Golf-Training

Länge beim Pitchen trainieren

· Video 9 Min. · 2 Min. Lesezeit · 5 Kommentare

Viele Golfer schlagen ihr Wedge nur in einer vollen Bewegung – aber wie oft brauchst Du wirklich den vollen Schlag auf dem Platz? Wahrscheinlich selten. Viel öfter musst Du den Ball 30, 40 oder 60 Meter weit schlagen – also mit halben oder dreiviertel Schwüngen. Und genau da hapert es bei vielen: Die Länge stimmt einfach nicht. Das lässt sich aber gezielt trainieren.

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Die Perlenketten-Übung: So funktioniert’s

Stell Dir vor, Du möchtest auf der Driving Range eine "Perlenkette" aus Bällen legen – einer nach dem anderen, jeder kürzer als der vorherige. Das Ziel ist nicht die Richtung, sondern die Länge. Und das Beste: Diese Übung funktioniert auch wunderbar, wenn ein Bunker im Weg ist – das sorgt zusätzlich für den mentalen Trainingseffekt.

So gehst Du vor:
  1. Wähle eine Zielrichtung: Richte Dich z. B. auf eine Fahne oder ein sichtbares Ziel im Hintergrund aus.
  2. Starte mit einem mittellangen Pitch: Etwa 70 m, je nach Schläger und Können.
  3. Führe einen bewussten Probeschwung aus: Schaffe Dir ein Gefühl für die Länge, die Du gleich schlagen willst.
  4. Schlage den ersten Ball: Nicht zu lang, aber in Richtung Ziel.
  5. Jetzt wird’s spannend: Der zweite Ball soll kürzer sein als der erste – der dritte kürzer als der zweite usw.
  6. Wiederhole die Routine bei jedem Ball: Ausrichten, Probeschwung, Gefühl mitnehmen, schlagen.

Wichtige Hinweise:
  • Stell Dir niemals vor, Du musst den Ball "hoch" spielen – der Loft Deines Schlägers sorgt ganz automatisch für die Flugbahn.
  • Denke lieber: "Ich will über den Bunker und sicher aufs Grün spielen", statt "Ich muss ihn hoch schlagen".
  • Vertraue Deinem Gefühl – aber gib ihm auch regelmäßig Trainingszeit, damit es sich entwickeln kann.

Diese Methode bringt gleich mehrere Vorteile mit sich:

  • Du entwickelst ein besseres Gefühl für die Längenabstufungen mit Deinem Wedge.
  • Du trainierst Deine mentale Stärke, wenn Hindernisse (wie z. B. Bunker) im Spiel sind.
  • Du lernst, wie weit eine bestimmte Schwunglänge den Ball tatsächlich fliegen lässt.

Und das ist Gold wert auf dem Platz – denn wer beim Pitchen Längenkontrolle hat, spart Schläge und liegt deutlich näher an der Fahne.

Trainiere gezielt, nicht nur drauflos

Ein strukturiertes Pitchtraining ist auf der Driving Range jederzeit möglich – auch ohne Pitchinggrün. Wichtig ist, dass Du mit Plan trainierst, mit Routine und mit Gefühl. Die Perlenketten-Übung hilft Dir dabei enorm weiter.

Hast Du diese Übung schon mal ausprobiert? Oder hast Du eine andere Methode, um Dein Pitchen zu verbessern? Schreib es gerne in die Kommentare – ich freue mich auf Deine Erfahrungen!