⛳️Kostenloses E-Book »Besser in die Runde starten«
Herunterladen
GOLFSTUNDE

Die VcG - Deutschlands größter Golfverein

Christophe
Über den Autor
Christophe hat GOLFSTUN.DE in's Leben gerufen, um anderen Golfern den Einstieg in den Golfsport zu erleichtern.

Die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. - kurz VcG - ist der größte Golfverein in Deutschland. Insbesondere für Golf-Einsteiger bietet die VcG attraktive Leistungen an. Welche das sind und wie die VcG den Golfsport in Deutschland verändert hat, erklärt Geschäftsführer Marco Paeke.

Marco Paeke, Geschäftsführer der Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V.

Marco Paeke, 1969 in Berlin geboren, verfügt über 18 Jahre Erfahrung im Golfmarkt, die er nicht nur als Manager und Geschäftsführer verschiedener Golfclubs und -anlagen, sondern auch als Inhaber einer 2005 gegründeten Unternehmensberatung gewonnen hat. Seit April 2007 leitet der sympathische Golfclubmanager als Geschäftsführer gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Vorstand erfolgreich die Geschicke von Deutschlands größtem Golfverein, der Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. (VcG).

Marco Paeke

Marco Paeke

Marco, die VcG wurde 1993 gegründet. Wie stand es vor diesem Zeitpunkt um den deutschen Golfsport?

Vor mehr als 20 Jahren gingen die Uhren „golferisch“ noch anders. Die veränderten Lebensbedingungen – mehr Freizeit, Wohlstand und Reisen – wirkten sich in den 1990er Jahren spürbar auf den Golfsport aus: Es gab immer mehr Menschen, die im Ausland den Golfsport kennenlernten, aber zu Haus auf Barrieren stießen: Damals mussten für eine Clubmitgliedschaft Bürgen vorgewiesen, hohe Aufnahmegebühren und Beiträge gezahlt werden. Golf war da weitestgehend noch ein Sport für Privilegierte.

Es kam dann die revolutionäre Idee auf, der wachsenden Anzahl von Golfspielern, die keinem Verein angehörten, eine Heimat unter dem Dach des Deutschen Golf Verbandes zu bieten. 1992 wurde deshalb die „Vereinigung clubfreier Golfspieler“ als Golfclub für heimatlose Golfer gegründet, als selbstständiges Mitglied im DGV mit eigener Geschäftsstelle und eigenem Ausweis. Die VcG verfügte nicht über einen eigenen Golfplatz mit Clubhaus, konnte also kostengünstig arbeiten. Sie sollte als preisgünstiges Einstiegsmodell Golf für Viele attraktiv machen und den Clubs neue Mitglieder zuführen, die Golfclubs dadurch von ihren Nachwuchssorgen und der Sport von seinem elitären Image befreien.

1993 nahm die VcG ihren operativen Betrieb in Wiesbaden auf und zählte rund 1.200 Mitglieder. Im ersten Jahr räumte nicht mal ein Drittel der im DGV organisierten Vereine den Clubfreien ein Spielrecht auf ihren Anlagen ein. Aber nach einer Weile legte sich die Skepsis.

Schon 1995 akzeptierten 50 Prozent der deutschen Golfanlagen VcGler als Gastspieler, 1998 waren es 70 Prozent, 2001 dann 90 Prozent. Heute sind es erfreulicherweise 98 Prozent! Die VcG ist heute mit rund 23.000 Mitgliedern Deutschlands größter Golfverein.

Was konnte die VcG seitdem ändern?

Wir haben den Golfsport populär und für Jedermann zugänglich gemacht. Unserem Engagement und bundesweiten Förderprojekten ist es zu verdanken, dass Golf heute für viele Menschen und Medien ein Thema ist.

Mit mehr als 3 Millionen Euro haben wir zum Beispiel die bundesweite Einsteiger-Kampagne „play golf – start living“ ermöglicht, die von 2001 bis 2003 rund 70.000 Menschen über ein Schnuppertraining in Golfclubs und mit mobilen Golfanlagen in 19 deutschen Innenstädten an das Golfen herangeführt hat. Möglich wurde dies nicht zuletzt auch dank unserer guten Zusammenarbeit mit den Clubs: Wir haben diese als Partner gewonnen. Sie haben erlebt, dass wir ihnen nicht potenzielle Mitglieder wegnehmen, sondern dass wir sie ihnen durch unsere Maßnahmen zuführen. Von den durchschnittlich rund 2.500 Clubfreien, die uns jährlich wieder verlassen, treten etwa 50 Prozent einem wohnortnahen Golfclub bei. Darauf sind wir stolz!

Wem würdest Du eine Mitgliedschaft bei der VcG empfehlen?

Ich empfehle die VcG-Mitgliedschaft all denjenigen, die sich noch nicht sicher sind, ob Golf wirklich ihr Sport ist, die sich erstmal orientieren und sehen wollen, wie oft sie überhaupt spielen. Für sie lohnt es sich, den VcG-Jahresbeitrag von 195 Euro und pro Spiel die Spielgebühr, das Greenfee, von durchschnittlich etwa 50 Euro pro 18-Löcher-Runde zu zahlen. Ihnen stehen bundesweit mehr als 730 Golfanlagen mit über 1.000 Plätzen sowie zahlreiche weitere Plätze weltweit offen. Ideal, um das Golfen einfach und unverbindlich näher kennen zu lernen.

Wo liegen die Vorteile im Vergleich zu einer Fernmitgliedschaft?

Wir sprechen gezielt Spieler an, die das flexible Golfen gegen Greenfee dem clubgebundenen Golf vorziehen. Klar, wie die Fernmitglieder so haben auch die VcG-Mitglieder keinen Heimatplatz in erreichbarer Nähe. Die Mitgliedschaft bei den Clubfreien unterscheidet sich aber im Hinblick auf Akzeptanz, Transparenz, Greenfee-Konditionen, Zusatzleistungen und Mitgliederservice von der Fernmitgliedschaft. Wir sind in Punkto Spielmöglichkeiten im stetigen Dialog mit den Clubs.

Zudem bieten wir einen professionellen Mitglieder- und Info-Service, sind also eine Anlaufstelle für unsere Mitglieder und ein Stück weit auch ihre Heimat: Durch Angebote wie die VcG-Trainingsgruppen, VcG-Turniere, VcG get-together und auch über die community können unsere Mitglieder Kontakte zu anderen VcGlern knüpfen.

Sie sind Mitglied in einem Verein und gehören damit zu einer Gruppe von Menschen, die das gleiche Hobby teilen und mit denen sie sich austauschen und vernetzen können. Die VcG-Mitgliedschaft ist also viel mehr als „nur eine Karte“.

Können sich auf einigen Golfplätzen auch Nachteile für VcG-Mitglieder ergeben? Worauf ist hier zu achten?

Wahrscheinlich spielst Du darauf an, dass man als VcG-Mitglied bei manchen Clubs ein erhöhtes Greenfee zahlen muss. Dazu muss man wissen, dass VcGler auf 80 Prozent der Anlagen zum bestmöglichen, also dem niedrigsten Greenfee-Preis spielen, 20 Prozent der Anlagen staffeln die Preise, wohlgemerkt nicht nur für VcG-Mitglieder. Da lohnt es sich, vor dem Spiel auf der VcG-Website bei den Spielmöglichkeiten zu checken, ob der gewünschte Club mit einem Smiley als VcG-freundlich gekennzeichnet ist.

Und wie sieht es aus, wenn ich im Ausland spielen möchte?

Das ist vollkommen unproblematisch. Die VcG ist Mitglied des Deutschen Golf Verbandes, DGV, der wiederum in der European Golf Association, EGA, ist. Sowohl das DGV- als auch das EGA-Logo sind vorne auf dem VcG-Ausweis abgebildet.

So sieht der VcG-Ausweis aus

So sieht der VcG-Ausweis aus

Die VcG investiert in Förderprojekte. Welche waren das zum Beispiel?

Oh, das sind einige, zum Beispiel die Einsteiger-Kampagne „play golf – start living“, die ich vorhin bereits erwähnte. Ja, wir sind in der Tat mehr als nur ein Golfverein, denn unsere jährlich aus den Mitgliedschaftsbeiträgen erwirtschafteten Überschüsse stellen wir dem DGV für Förderprojekte zur Verfügung, die zur Popularisierung des Golfsports beitragen sollen. Immerhin bis dato rund 22 Millionen Euro!

Besonders am Herzen liegt uns die Nachwuchs- und Schulsportförderung, vor allem das DGV-Projekt „Abschlag Schule“, das Schülern das Golfen im Rahmen des Schulsports ermöglicht. Mit rund 1 Millionen Euro pro Jahr finanzieren wir maßgeblich die Durchführung des Projekts, unter anderem den Transport der Kinder zum Golfplatz, die Unterrichtsmaterialien und Leihschläger sowie den Golf-Unterricht.

Wir möchten, dass Golf ein Sport für Viele ist. Deshalb haben wir zum Beispiel auch den Bau von bundesweit 27 öffentlichen Kurzplätzen mit einem Millionenbetrag ermöglicht. Zudem sind wir offizieller Förderer des Solheim Cups 2015, einem golfsportlichen Event der Superklasse. Du siehst, wir setzen uns auf vielen Ebenen für den Golfsport in Deutschland ein.

Welche Ziele möchtest Du mit der VcG noch erreichen?

Ich möchte auf jeden Fall noch mehr Leute für unsere Sportart begeistern. Seit unserer Gründung vor nun schon 22 Jahren haben sich mehr als 60.000 Menschen für die VcG und damit für den Golfsport entschieden. Das ist schön, aber noch nicht genug. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren die 100.000er Marke überschreiten.

Und zu guter Letzt: Wo spielst Du am liebsten Golf?

Gute Frage. Das „WO“, also der Platz, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Es kommt mir viel mehr auf die Gesellschaft an. Ich spiele am liebsten da, wo mindestens ein liebgewonnener Mensch mit mir gemeinsam auf die Runde geht!

GOLFSTUN.DE bedankt sich für das Gespräch!

Christophe

Christophe

Christophe hat GOLFSTUN.DE in's Leben gerufen, um anderen Golfern den Einstieg in den Golfsport zu erleichtern.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
Fotos und Bilder
 
 
 
Audio und Video
 
 
 
Andere Formate
 
 
 
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Preisvergleich

Im Preisvergleich findest Du über 60.000 Golfprodukte von mehr als 25 Golf-Shops.
Preisvergleich

Golfschwung

Im Ratgeber gibt es hilfreiche Videos zum Golfschwung mit Tipps von Golflehrern.
Ratgeber

Golfbücher

Mit den Golfbüchern von GOLFSTUN.DE wirst Du ein besserer Golfer.
Bücher

Kostenloses E-Book herunterladen

Kostenloses E-Book
Trage Dich in den kostenlosen Newsletter von GOLFSTUN.DE ein und erhalte die gratis Ausgabe von »Besser in die Runde starten« zum Download.
Mehr erfahren

Kostenlose Golf-Tipps per E-Mail

Hier gibt es keinen SPAM. Der E-Mail-Versand erfolgt über Mailchimp. Du kannst Dich jederzeit wieder abmelden.

facebook-squareyoutube-squareinstagrambookcartmagnifiergolfplayer
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram

Fooore! Wenn Du auf GOLFSTUN.DE surfen möchtest, stimme der Verwendung von Cookies zu. Mehr zum Datenschutz

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen