TaylorMade ist bekannt für Carbonfaser-Schlagflächen bei Drivern, die P-Serie bei Eisen und die Spider-Putter. Hier findest Du die aktuellen Serien im Preisvergleich, dazu einen Blick auf die Vorgänger-Generation.
Die Qi4D-Serie ist TaylorMades aktuelle, breiteste Driver-Generation und auf maximale Fehlerverzeihung durch eine Mehr-Material-Konstruktion mit erhöhter Trägheit ausgelegt – für eine ausgewogene Mischung aus Schlagweite und Toleranz bei Fehlschlägen. Die Qi10-Serie (Vorjahresgeneration) ist technisch sehr ähnlich aufgebaut und noch erhältlich, meist reduziert. Bei Fairwayhölzern und Hybrids (TaylorMade nennt sie Rescue) gilt dieselbe Logik: Qi4D aktuell, Qi10 als günstigere Alternative.
Die P-Serie (P7MC, P7CB, P·770, P790) sind geschmiedete Players-Eisen für Golfer:innen mit gutem Ballkontakt – von kompakt und wenig verzeihend (P7MC) bis zum beliebten P790 mit Hohlkörper-Konstruktion und SpeedFoam-Dämpfung für mehr Distanz bei weiterhin schlankem Look. Die Qi Max-Eisen (inkl. Qi Max HL für höheren Ballflug) sind TaylorMades Game-Improvement-Reihe für maximale Fehlerverzeihung, für alle Spielstärken. Dazu die P·DHY/P·UDI Driving-Eisen als Ersatz für lange Eisen oder Hybrids bei fortgeschrittenen Spieler:innen.
Das aktuelle Hi-Toe 5 vereint vollgeschmiedeten weichen Kohlenstoffstahl mit aggressiv gefrästen Rillen (Saw-Milled Grooves) und einer unbeschichteten RAW-Schlagfläche für maximalen Spin. Fünf Sohlenschliffe decken unterschiedliche Schwungbahnen und Lagen ab.
Die Spider-Reihe verteilt Gewicht weit nach außen an der Sohle für hohe Fehlertoleranz bei nicht exakt mittig getroffenen Bällen. Die Spider Torched-Modelle (Tour-Farbgebung, inspiriert von Rory McIlroys Sieger-Putter) sind die aktuelle Top-Linie, daneben gibt es die breitere, noch verzeihendere Spider-GT-Kopfform.
Die Stealth-Serie (2022, Carbonfaser-Schlagfläche) ist von der Qi-Serie abgelöst worden, vereinzelt aber noch erhältlich. Ausführlicher Test: TaylorMade SIM2 Driver im Test (Vorgänger-Vorgänger-Generation, 2021).
TaylorMade deckt eine breite Spanne ab: Qi4D/Qi10 und Qi-Max-Eisen sind explizit auf Fehlerverzeihung ausgelegt und passen für Einsteiger:innen bis Mittelhandicap, während die P-Serie (besonders P7MC/P7CB) sich an Golfer:innen mit sauberem Ballkontakt richtet. Bei Puttern führt an Spider kaum ein Weg vorbei, wenn hohe Fehlertoleranz gewünscht ist. Preislich bewegt sich TaylorMade im oberen Mittelfeld bis Premium, bei der Vorjahresgeneration (Stealth, Qi10) gibt es spürbar Spielraum nach unten.
Was ist der Unterschied zwischen Qi4D und Qi10?
Qi4D ist die aktuellere, technisch weiterentwickelte Generation, Qi10 die Vorjahresserie mit sehr ähnlichem Fehlerverzeihungs-Konzept – meist die günstigere Wahl bei geringem spielerischem Unterschied.
Für wen eignet sich das P790?
Für Golfer:innen mit gutem, aber nicht perfektem Ballkontakt, die einen kompakten Look mit spürbar mehr Distanz und Dämpfung als bei einem reinen Blade-Eisen wollen.
Lohnt sich die Stealth-Generation noch?
Ja, sofern reduziert verfügbar: Der spielerische Unterschied zur aktuellen Qi-Serie ist in der Praxis gering, das Angebot ist allerdings inzwischen sehr klein.
Zuletzt aktualisiert: September 2026 · Redaktion GOLFSTUN.DE
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