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Test: Profi-Puttingmatte von Private Greens

· 4 Min. Lesezeit

ChristopheChristophe

Es ist Winter. Wenn Dein Golfclub nicht bereits Wintergrüns in Betrieb genommen hat, ist es spätestens bei Schnee vorbei mit dem Putten. Eine Puttingmatte ist die beste Alternative, um nicht aus dem (Putt)Schwung zu kommen.

puttingmatte private greens 700x347 - Test: Profi-Puttingmatte von Private Greens

Nachdem ich bereits die Puttingmatten von Best Track und Wellputt fleißig getestet habe, habe ich diesmal einen Blick auf eine Matte in einer anderen Preiskategorie geworfen: die Profi-Puttingmatte von Private Greens ("Teaching-Pro Putting Green XXL").

Ausgerollte Puttingmatte Teaching-Pro Putting Green XXL von Private Greens mit Putter und Ball

Teaching-Pro Putting Green XXL

Das gute Stück kostet satte 339 Euro - lohnt sich die Investition?

Profi-Puttingmatte von Private Greens

Im ersten Moment wirkt der Preis abschreckend. Immerhin ist die Matte 2 bis 3 Mal so teuer wie Konkurrenzprodukte. Doch bereits beim ersten Anheben der Matte wird ein Riesen-Unterschied deutlich: das Gewicht. Die Matte wiegt 10 kg!

Mit 10 kg kein Fliegengewicht

Mit 10 kg kein Fliegengewicht

Das Gewicht der Matte ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Oberfläche der Matte aus Kunstrasen besteht - und nicht aus Teppich, wie es üblich ist. Der verwendete Kunstrasen von Private Greens (siehe Interview mit Geschäftsführer Volker Sternberg) wird normalerweise für künstliche Golfanlagen verwendet. So stammt zum Beispiel das "Short Game Center of Excellence" im GC St. Leon-Rot von Private Greens.

Oberfläche aus Kunstfasern

Oberfläche aus Kunstfasern

Die technischen Daten und Maße der Matte:

  • Länge: 4 Meter
  • Breite: 90 cm
  • Höhe: 1,4 cm
  • Gewicht: ca. 10 kg

Damit wiegt ein Quadratmeter etwa 2,7 kg. Das Gewicht entsteht durch die hohe Dichte des Kunstrasens. Auf einem Quadratmeter gibt es laut Hersteller 66.950 Kunstrasen-Knoten - die habe ich aber nicht nachgezählt... Diese extrem hohe Dichte führt dazu, dass der Ball beim Chippen sogar Backspin aufnimmt. Und ja, Du kannst auf der Matte sogar chippen.

Nahaufnahme des dichten Kunstrasens der Puttingmatte mit Golfball

Die Matte ist auch für kurze Chips geeignet

Die Ecken der Matte sind abgerundet. Beim Ausrollen der Matte wellen sich die Enden der Matte leicht nach oben. Wenn Du die Enden eine Weile beschwerst, gleichen sich diese aber an.

Abgerundete Ecken

Abgerundete Ecken

Die Unterseite der Matte ist gummiert, so dass sie nicht verrutscht.

Gummierte Unterseite

Gummierte Unterseite

Im Lieferumfang befindet sich außerdem ein Putt-Snapper. Dieser besteht aus zwei Scheiben, zwischen denen der Ball beim "Einlochen" stecken bleibt. Die Größe der Scheiben entspricht einem echten Golfloch.

Der Putt-Snapper

Der Putt-Snapper

Trainieren mit der Puttingmatte von Private Greens

Der Aufbau der Matte ist etwas beschwerlich. Das ist natürlich dem hohen Gewicht geschuldet. Zwar lässt sich die Matte einfach ein- und ausrollen, das Ein- und Ausräumen lohnt sich aber wahrscheinlich nicht, wenn Du nur eben mal kurz zwei oder drei Putts spielen möchtest.

Für längere Trainingseinheiten (ansonsten lohnt sich wohl auch nicht die Anschaffung) ist das natürlich etwas Anderes. Oder am besten findest Du einen Platz, wo die Matte dauerhaft liegen kann - zumindest den Winter über.

Die Qualität der Matte ist herausragend: Sie liegt perfekt eben auf dem Boden und gleicht kleine Unebenheiten aus. Du kannst sogar kleine Breaks realistisch simulieren, indem Du beispielsweise ein Schlägertuch unter die Matte legst.

Das Putten fühlt sich sehr gut an: Die Bälle laufen konstant, so dass ein gutes Längentraining möglich ist. Mit einer Länge von 4 Metern bietet die Matte ausreichend Platz.

Im Lieferumfang befindet sich aber keine Bande (wie zum Beispiel bei der Puttingmatte von Best Track), so dass zu lange Putts schon mal von der Matte rollen können. Besonders beim Chippen solltest Du entsprechende Vorkehrungen treffen: Ein getoppter Ball macht sich im Wohnzimmer wahrscheinlich nicht sonderlich gut... Hier bieten sich alternativ Schaumstoffbälle und zusätzlich ein Chipping-Netz an.

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Das Spinverhalten der Matte beim Chippen ist beeindruckend: Ein sinnvolles Winter-Training ist mit dieser Puttingmatte tatsächlich möglich.

Teaching-Pro Putting Green XXL

Die Matte ist unter anderem bei Amazon erhältlich und existiert in folgenden Ausführungen:

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Fazit: Teaching-Pro Putting Green

Die Puttingmatte von Private Greens ist in meinen Augen die beste Puttingmatte, die ich bisher getestet habe. Die Putts und Chips fühlen sich wie auf einem echten Grün an. Nur leider ist die Matte kein Schnäppchen.

golfstunde-top-produktVorteile

  • Profi-Kunstrasen simuliert echtes Grün
  • Putten und chippen möglich
  • Realistisches Roll- und Spin-Verhalten
  • Sehr hochwertige Verarbeitung

Nachteile

  • Sehr hoher Preis
  • Aufbau der Matte etwas behäbig
  • Hoher Platzbedarf

Die Teaching-Pro Puttingmatte von Private Greens kostet 339,00 Euro bei amazon.de.