Golfschwung und Golftechnik

Putten

Das Putten gilt vielen als die höchste Kunst im Golfspiel. Hier wird entschieden, welcher Score sich letztendlich auf einem Loch erreichen lässt, ein ungenügendes Putten zieht selbst den talentiertesten Longhitter runter. Das Putten ist sowohl in Hinblick auf die Technik des Schwungs als auch auf das Lesen des Grüns anspruchsvoll.

Das Putten ist ein zentraler Bestandteil des Golfs

Putten © Warren Goldswain - Fotolia.com

Putten © Warren Goldswain – Fotolia.com

Der Putt ist jener Schlag im Golf, bei dem der Ball keine Flugkurve beschreibt, sondern lediglich rollt. Während Schläge wie der Drive oder auch die Annäherungen eine gewisse Toleranz zulassen, was das Treffen des Ziels anbelangt, muss der Putt stets mit größtmöglicher Präzision ausgeführt werden. Mit dem Putten wird das jeweilige Loch abgeschlossen und damit festgelegt, welches Ergebnis letztendlich erzielt werden kann. Das englische Sprichwort drive for show, putt for dough verdeutlich, dass es das Putten ist, mit dem im Golf über Sieg oder Niederlage entschieden wird. Entsprechend intensiv fällt das Training dieses Schlags aus, was für Amateure und professionelle Golfer gleichermaßen gilt.

Das Putten wird ausgeführt als eine Pendelbewegung des Oberkörpers und weniger als ein Schwung oder gar ein Schlag. Die Bewegung ist sehr reduziert und dennoch fehleranfällig. So kann ein leichtes Verreißen des Schlägers bereits dafür sorgen, dass der Ball gepullt oder gepusht beziehungsweise zu weit zum Spieler hin oder vom Spieler weg gespielt wird. Zudem kämpfen viele Golfer mit dem Phänomen des Yips, einer unwillkürlichen Zuckung während der Schwungbewegung, die ein präzises Spiel ebenfalls erschwert.

Bei Hobbygolfern ist der 3-Putt häufig die Regel auf dem Grün. Bessere Spieler versuchen hier, die Schläge auf eine Annäherung und dann das Lochen und damit 2 Putts zu reduzieren. Bei Profis hingegen besteht der Anspruch, jedes Grün nach Möglichkeit mit nur einem Putt zu bewältigen. Die besten Spieler der Welt erreichen dabei einen Durchschnittswert von etwa 1,7 Putts pro Loch.

Der Putt ist der einzige Schlag, der nur mit einem bestimmten Schläger ausgeführt wird

Während Schläge wie der Abschlag, die Annäherungen, die Bunkerschläge sowie die Chips und sonstigen Schläge mit einer Vielzahl von Schlägern ausgeführt werden können und in der Praxis auch tatsächlich ausgeführt werden, kommt für den Putt sinnvoll nur der Putter in Frage. Es ist stets eine sehr persönliche Frage, welche Art von Putter der Spieler mit auf die Runde nimmt, welche Schaftlänge gewählt wird und ob es sich um ein Modell mit Insert auf der Schlagfläche handelt oder ohne.

Erfolgreiche Spieler müssen das Grün lesen können

Die hohe Kunst im Putten besteht darin, das Grün zu lesen, um die Puttlinie bestimmen zu können. Dazu ist es notwendig, dass der Spieler das sogenannte Break erkennt, worunter der Verlauf des Grüns vom Ball bis hin zum Loch zu verstehen ist. Meistens ist Break nach links oder nach rechts vorhanden, so dass der Spieler seine Ausrichtung entsprechend anpassen muss. Professionelle Spieler werden beim Lesen der Puttlinie häufig von ihren Caddies unterstützt, um hier Fehler zu vermeiden.


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