Golfschläger und Golfausrüstung

Wedge

Wedges sind im Golf die passenden Schläger für die Feinarbeit um das Grün herum. Sie weisen sehr hohe Lofts von 46 bis 64 Grad auf und bieten damit entsprechend eine hohe Ballflugbahn bzw. -kurve. Die erreichbaren Längen sind zwar eher gering, professionelle Spieler und selbst Amateure setzen die Wedges gelegentlich dennoch auf kurzen Par-3-Löchern vom Tee ein. Die Vielseitigkeit ist es, die diese Schläger im Golf so bedeutsam macht.

In diesen Bereichen des Golfspiels werden Wedges eingesetzt

Wedges sind die vielleicht am vielfältigsten einsetzbaren Schläger im Golfsport. Sie werden vom Tee auf kurzen Löchern ebenso gespielt wie vom Fairway, wo sie tiefe Divots schlagen und einen immensen Spin auf dem Grün ermöglichen. Aus diesem Grund sind die Wedges die erste Wahl, wenn es um präzise Annäherungen geht und nicht mehr allzu viele Meter zurückgelegt werden müssen. Die Länge ist bei diesen Schlägern hingegen besonders kurz, mehr als bis zu 125 Meter lassen sich mit den Wedges in der Regel nicht erreichen. Einsetzbar sind sie weiterhin auch aus dem Sandbunker, da ihre ohnehin sehr flache Schlägerfläche ein sauberes Gleiten durch den Sand ermöglicht. Um das Grün herum werden sie für kurze Pitches, Chips und Lobs eingesetzt. Die Wedges sind im modernen Golfspiel so wichtig geworden, dass viele Spieler vier der 14 Plätze in ihrem Bag für diese Schlägerart reservieren.

Die verfügbaren Lofts der Wedges im Überblick

Wenn von einem Wedge die Rede ist, handelt es sich in der Regel um einen Golfschläger mit folgenden Lofts:

Wedges

  • Pitching Wedge (PW)
  • Gap Wedge (GW)
  • Approach Wedge (AW)
  • Sand Wedge (SW)
  • Lob Wedge (LW)


Die Höhe des Lofts entscheidet über die weitere Einteilung der Wedges. Während das Pitchwedge vor allem bei den kurzen Annäherungsschlägen vom Fairway oder aus dem Rough zum Einsatz kommt, ist das Sandwedge eher für Schläge aus dem Bunker oder um das Grün herum geeignet. Das Lobwedge wiederum bietet eine enorm hohe Flugkurve und gleitet hervorragend unter dem Ball hindurch, die Handhabung ist jedoch nicht einfach. Das Gapwedge wiederum füllt mit seinem Loft von etwa 50° Grad die Lücke zwischen den Pitch- und den Sandwedges, die ansonsten zu groß werden würde: In der Regel sind die Golfer hier bestrebt, ihre Schläger aufsteigend mit einer lückenlosen Loftdifferenz von 3 bis 5 Grad zwischen jeweils zwei Schlägern zu wählen.

Loft, Bounce und Sohlenform

Loft, Bounce und Konstruktion der Sohle

 

Die Sohlenkonstruktion hat einen wesentlichen Einfluss auf die Funktionsweise eines Wedges

Bei der Betrachtung von Wedges sind nicht nur Schaftlänge, Loft- und Lie-Winkel wichtig, sondern ebenso die Sohlenkonstruktion. Je nach Hersteller werden die verschiedenen Sohlenformen zwar unterschiedlich bezeichnet, sie sollen aber immer den gleichen Effekt mit sich bringen: Einen unterschiedlich stark ausgeprägten Bounce. Der Bounce entscheidet darüber, wie stark das Wedge von der Bodenoberfläche zurückfedert. Auf einem Platz mit weichem Boden zum Beispiel besteht die Gefahr, dass sich das Wedge zu stark in den Boden eingräbt. Hier ist ein hoher Bounce von Vorteil, damit das Wedge zuverlässiger über die Oberfläche gleitet. Auf einem harten Boden wiederum kann es schwierig sein, ausreichend große Divots herauszuschlagen. Hier kann ein niedriger Bounce-Wert helfen, dass Wedge weiterhin effektiv einzusetzen.

Sand Wedge und Pitching Wedge im Vergleich

Sand Wedge und Pitching Wedge im Vergleich


E-Book

Mit diesen 19 Übungen trainierst Du wie ein Pro und wirst Dein kurzes Spiel verbessern.

Jetzt herunterladen

Golf-Outlet

Restposten und Sonderangebote aus über 20 verschiedenen Golf-Shops.

Jetzt sparen

Golf-Tipps

Abonniere den kostenlosen Newsletter und erhalte Golf-Tipps per E-Mail.

Jetzt abonnieren

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*