Golf-Training

Wie viele Schwunggedanken Du wirklich brauchst

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Nach einer Runde oder im Unterricht höre ich oft von Golfern: »Ich habe so viele Gedanken im Kopf – ich weiß gar nicht mehr, worauf ich achten soll.« Vielleicht geht es Dir genauso. Aber ganz ehrlich: So viele Schwunggedanken kann es eigentlich nicht geben – zumindest nicht, wenn Du mit einem klaren Plan spielst.

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Ein Gedanke reicht – wenn es der richtige ist

Selbst die besten Spieler der Welt haben im Schwung nur einen Gedanken. Einen Fokuspunkt, auf den sie sich verlassen. Und genau den musst Du für Dich finden.

Beispiele für Schwunggedanken
  • „Ich lasse mir Zeit beim Ausholen.“
  • „Ich halte das Blatt gerade.“
  • „Ich schwinge über den rechten Fuß aus.“

Wichtig ist: Es ist Dein Gedanke. Nicht eine Sammlung aus Tipps von Mitspielern, Trainerfetzen oder YouTube-Videos. Du musst herausfinden, was bei Dir wirklich funktioniert – und dann konsequent dabei bleiben.

Vermeide das Gedankenkarussell

Typisch ist dieses Muster: Du machst einen schlechten Schlag – und sofort kreisen fünf neue Ideen durch Deinen Kopf. „War’s der Griff? Der Stand? Die Ausrichtung?“ Dieses Chaos hilft Dir nicht. Im Gegenteil – es bringt Dich völlig raus. Wenn Du immer denselben Fehler machst, dann gibt es meist auch nur eine Ursache. Und genau die musst Du kennen. Fliegt Dein Ball etwa regelmäßig nach rechts, dann ist oft die Schlagfläche offen. Dann wäre Dein Schwunggedanke vielleicht: „Ich arbeite am Release.“

Natürlich darfst Du auf der Driving Range experimentieren. Genau dafür ist sie da. Probier aus, was Dir liegt, was sich gut anfühlt und was nicht. Aber sobald Du auf dem Platz stehst, benötigst Du Klarheit.

Frage Dich: Was ist der eine Gedanke, der mir auf der Runde hilft, meinen Schwung stabil zu halten? Und dann ziehst Du genau das durch – vom ersten bis zum letzten Loch.

Finde Deinen Punkt – und bleib dabei

Kein Schwung ist perfekt. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Auch Deiner. Und das ist völlig okay. Wichtig ist nur: Du musst Deinen Schwung kennen – und genau wissen, welcher Gedanke Dich stabil hält. Deshalb: Nutze das Training, um Deinen persönlichen Schwunggedanken zu finden – und nimm auf dem Platz nur diesen einen mit. Je klarer Du bist, desto konstanter wirst Du spielen.

Hast Du Deinen einen Schwunggedanken schon gefunden? Oder bist Du noch auf der Suche? Schreib mir in die Kommentare – ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen!