Putter. Das 1982 in Kalifornien gegründete Unternehmen zählt neben Acushnet (Titleist) und TaylorMade zu den drei umsatzstärksten Ausrüstern der Branche.

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Callaway auf einen Blick

  • Gegründet: 1982 von Ely Callaway
  • Sitz: Carlsbad, Kalifornien (USA)
  • Unternehmensgruppe: Topgolf Callaway Brands (2022 umbenannt; Abspaltung von Topgolf 2024 angekündigt)
  • Weitere Marken: Odyssey (Putter), Ogio, TravisMathew, Jack Wolfskin
  • Schwerpunkt: Driver, Fairwayhölzer, Eisen, Wedges, Putter, Bälle
  • Preisniveau: gehobenes Mittelfeld bis Premium
  • Verfügbarkeit: DE / AT / CH · callawaygolf.com

Geschichte

Ely Callaway kaufte 1982 einen kleinen Hersteller von Hickory-Schlägern und baute daraus binnen weniger Jahre eine der bekanntesten Marken im Golf. Der Durchbruch kam 1991 mit dem übergroßen, besonders verzeihenden Driver Big Bertha – einem Namen, der bis heute für Callaway steht.

1997 übernahm Callaway den Putter-Spezialisten Odyssey, dessen „White Hot“-Einlage zur meistgespielten Putter-Serie der Welt wurde. Firmensitz ist bis heute Carlsbad in Kalifornien mit mehreren tausend Mitarbeitenden.

Callaway-Serien & Technologien

Driver & Hölzer

Big Bertha ist die verzeihende Game-Improvement-Linie. Epic und Mavrik führten die von Callaway stark beworbene KI-gestützte Schlagflächen-Entwicklung ein; Rogue folgte als robustere, ebenfalls verzeihende Generation, XR als günstigere Schnelligkeitslinie. Jüngere Plattformen: Paradym und Paradym Ai Smoke.

Eisen

Die Apex-Familie deckt vom verzeihenden Hohlkammer-Eisen (Apex DCB) bis zum kompakten Muskelback (Apex MB) mehrere Spielstärken ab. Dazu kommen die verzeihenden Paradym-/Rogue-Eisen für höhere Handicaps.

Wedges

Die von Roger Cleveland entwickelten JAWS-Wedges (u. a. Mack Daddy, JAWS MD5, JAWS Raw) sind aggressiv gefräst für viel Spin und richten sich an Spieler:innen aller Klassen.

Putter (Odyssey)

White Hot ist die klassische, weltweit meistgespielte Einlage. Odyssey Ten und Stroke LAB eignen sich für alle Spielstärken, Toulon Design ist die fräsgefertigte Tour-Level-Linie.

Für wen lohnt sich Callaway?

Callaway deckt praktisch jede Spielstärke ab: verzeihende Driver (Big Bertha, Paradym) und Game-Improvement-Eisen für Einsteiger und Mittelhandicaps, die Apex-Reihe und die JAWS-Wedges für ambitionierte Spieler:innen. Preislich liegt die Marke im oberen Mittelfeld bis Premium – bei Vorjahresmodellen bekommt man dennoch viel Schläger fürs Geld. Für Putter führt über Odyssey ohnehin kaum ein Weg vorbei.

Ratgeber & Tests zu Callaway

Häufige Fragen zu Callaway

Wo werden Callaway-Schläger gefertigt?
Entwicklung und Prototyping finden in Carlsbad (Kalifornien) statt, die Serienfertigung überwiegend in Asien. Tour-nahe Kleinserien und Wedges teils in den USA.

Was ist der Unterschied zwischen Rogue und Paradym?
Paradym ist die neuere Plattform mit überarbeiteter Bauweise; Rogue-Modelle sind meist als Vorjahresgeneration günstiger, spielerisch aber weiterhin sehr verzeihend.

Für welches Handicap eignet sich die Apex-Reihe?
Die Apex-Familie reicht vom verzeihenden Apex DCB (mittlere bis höhere Handicaps) bis zum Apex MB (einstellige Handicaps).