Gerade Ausrichten: der unterschätzte Schlüssel zu Deinem besseren Golfspiel

Marcus Bruns

Marcus Bruns

Marcus ist PGA Professional und Golflehrer im Golfclub Syke. Er ist Buchautor, Podcaster und Gastautor in diversen Magazinen.

Du schlägst einen technisch sauberen Ball – und trotzdem landet er rechts im Aus oder links im Wasser? Dann liegt das Problem sehr wahrscheinlich nicht an Deiner Technik, sondern an Deiner Ausrichtung. Kaum ein Golfer trainiert sie gezielt, dabei ist sie einer der wichtigsten Faktoren für konstante Schläge auf dem Platz.

Ich sehe es immer wieder, ob auf Golfreisen oder im täglichen Training: Die meisten Golfer richten sich falsch aus – und wundern sich dann über unpräzise Ergebnisse. Dabei kannst Du mit einer einfachen Routine Deine Ausrichtung sofort verbessern. Ich zeige Dir, wie das geht.

Anzeige (Mitglieder sehen diesen Beitrag ohne Werbung)

PXG 0311XF Gen5 Driver

8036c9587c3112e8f409b7d99db70589a7e097a0 300 - Gerade Ausrichten: der unterschätzte Schlüssel zu Deinem besseren Golfspiel
53% Rabatt:
269,99 EUR
inkl. Mwst zzgl. Versand bei ALL4GOLF

Details

Kjus Apex Flip Jacket Daunen

539e727d0ace7d2c679b8a1836c17be057489cab 300 - Gerade Ausrichten: der unterschätzte Schlüssel zu Deinem besseren Golfspiel
50% Rabatt:
349,00 EUR
inkl. Mwst zzgl. Versand bei Golf House

Details

Sportalm Thermo Jacke hellblau

e2aee2ab05c681a7c380a6e13c206d687582fac1 300 - Gerade Ausrichten: der unterschätzte Schlüssel zu Deinem besseren Golfspiel
60% Rabatt:
159,95 EUR
inkl. Mwst zzgl. Versand bei Golf House

Details

Was läuft oft falsch bei der Ausrichtung?

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Viele Golfer begehen immer wieder dieselben Fehler:

  • Sie schauen aus zu großer Entfernung (3 bis 5 Meter), wo sie hin wollen.
  • Sie nehmen sich kein klares Zwischenziel.
  • Sie machen den Probeschwung direkt neben dem Ball.
  • Sie gehen danach ohne finalen Check einfach in den Schlag.

Das Ergebnis: Der Ball fliegt zwar technisch gut – aber völlig an Deinem eigentlichen Ziel vorbei.

Die perfekte Routine für Deine Ausrichtung
Wenn Du Dir einmal Profis im Fernsehen anschaust, wirst Du sehen: Sie haben eine klare, immer gleiche Routine. Und genau das brauchst Du auch. Hier ist meine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
  1. Ball und Ziel ansehen: Stelle Dich ca. 2 Meter hinter den Ball und schau in Zielrichtung.
  2. Probeschwung machen: Finde Deinen Rhythmus und Dein Schwunggefühl – hinter dem Ball.
  3. Zwischenziel wählen: Suche Dir einen Punkt ca. 20–30 cm vor dem Ball, der genau auf der Linie zum Ziel liegt – z. B. ein Grasbüschel oder ein Blatt.
  4. Zwischenziel im Blick behalten: Der Kopf bleibt unten – das Zwischenziel siehst Du auch im Stand, ohne den Kopf zu drehen.
  5. Schläger zuerst ausrichten: Lege den Schläger auf das Zwischenziel aus – nicht zuerst die Füße!
  6. Dann Körper ausrichten: Stell Dich erst jetzt passend zum Schläger – Schultern, Hüften, Füße parallel zur Zielrichtung.
  7. Letzter Check: Noch einmal das Ziel checken, entspannen – und schlagen.

Du wirst sehen: Mit dieser Methode bekommst Du nicht nur eine bessere Ausrichtung, sondern auch mehr Sicherheit und Selbstvertrauen bei jedem Schlag.

Trainiere Deine Ausrichtung – so geht’s auf der Range

Auf der Driving Range schießen viele einfach nur einen Ball nach dem anderen. Doch das bringt Dich langfristig nicht weiter. Nimm Dir lieber 15 Bälle und mache bei jedem einzelnen Schlag diese vollständige Routine. Achte dabei darauf, wie gut Deine Bälle wirklich in Richtung Ziel fliegen.

Erst wenn Du eine saubere Ausrichtung trainierst, kannst Du unterscheiden: Lag es an der Technik – oder doch nur an der Ausrichtung?

Technik ist wichtig – aber Ausrichtung ist entscheidend

Die beste Technik nützt Dir wenig, wenn Du Dich falsch ausrichtest. Achte bei jedem Schlag auf Deine Herangehensweise, arbeite mit einem klaren Zwischenziel und richte Dich immer über den Schläger und nicht über Deine Füße aus. So bekommst Du endlich die Kontrolle über Deine Schläge, die Du Dir schon lange wünschst.

Trainierst Du Deine Ausrichtung bewusst? Oder war Dir das bisher gar nicht so klar? Teile gerne Deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren – ich bin gespannt, wie Du damit umgehst!

Text: CSP

Marcus Bruns

Marcus Bruns

Marcus ist PGA Professional und Golflehrer im Golfclub Syke. Er ist Buchautor, Podcaster und Gastautor in diversen Magazinen.

Kommentare

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
4 Kommentare
René Melliger

Hallo Marcus
Toll was Du machst und vor allem wie ????
Habe Dein Golfkursprogramm initiiert und wie Du weisst, jeder Mensch tickt anders.

Gerne würde ich Dich für ein Coaching buchen … evt Golfreisen…

Bin voll identifiziert mit Golf seit 2 Jahre nach Arbeitszeit, Knie Op (neues Gelenk links), Thema … (40 Jahre Knietrauma) etc.
Körperstatik… Mental Konditioniert etc

Würde mich auf den persönlichen Kontakt sehr freuen

Herzensgrüsse
René

Peter

Hallo Marcus,
alle kennen den Spruch: Du hast doch einen Knick in der Pupille......
Habe schon oft von Mitspielern gehört: "Deine Ausrichtung stimmt nicht",obwohl ich
glaubte, richtig zu stehen. Habe durch den Tip mit dem Zwischenziel kurz vor(hinter) dem Ball ine bessere Ausrichtung erfahren, die zu besseren Erebnissen geführt hat. Kann ich nur empfehlen!
Peter