Golfclub und Golfplatz

Bunker

Bunker sind im Golfsport präparierte Hindernisse, welche meist in Form von mit Sand gefüllten Mulden bzw. Senken auf dem Platz vorkommen. Das Spiel von dort ist ein schwieriges Unterfangen, weil man dabei auch eine Vielzahl von Regeln zu beachten hat. Außerdem muss der Bunker beim Verlassen wieder so präpariert werden, wie er vorgefunden wurde – nämlich eben und ohne Spuren. Die allerersten Golfanlagen wurden auf Dünenlandschaften errichtet. Diese bestanden aus vielen Sandlöchern und so kristallisierten sich auch die ersten Bunker im Golfsport heraus, da es an diesen Stellen wegen äußerer Einflüsse keine Vegetation gab. Eigentlich sollten Bunker ja nur auf Plätzen in Dünenlandschaften existieren, da sie aber für die Strategie und den Schwierigkeitsgrad im Golf so wichtig sind, findet man sie heutzutage eigentlich auf jeder Golfanlage.

Bunker © Andreas Haertle - Fotolia.com

Bunker © Andreas Haertle – Fotolia.com

Fakten zum Bunker

Es gibt Senken, welche mit Erde als auch Gras gefüllt sind und in der Regel als sogenannte Grasbunker bezeichnet werden. Auf einer Golfanlage zählen diese besonderen Stellen jedoch zum normalen Gelände – sind also keine Bunker im herkömmlichen Sinn. Des Weiteren existieren auf Plätzen in trockenen Wüstengebieten große Sandareale, die sogenannten „Waste Areas“, welche ebenso nicht als Bunker bezeichnet werden.

Um es Golfspielern zu ermöglichen, Bunker schon vor dem Schlag aus der Ferne zu erkennen, sind deren Rückseiten in die Höhe gezogen. Dies ist in Ausnahmefällen nicht immer so, da es auch versteckte bzw. getarnte Bunker gibt, die auf große Distanz nicht einsehbar sind. Dies wird aber generell als unsportlich angesehen und beim Bau einer Golfanlage eher selten so eingeplant. Dafür ist es aber meistens so, dass man aus einem Bunker eine eingeschränkte Sicht sowie Spielbahn auf das Grün hat.

Es gibt spezielle Arten von Bunker, wie zum Beispiel die sogenannten Fairwaybunker. Diese sind, wie der Name schon sagt, am Fairway angelegt und befinden sich an den Seiten der Landegebiete von langen Bällen, die eigentlich nur gute Golfer nach ihrem Abschlag spielen können. Die sogenannten Grünbunker sind rund ums Grün angelegt. Diese dienen dazu, um den Schwierigkeitsgrad bei Schlägen zum Loch zu erhöhen. Außerdem sind diese Senken meist noch tiefer als am Fairway. Dann gibt es noch die ungeliebten Topfbunker, welche wohl am schwierigsten zu bespielen sind. Topfbunker sind tief, steil und lassen wenig Platz. Häufig müssen Spieler dort sogar auf einer Leiter hinabsteigen.

Regeln im Bunker

Golfspieler dürfen ihren Ball im Bunker zur Erkennung aufnehmen. Dies muss jedoch vorher kundgetan und die Stelle des Balles markiert werden, ansonsten sieht das Regelwerk einen Strafschlag vor. Um den Ball zu kontrollieren, darf dieser nach dem Aufnehmen gereinigt werden. Beim Zurücklegen ist jedoch Vorsicht geboten – die Hand darf nicht den Sand berühren, um die Beschaffenheit des Bunkers zu überprüfen.

Vergisst man den Ball zu markieren, wird ein Strafschlag zugesprochen. Wird er nicht an die genaue Position zurückgelegt, werden 2 Strafschläge vergeben. Lose hinderliche Naturstoffe wie Blätter, Zweige, ganze Äste, Steine, Insekten usw. dürfen im Bunker nicht aus dem Weg geräumt oder beim Schlag berühren werden. Eine Ausnahme bilden Gegenstände wie Flaschen, Dosen und dergleichen bzw. der Rechen im Bunker. Des Weiteren ist es nicht erlaubt, mit den Füßen die Beschaffenheit des Sandes zu überprüfen sowie diesen mit dem Schläger oder der Hand zu berühren. Dies gilt ebenso für den Schwung beim Schlag – das Berühren des Sandes mit dem Schläger ist verboten. Ist man nicht in der Lage den Ball zu spielen, kann man ihn auf Kosten eines Strafschlages für unspielbar erklären.


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