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GOLFSTUNDE

Dunlop Sport

In erster Linie präsentiert sich der dynamische Dunlop Schriftzug hauptsächlich auf Fahrzeugreifen. Dunlop ist allerdings mehr als nur ein bekannter Hersteller für Reifen aller Art. Der britische Großkonzern teilt sich nämlich in bis zu 15 unterschiedlichen Sparten auf und bedient die unterschiedlichsten Märkte. So finden sich Produkte von Dunlop nicht nur an Autos, sondern sind auch in Flugzeugen, in der Weltraumtechnik, im gewöhnlichen Haushalt und sogar auf den Golf- und Tennisplätzen dieser Welt vorzufinden.

Dunlop Sport

Produkte von Dunlop Sport

Dunlop - Die Idee eines schottischen Tierarztes

Angefangen hat die Geschichte des Konzerns in Großbritannien der viktorianischen Zeit. Der in Irland tätige, schottische Tierarzt John Dunlop erkannte das Prinzip und die Vorteile, welche eine mit Luft gefüllte Gummibereifung einem Fahrzeug geben konnte und nahm darüber hinaus auch die zahlreichen Geschäftsmöglichkeiten mit solchen Gummierzeugnissen wahr. Mit einigen anderen Unternehmern gründete er 1889 in Dublin einen auf die Herstellung von Fahrradschläuchen spezialisierten Betrieb. Das Unternehmen veranstaltete zahlreiche PR-Termine wie Fahrradrennen zum Beispiel, um die Öffentlichkeit über die Vorzüge der Gummibereifung zu informieren. 1890 folgte die breitangelegte Produktion und der Vertrieb der Gummireifen in Belfast. Der Markt konnte schnell und effizient mit den stark nachgefragten Reifen bedient werden. Im selben Jahr jedoch wurde entdeckt, dass das vom späteren Dunlop-Unternehmen entdeckte Patent tatsächlich bereits 1845 in ähnlicher Weise angemeldet worden war. Es lief daher noch in 1890 Jahre, 45 Jahre später nach der ersten Anmeldung, das Patent auf mit Luft gefüllten Gummischläuchen als Reifen aus und die Produktion solcher Reifen konnte nun von jedem durchgeführt werden.

Die Firma Dunlop wuchs trotz des abgelaufenen Patentesenorm schnell und konnte bereits wenige Jahre nach ihrer Gründung essenziell expandieren. So wurde zum Beispiel zahlreiche neue Produktionskapazitäten in Kontinentaleuropa und Nordamerika geschaffen. Die Verlagerung von Produktionskapazitäten geschah vor allem aus unternehmensstrategischen Gründen. In den meisten der neuen Standorte konnte Dunlop aufgrund der unterschiedlichen, nationalen Patentrechte weiterhin größtenteils exklusiv Gummireifen herstellen und vertreiben. Der daraus resultierende Erfolg mündete in einer entsprechenden Ausweitung des Sortimentes. Schon früh ergänzte Dunlop sein Warenangebot um die verschiedensten Gebrauchsgegenstände aus Gummi. Mit der fortschreitenden Zeit und dem jeweiligen Erfolg erkannte der schottische Unternehme das Potenzial weiterer Märkte. So wurde im Jahr 1910 die Produktpalette von Dunlop um eigens produzierte Sportartikel, in der Mehrzahl Artikel für den Golfsport, erweitert. Dies war die Geburtsstunde der Tochter Dunlop Sport. Als allererstes Produkt aus dem Hause Dunlop Sport wurden eigens entwickelte Golfbälle aus Gummi vertrieben. Mit der Vorstellung des Maxfli Golfballs im Jahr 1922 setzte das britische Unternehmen darüber hinaus eine markante Wegmarke in der Geschichte des Golfsports. Die Sportabteilung des Reifenherstellers konzentrierte sich allerdings nicht nur auf die Produktion von Golfbällen. Vielmehr folgte die Herstellung von Sportartikeln für die unterschiedlichsten Sportarten, wie zum Beispiel das Anfertigen von Tennisbällen ab dem Jahr 1924. Im darauffolgenden Jahr konsultierte der Sportartikelhersteller extra den Primus für die Anfertigung von Tennisschlägern. Die Kooperation zwischen den beiden Herstellern Dunlop und FA Davis trug schnell Früchte. Wenige Jahre nach der erfolgreichen Etablierung der Abteilung am Markt für Sportartikel wurde im Jahr 1928 die Sportabteilung als eigenständige Tochter des Dunlop-Unternehmens ausgegliedert und als Dunlop Sport registriert.

Sportartikel und Einstieg in den Golfsport

Das Veranstalten von eigenen Turnieren sollte weiterhin zur Werbestrategie von Dunlop Sport gehören. Ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges veranstaltete der Sportartikelhersteller zum ersten Mal das Dunlop Masters Tournament, welches den Vorläufer der British Master und zudem eine der wichtigsten Stationen der European Tour darstellt. Für die folgenden 36 Jahre sollte Dunlop Sport der Hauptsponsor für die Dunlop Masters sein. Nach 1982 wurde das Dunlop Masters Tournament in British Master umbenannt. Im Jahr 1957 holte sich Dunlop Sport das erfahrene schottische Familienunternehmen John Letters ins Boot, welches für die Herstellung von Golfschlägern bekannt war. Dunlop Sports expandierte weiterhin und erwarb 1959 Ralph Slazenger das für Sportartikel bekannte Familienunternehmen Slazenger. Ein Geschäft, welches bereits 1927 stattfinden sollte, aber nicht abgeschlossen werden konnte. Konnte im Bereich des Golfsports weitestgehend durchgehend erfolgreich gewirtschaftet werden, musste Dunlop Sport die Auswirkungen seiner unflexiblen Politik im Bereich der Tennisschläger zu spüren bekommen. Zu lange ignorierte das Unternehmen das Aufkommen und die Vorteile neuer Materialien für die Herstellung von Tennisschlägern und hielt unnötigerweise an der Holzbauweise fest. Nur langsam setzten sich die Erkenntnisse über die Vorteile alternativer Materialien durch. Im Bereich der Golfabteilung kam es 1983 zu einer wichtigen Zäsur in der Unternehmensgeschichte. Das ursprüngliche Familienunternehmen John Letters wurde den Angehörigen zurückverkauft. Dunlop Sport stellt allerdings weiterhin Artikel für den Golfsport her. So finden sich neben diversen Sorten unterschiedlichster Golfbälle und verschiedensten Ausrüstungsgegenständen auch Golfschläger in allen möglichen Preiskategorien, überwiegend allerdings im niedrigen Preissektor angesiedelt. Dunlop Sport stellt darüber hinaus auch allerhand Kleidung für Golfer her. So finden sich neben gewöhnlicher Ober- und Unterbekleidung auch verschiedene Modelle von Handschuhen und Golfschuhen. Auch wenn hauptsächlich Artikel für das Golfen und Tennisspielen hergestellt werden, finden sich Dunlop Sport Produkte in einer Vielzahl verschiedenster Sportarten. Dunlop Sport spielt damit zurecht eine wichtige Rolle im Orchester der Sportartikelhersteller.

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