Titleist ist bekannt für Schläger, die von Tour-Profis mitentwickelt werden – von der GT-Serie bei Driver, Fairwayholz und Hybrid bis zu den nummerierten T-Eisen und den Vokey-Design-Wedges. Hier findest Du die aktuellen Serien im Preisvergleich, dazu einen Blick auf die Vorgänger-Generation.
Die GT-Serie (GT1/GT2/GT3) hat die TSR-Generation 2025 abgelöst und deckt drei Spielertypen ab: Der GT1 ist Titleists leichtester, fehlerverzeihendster Driver – hoher Ballflug, viel Vergebung, für Golfer mit niedrigerer Schwunggeschwindigkeit. Der GT2 ist die ausgewogene Mitte aus Länge, Stabilität und Klang, für die meisten Golfer die richtige Wahl. Der GT3 bietet mit dem CG-Track-System die meiste Einstellbarkeit und Kontrolle über die Flugkurve – für Spieler, die aktiv Draw oder Fade formen wollen. Fairwayhölzer und Hybrids der GT-Serie folgen derselben Logik (GT1 = fehlerverzeihend, GT2 = ausgewogen, GT3 = kontrollorientiert).
Titleists Eisen-Nummerierung sortiert direkt nach Spielertyp, nicht nach Jahrgang: T100 sind geschmiedete Tour-Eisen mit dünner Topline und cavity-back – gespielt u. a. von Jordan Spieth und Justin Thomas, für sehr gute Ballkontakt-Spieler. T150 und T200 sind Players-Distance-Eisen mit Wolfram-Gewichten für mehr Länge bei ähnlichem, kompaktem Look. T350 ist das Game-Improvement-Modell mit mehr Fehlerverzeihung. T400 ist Titleists am stärksten auf Distanz und Ballstart ausgelegtes Eisen – für Golfer mit mittlerer bis niedriger Schwunggeschwindigkeit, die niedrigere Scores über mehr Länge suchen. Dazu die Utility-Eisen T200 Utility und U505 als Ersatz für lange Eisen oder Hybrids.
Bob Vokeys Wedge-Serie ist seit 2004 die meistgespielte auf der Tour. Die aktuelle SM10 und die neuere SM11 setzen auf randscharf gefräste Rillen für maximalen Spin und mehrere Sohlenschliffe (u. a. für flache oder steile Schwungbahnen, für Bunkerschläge oder volle Schläge) – Vokey Wedges sind bewusst nach Schliff und Loft, nicht nach Modellnamen wie bei Eisen oder Hölzern ausgewählt.
Die TSR-Serie (2022, CG-Track-System zur Einstellung von Schwerpunkt und Ballflug) ist von der GT-Serie abgelöst worden, vereinzelt aber noch reduziert erhältlich. Ausführlicher Test: Titleist TSR Driver.
Die TSi-Serie (2020/2021) ist inzwischen komplett ausgelistet und bei keinem Partner-Shop mehr verfügbar. Rückblick: Titleist Driver TSi2 und TSi3 im Video-Test.
Titleist positioniert sich klar im Player-/Better-Player-Segment: Eisen und Wedges sind auf Kontrolle und Schlaggefühl statt auf maximale Fehlerverzeihung ausgelegt, auch die Driver-Serie richtet sich mit GT2/GT3 an Golfer, die eine ausbaufähige Schwungmechanik mitbringen. Wer vor allem Vergebung bei Fehlschlägen sucht, ist mit GT1 bzw. T400 trotzdem gut bedient – die breiteste Zielgruppe deckt Titleist eher über die Modellwahl innerhalb einer Serie ab als über die Marke insgesamt. Preislich bewegt sich Titleist im oberen Segment, ohne die absolute Spitze wie bei Custom-Fitting-Boutique-Marken zu erreichen.
Was ist der Unterschied zwischen GT1, GT2 und GT3?
GT1 ist am fehlerverzeihendsten und leichtesten, GT2 die ausgewogene Standardwahl, GT3 bietet die meiste Einstellbarkeit für Spieler, die den Ballflug aktiv formen wollen.
Für wen sind T400-Eisen geeignet?
Für Golfer mit mittlerer bis niedriger Schwunggeschwindigkeit, die spürbar mehr Länge und einen höheren Ballstart suchen – das fehlerverzeihendste Eisen in Titleists aktueller Range.
Lohnt sich ein Kauf der TSR-Generation noch?
Ja, sofern Du ein reduziertes Angebot findest: Technisch liegt die TSR-Serie nur eine Generation hinter GT, der Unterschied ist in der Praxis gering.
Zuletzt aktualisiert: September 2026 · Redaktion GOLFSTUN.DE
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen