Golf-Training

Besser durch den Ball bewegen (der linke Fuß)

· Video 9 Min. · 3 Min. Lesezeit · 21 Kommentare

Du arbeitest an Deinem Schwung, gibst Dir Mühe bei der Gewichtsverlagerung, versuchst, die Rotation zu verbessern – und trotzdem fühlt sich der Ballkontakt irgendwie nicht richtig an. Gerade beim Pitchen, Chippen oder beim Eisenschlag hast Du das Gefühl, den Ball nicht so knackig zu treffen, wie Du es gerne würdest? Dann könnte ein ganz kleines Detail den Unterschied machen – und zwar Dein vorderer Fuß.

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Ein kleines Detail mit großer Wirkung

Normalerweise stellst Du Dich mit beiden Füßen parallel zum Ziel an den Ball. Das sieht zwar sauber aus, führt aber bei vielen Spielern zu Problemen in der Bewegung. Die Hüfte kann sich nur eingeschränkt drehen, die Gewichtsverlagerung bleibt unvollständig – und am Ende muss oft mit den Handgelenken kompensiert werden. Das sorgt nicht nur für instabile Schwünge, sondern häufig auch für getoppte oder „fette“ Schläge.

Die einfache Lösung: Der linke Fuß zeigt nach außen

Stell Dir vor, Du drehst Deinen linken Fuß (als Rechtshänder) leicht nach außen – etwa 25 bis 30 Grad in Richtung Ziel. Genau das ist der Gamechanger. Diese kleine Veränderung im Setup sorgt dafür, dass Du:

  • Dich viel leichter durch den Ball bewegen kannst
  • Besser auf Dein linkes Bein verlagerst
  • Mehr Stabilität im gesamten Schwung hast
  • Ein knackigeres, kontrollierteres Finish erreichst
So setzt Du es Schritt für Schritt um
  1. Stell Dich wie gewohnt an den Ball – aber drehe Deinen linken Fuß leicht nach außen.
  2. Beginne Deinen Schwung – Du wirst sofort merken, dass Du leichter in die Drehung kommst.
  3. Verlagere aktiv Dein Gewicht auf das linke Bein im Durchschwung.
  4. Halte das Finish und kontrolliere, ob Deine Gürtelschnalle Richtung Ziel zeigt. Das ist ein gutes Zeichen für eine vollständige Rotation.

Warum das so wichtig ist

Ein nach außen gedrehter vorderer Fuß hilft Dir, die Hüfte freier zu rotieren – ohne Spannung auf der Rückseite oder unkontrolliertes „Rausziehen“ mit den Armen. Und: Du vermeidest, den Ball hochschlagen zu wollen, was oft zu Fehlern führt. Denn der Ball fliegt nicht wegen Deiner Handgelenke in die Luft – sondern wegen des Lofts, der Geschwindigkeit und des sauberen Treffmoments.

Gerade beim kurzen Spiel benötigst Du Kontrolle und Stabilität. Mit dem leicht geöffneten Fuß wirst Du merken, wie viel einfacher es ist, den Ball sauber zu treffen – ohne Kippen, ohne Nachhelfen. Dein Gewicht wandert automatisch nach vorn, Deine Bewegung bleibt kompakt und klar.

Beobachte beim Finish, wohin Deine Gürtelschnalle zeigt. Zeigt sie deutlich in Richtung Ziel, hast Du Dich gut durch den Ball gedreht. Wenn nicht – überprüfe noch einmal Deine Fußstellung. So hast Du jederzeit ein direktes Feedback über Deine Bewegung.

Kleine Änderung – großer Unterschied

Stelle Deinen linken Fuß leicht nach außen und gib Deinem Schwung die Freiheit, die er benötigt. Du wirst merken: Der Ballkontakt wird konstanter, die Bewegung durch den Ball runder – und das Finish stabiler. Probiere es aus und beobachte die Wirkung!

Viel Spaß beim Training – und vergiss nicht: Der Schläger bringt den Ball in die Luft, nicht Deine Hände!