Golf-Training

Der Unterkörper leitet den Schwung ein, nicht die Schulter!

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Leitest Du Deinen Abschwung im Golfschwung mit dem Unterkörper ein?

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Einsatz des Unterkörpers

Im linken Bild siehst Du sehr deutlich, wie sich die rechte Oberkörperseite in Richtung Ball bewegt. Der Schläger kommt von außen. Der Grund dafür ist, dass der Unterkörper den Abschwung nicht eingeleitet hat (das sollte er aber!). Folgende Auswirkungen sind dann zu beobachten:

  • Slice
  • Flacher Ballflug
  • Treffer an der Hacke
  • Treffer an der Spitze

Wie Du auf dem rechten Bild erkennen kannst, habe ich mein linkes Knie nach vorne weggedreht, mein Oberkörper ist jedoch noch hinter dem Ball. Hier habe ich natürlich übertrieben, damit sich die Rotation in meinem Muskelgedächtnis speichert. Wichtig ist, dass Du ein Gefühl für die Bewegung und die richtige Reihenfolge entwickelst. Es sollte sich so anfühlen, als wolltest Du Dich auf Deine linke Pobacke setzen.

Trainiere die Bewegung mit einem Ballkorb

Für den dazu passenden Drill kannst Du entweder einen Ballkorb oder Dein Golfbag nehmen.

Den Ballkorb klemmst Du Dir zwischen die Knie. Wenn Du ausholst, dann sollte er in Position bleiben. Er darf sich erst lösen, wenn Du im Abschwung Dein linkes Knie nach »hinten außen« drehst. Achte bei dieser Übung darauf, dass Du den Abschwung mit dem Unterkörper einleitest. Der Oberkörper sollte der Unterkörperrotation folgen.

In Deiner normalen Ansprechposition wirst Du zunächst ein ungewohntes Gefühl haben, da der Ballkorb Druck ausübt und Du enger stehst als gewöhnlich. Achte darauf, dass Du beim Ausholen Deinen Körper nicht zu sehr verschiebst, da Du sonst die Bewegung des Ballkorbes spüren wirst.

Stelle Dir vor, dass Du über Deine Schultern aufdrehst, wobei Deine Hüfte automatisch mitdreht. Der Ballkorb bleibt stabil zwischen Deinen Knien. Achte darauf, im Durchschwung nicht zu schieben, sondern Dein linkes Knie nach hinten zu drehen. Dadurch wird der Ballkorb herausfallen und Du erreichst eine viel bessere Körperrotation.

Versuche, beim Trainieren zu übertreiben, damit der Körper das Gefühl für die Unterkörperrotation speichern kann.