Golf-Training

Die richtige Putt-Bewegung

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In meiner Erfahrung ist Putten der Bereich des Spiels, der von den meisten Leuten zu wenig trainiert wird. Dabei ist das Putten genauso wichtig wie – wenn nicht sogar wichtiger als – das lange Spiel. Jeder Putt, egal wie lang er sein mag, ist ein Schlag. Ein Tap-in zählt so viel wie ein Drive.

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In diesem Video zeige ich Dir zwei Drills, mit denen Du Dein Spiel auf dem Grün garantiert verbessern kannst.

Zwei Drills für bessere Putts

Putter-Fitting

Versuche, einen Putter zu finden, der zu Dir und Deiner Bewegung passt. Hierbei kann Dir ein professioneller Fitter helfen.

Rhythmus und Bewegung sind die Kernelemente des Puttens. Häufig wird die Ein-Drittel-zwei-Drittel-Bewegung empfohlen.

Doch diese an sich gute Technik braucht sehr viel Übung und Routine. Wer nicht bereit ist, viel Zeit auf dem Puttinggrün zu verbringen, sollte es lieber mit einer anderen Puttbewegung versuchen. Ich schlage gerne eine eher pendelnde 1:1-Bewegung vor, die man gut mit den folgenden Übungen trainieren kann.

Drill 1: Lange Putts

  • Stecke drei Tees in etwa einer gespreizten Handbreite nebeneinander auf dem Grün.
  • Sprich auf Höhe des mittleren Tees einen imaginären Ball an.
  • Hole bis zur Höhe des hinteren Tees aus und
  • Schwinge bis zur Höhe des vorderen Tees durch.
  • Übe diese "Pendelbewegung" vorerst ohne Ball. Mit der Zeit kannst Du dabei ein sehr gutes Gefühl für eine gleichmäßige Bewegung entwickeln.
  • Nimm erst im nächsten Schritt einen Ball dazu.
  • Mit diesem Drill kannst Du Putts unterschiedlicher Länge üben (stecke dazu die Tees weiter auseinander) und ein Feeling für den richtigen Rhythmus entwickeln.

Drill 2: Kurze Putts

Dieser einfache Drill wird Dir helfen, mit der Schlagfläche gerade an den Ball zu kommen. Er gibt Dir ein sofortiges Feedback. Zum Aufbau der Übung: Wichtig ist, diese Übung auf einer flachen Stelle des Grüns aufzubauen. Ohne Break.

  • Stecke zwei Tees etwa einen Meter von dem Loch entfernt, etwas schmaler als ein Schlägerkopf breit, in den Boden.
  • So, dass ein Ball auf jeden Fall durchpasst.
  • Versuche nun, ein Gefühl für die Schlagflächenstellung im Treffmoment zu entwickeln.
  • Sprich dafür die Tees an und führe den Putterkopf so heran, dass beide Tees gleichzeitig berührt werden.
  • Übe diese Bewegung vorerst ohne Ball.
  • Lege nun einen Ball in Zielrichtung hinter die Tees.
  • Wenn Du jetzt puttest und mit einer geraden Schlagfläche an den Ball kommst, wirst Du im Durchschwung beide Tees gleichzeitig treffen.
  • Der Ball wird gerade rollen.
  • Triffst Du hingegen mit einer offenen oder geschlossenen Schlagfläche, wirst Du entweder nur ein Tee oder die Tees nicht gleichzeitig treffen.

Der Putter ist der einzige Schläger, den Du (mit ganz wenigen Ausnahmen) auf jedem Loch benutzen wirst. Versuche das bei Deinen Übungseinheiten zu berücksichtigen! Das Hauptaugenmerk solltest Du dabei auf das Training von Putts zwischen 10-15 Meter und auf Putts von unter 1,5 Meter legen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Training auf dem Puttinggrün.