Bunkerschlag – Die richtige Technik, um aus dem Grünbunker zu kommen

Marcus Bruns

Marcus Bruns

Marcus ist PGA Professional und Golflehrer im Golfclub Syke. Er ist Buchautor, Podcaster und Gastautor in diversen Magazinen.

Anfänger, Fortgeschrittene aber auch Pros finden sich nicht selten nach einer misslungenen Annäherung in einem gut platzierten Bunker neben dem Grün. Diese Verteidigungsanlagen können ein ernsthaftes Problem darstellen und schon mancher Traum vom Sieg ist im Sand eines Bunkers begraben worden.

Die schlimmsten von Ihnen tragen Namen, die absolut nichts Gutes bedeuten. Mal heißen sie »Hell« (Hölle), mal »Coffin« (Sarg) oder »Himalayas«. Manche dieser Fallen sind sogar nach ihren prominenten Opfern benannt. So heißt der berüchtigte »Roadhole Bunker« auf der 17. Bahn des Old Course in St Andrews seit 1978 unter Eingeweihten auch »The Sands of Nakajima«. Dort brauchte der nur einen Schlag hinter dem Führenden liegende japanische Pro Tommy Nakajima während der Open Championship gleich mehrere Schläge, um sich nach einem missratenen Putt(!) aus dem Sand zu befreien. Nakajima spielte schließlich eine Neun und verlor jede Chance auf den Open Sieg. Der Bunker allerdings trägt bis heute seinen Namen.

Wie bei allen Schlägen sind die technischen Basics eines guten Bunkerspiels von großer Bedeutung. Im folgenden Video erläutere ich die wichtigsten Grundlagen des Setups, der Schwungtechnik und der Körperbewegung.

Der Schlag aus dem Grünbunker

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Der Bunkerschlag

Hier noch einmal zusammengefasst die wichtigsten Stichpunkte für einen gelungenen Bunkerschlag.

Setup

  • Ballposition unter der vorderen Brustpartie.
  • Etwas breiterer Stand, um die Stabilität zu verbessern.
  • Etwas schwächerer Griff.
  • Griffende im Ansprechen über dem Ball.
  • 60-70% des Gewichts auf das vordere Bein.

Schwungtechnik

  • Schlagfläche zuerst etwas öffnen, um den Bounce zu nutzen und mehr Höhe zu generieren – dann greifen.
  • Breiter und etwas tiefer stehen
  • Wenig Unterkörperrotation.
  • Aber immer durch den Ball beschleunigen.

Körperbewegung

  • Wenig Unterkörperrotation im Aufschwung.
  • Gewicht eher links - auch in der Bewegung.
  • Schulterrotation um Energie aufzubauen.

Wenn Du die hier vorgestellten Grundlagen beherzigst, wirst Du feststellen, dass sich Dein Bunkerspiel bald verbessern wird. Wie alle Basics müssen diese Fundamente regelmäßig trainiert werden. Viele Golfer verbringen sehr viel Zeit mit ihrem langen Spiel und vernachlässigen dabei das immens wichtige kurze Spiel. Das kann auf der Runde wertvolle Schläge kosten. Versuche immer wieder Pitches, Chips und Bunkerschläge in Dein Trainingsprogramm einzubauen. Dein Score wird es Dir danken und vermutlich wird man keinen Bunker nach Dir benennen wollen.

Und jetzt ab in den Übungsbunker!

Text: CSP

Marcus Bruns

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Marcus ist PGA Professional und Golflehrer im Golfclub Syke. Er ist Buchautor, Podcaster und Gastautor in diversen Magazinen.

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