Golfgriffe sind das einzige Bauteil des Schlägers mit ständigem direktem Handkontakt – abgenutzte, glatte Griffe kosten spürbar Kontrolle, ohne dass es beim Spielen selbst auffällt. Hier findest Du aktuelle Modelle im Preisvergleich.
Beliebte Marken: Superstroke · TiCad · Inesis · JuCad · Odyssey · JuStar
Material: Gummi (Rubber) ist der Klassiker, robust und witterungsfest; Cord-Griffe mit eingewebten Fasern bieten mehr Halt bei Nässe und Schweiß, fühlen sich dafür griffiger und rauer an; Hybrid-Modelle kombinieren beides.
Durchmesser: Ein zu dünner Griff fördert unbewusst zu viel Handgelenkseinsatz, ein zu dicker bremst ihn – bei Unsicherheit hilft ein Pro-Shop mit Messschieber mehr als jede Faustregel.
Putter-Griffe separat betrachten: Sie sind meist deutlich dicker und oft rund statt oval geformt, folgen eigenen Regeln und werden unabhängig vom restlichen Set gewechselt (s. u.).
Wechsel-Intervall: Je nach Spielhäufigkeit lohnt sich ein Wechsel alle 1–2 Jahre – abgenutzte Griffe erkennt man an glänzenden, glatten Stellen dort, wo die Hände am häufigsten aufliegen.
Putter-Griffe folgen einer eigenen Logik: größere Modelle (Jumbo/Midsize) beruhigen die Handgelenke und werden gerade bei Anti-Yips-Puttertechniken oft empfohlen, schlanke Pistol-Griffe erlauben mehr Gefühl im kurzen Spiel.
Wie oft sollte ich meine Golfgriffe wechseln?
Vielspieler:innen (mehr als zweimal pro Woche) sollten jährlich wechseln, Gelegenheitsgolfer:innen reichen meist zwei bis drei Jahre – entscheidend ist weniger das Alter als der spürbare Griffverlust.
Kann ich Golfgriffe selbst montieren?
Mit doppelseitigem Griffband, Lösungsmittel (z. B. Waschbenzin) und etwas Übung ja – für die erste eigene Montage lohnt sich trotzdem ein Blick auf ein Tutorial, weil ein schief montierter Griff die Schlagrichtung verändern kann.
Zuletzt geprüft: September 2026 · Redaktion GOLFSTUN.DE
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