Alignment Sticks, auf Deutsch Ausrichtungsstäbe, gehören zu den vielseitigsten Trainingshilfen im Golf: Auf dem Boden zeigen sie die Ziellinie, im Boden steckend markieren sie die Schwungebene. Hier findest Du aktuelle Modelle im Preisvergleich.
Beliebte Marken: Titleist · Inesis
Zwei Stück im Set: Für die meisten Übungen brauchst Du zwei Stäbe – einen für die Ziellinie, einen für die Ballposition oder die Schwungebene. Fast alle Sets enthalten deshalb ein Paar.
Länge: Übliche Stäbe sind rund 120 cm lang und damit etwas länger als ein Driver. Das reicht, um sie gut sichtbar hinzulegen und fest in den Boden zu stecken.
Material: Gängig sind Glasfaser und Kunststoff. Beides ist leicht und biegsam, sodass ein Stab nicht gleich bricht, wenn der Schläger ihn einmal trifft.
Farbe: Kräftige Farben wie Gelb, Orange oder Rot siehst Du auf dem Rasen sofort – und auch auf Handyvideos Deines Schwungs.
Mit Gelenk oder ohne: Klassische Sticks sind gerade Stäbe. Modelle mit Gelenk lassen sich abwinkeln und so zum Beispiel als Führung beim Putten nutzen – wie das aussieht, zeigt unser Praxistest der Alignment Pro Sticks.
Lose im Bag rutschen die Stäbe gern zwischen die Schläger und klappern bei jedem Schritt. Eine Hülle hält beide Stäbe zusammen; manche Modelle sind im Stil einer Schlägerhaube gestaltet.
Ausrichtung prüfen: Lege einen Stab parallel zur Ziellinie direkt vor Deine Fußspitzen. Füße, Knie, Hüfte und Schultern sollten parallel dazu stehen – so merkst Du schnell, ob Du Dich unbemerkt nach rechts oder links ausrichtest.
Ballposition kontrollieren: Den zweiten Stab legst Du im rechten Winkel dazu, sodass er auf den Ball zeigt. So siehst Du, ob der Ball bei jedem Schlag an derselben Stelle liegt – beim Eisen eher mittig, beim Driver auf Höhe der linken Ferse (bei Rechtshändern).
Schwungebene sehen: Stecke einen Stab etwa drei Fußlängen hinter dem Ball schräg in den Boden, in der Neigung Deines Schlägerschafts. Der Schläger sollte im Rückschwung entlang dieses Stabs nach oben gehen – so siehst Du sofort, ob Du zu steil oder zu flach ausholst.
Weitere Übungen mit Bildern und Video findest Du im Beitrag zu den Alignment Pro Sticks, bei den Übungen für die Driving Range und im Podcast #296 Sticks.
Darf ich Alignment Sticks auf der Runde benutzen?
Mitnehmen darfst Du sie – sie zählen nicht zu den 14 Schlägern. Zum Ausrichten auf dem Platz sind sie aber tabu: Regel 10.2b(3) verbietet, einen Gegenstand hinzulegen, der Dir beim Einnehmen der Standposition hilft. Auf der Driving Range und beim Einspielen gilt das nicht.
Sind Tour Sticks etwas anderes als Alignment Sticks?
Nein, gemeint ist dasselbe. „Tour Sticks“ war ursprünglich der Name eines bestimmten Produkts, heute sagen viele Golfer so zu allen Ausrichtungsstäben; auch „Drill Sticks“ oder „Trainingsstäbe“ meinen dasselbe. Nicht verwechseln solltest Du sie mit Speed Sticks: Das sind beschwerte Schwungtrainer für mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit, etwa die Speed Sticks von Herogolf.
Brauche ich teure Markensticks?
Für die Funktion nicht – ein günstiges Set erfüllt denselben Zweck. Markenmodelle unterscheiden sich vor allem durch Farbe, Logo und Verarbeitung. Wichtig ist, dass die Stäbe gerade sind und sich gut in den Boden stecken lassen.
Zuletzt geprüft: Oktober 2026 · Redaktion GOLFSTUN.DE
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