Der Schlag ins Grün – Die unterschiedlichen Pitch-Varianten

Marcus Bruns
Über den Autor
Marcus ist PGA Professional und Golflehrer im Golfclub Syke. Er ist Buchautor, Podcaster und Gastautor in diversen Magazinen.

Wir kennen diese Situationen alle: Ein außergewöhnlich guter Abschlag auf einem Par 4 hat uns soweit vors Grün gebracht, dass ein voller Schwung beim zweiten Schlag nicht möglich ist. Oder aber ein außergewöhnlich schlechter Abschlag hat uns auf einem Par 3 vierzig Meter kurz gelassen. In beiden Fällen wird man einen Pitch spielen müssen.

Der Pitch aufs Grün - Drei Varianten

Im Video stelle ich Euch drei verschiedene Pitch-Varienten vor, die je nach Situation und Fahnenposition eingesetzt werden können. Das Gute dabei, Du kannst immer ein Sandwedge verwenden und die Veränderung des Set Ups und des Schwungs sind recht einfach.

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Noch einmal zusammen gefasst:

1. Der hohe Pitch - wenn der Ball schnell stoppen soll

Der Schlag bietet sich an, wenn man schnell liegen bleiben will, wenig Grün vor der Fahne hat oder über ein vorgelagertes Hindernis hinwegspielen muss.

Hoher Pitch
  • 60 bis 65% des Gewichts auf dem vordern Bein.
  • Ähnlich wie im Bunker, ist die Ballpostion eher in Richtung des vordern Fußes.
  • Der Ball liegt also unter dem Herzen (beim Rechtshänder), um auch den Bounce des Schläger besser zu nutzen.
  • Das Griffende lehnt nicht zum Ziel, sondern soll sogar beim Ansprechen etwas hinter dem Ball sein.
  • Achte auf ein weiches, hohes Finish.

2. Der halbhoher Pitch -  wenn der Ball etwas mehr rollen soll

Der mittelhohe Pitch bietet sich an, wenn man etwas Grün zum Arbeiten hat und weniger Spin spielen will.

Halbhoher Pitch
  • Gewicht zu 60 bis 65 % auf dem vorderen Bein.
  • Ball in Standmitte.
  • Griffende über dem Ball.
  • Finish flacher als bei der hohen Variante.

3. Der flacher Pitch - wenn der Ball wirklich rollen soll

Den flachen Pitch kann man sehr gut verwenden, wenn die Fahne im hinteren Teil des Grüns steht und man den Ball ausrollen lassen kann.

Flacher Pitch
  • Gewicht zu 60 bis 65 % auf dem vorderen Bein.
  • Ball eher auf dem hinteren Fuss. Wie beim Chippen.
  • Griffende zeigt Richtung Ziel.
  • Flaches Finish.

Auch wenn diese drei Optionen relativ einfach umzusetzen sind, sollte das Pitchen und das Üben dieser Varianten ein fester Teil Deines regelmäßigen Trainings sein. Drei Optionen im Bag zu haben, wird Dir helfen, alle Situationen, die einen Schlag mit "Touch" verlangen, zu meistern. Tourpros und die besten Amateure verbringen einen Großteil ihrer Trainingszeiten mit dem kurzen Spiel.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Üben. Wenn Du mehr über Schlagvarianten und andere Golfthemen wissen möchtest, empfehle ich Dir unseren GOLFSTUNDE Podcast!

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