Wissenswert oder witzig / Blog

Welcher Schwungtyp bist Du?

Die Scorekarte interessieren nur Zahlen und keine Haltungsnoten. Und wahrscheinlich hast Du Dich trotzdem schon mal dabei erwischt, wie Du Dich fragst, ob Dein Flight-Partner mit DIESEM Schwung überhaupt das Grün erreichen wird.

… vielleicht findest Du Dich ja sogar selbst in einem der folgenden Schwungtypen wieder.

Der Armschwinger

Er verweist meist auf seine angeborene Hüftsteifigkeit. „Ich konnte meine Hüfte noch nie richtig bewegen“. Das sind immer die besten Ausreden. Dehnen würde auch hier helfen.

Der Surfer

Die Knie und Hüfte bewegen sich im Schwung sehr instabil. Auch der Oberkörper ist selten im Lot. In der surfertypischen Endposition ist die Hüfte sehr weit vorne und der Oberkörper steht in einer Art Hohlkreuzposition.

Der Überschwinger

Wenn Du Deinen Schlägerkopf beim Ausholen links neben Dir siehst, dann bist Du ein Überschwinger. Leider ist der Weg zum Ball in der Folge sehr lang … Konsequenz: Sehr viele nicht gelungene Schläge.

Der Taucher

Die Rückenmuskulatur ist mangelhaft ausgebildet. Der Körper kann nicht aufrecht gehalten werden. Die Spannung geht verloren und man taucht ab. Sehr nett anzuschauen: Meist fliegt das Divot weiter als der Ball.

Der Aggressive

Die Aggressivität sieht man der Person direkt an. Die Ellenbogen sind überstreckt, der ganze Körper trägt zu viel Spannung in sich. Zudem ist der Schwung auch eher hektisch und schnell. Meist kommt aber von der gezeigten Kraftanstrengung nichts am Ball an. Schade drum …

Der Kraftlose

Der Kraftlose sollte sich eher eine andere Sportart suchen oder schleunigst mal ins Fitnessstudio. Alternativ gehen vielleicht auch leichtere Schläger – zum Beispiel Plastikschläger. Meist wird der Ball getroffen und er fliegt auch, aber nur dezente 20 Meter.

Der Anvisierer

Der Anvisierer zieht in Gedanken die Gerade zum Ziel. Er hebt den Schläger gerade hoch und presst ihn gerade heraus ins Ziel. Leider liegt der perfekte Schwung, fernab jeglicher geraden Form. Dementsprechend hat diese Schwungtechnik nichts mit der Idealtechnik gemeinsam. Das sollte ihm jemand mal sagen. Außerdem geht sehr viel Schlagweite verloren … Auch typisch: Der Schläger wird nach dem Schlag direkt aufs Ziel anvisiert.

Der Holzhacker

Die Beweglichkeit und Koordination ist ungenügend. Was wieder sehr witzig aussieht, ist äußerst ungesund. Schwingt man so, sollte man unbedingt ein tägliches Dehnprogramm durchführen. Besser zwei Mal pro Tag. 365 Tage im Jahr.

Der Bremser

Beim Bremser ist keine Beschleunigung zu erkennen. Er bremst zum Ball hin ab. Vollbremsung! Das liegt meist an seiner sehr eingeschränkten Beweglichkeit.

Der Hektische

Der Hektische hat einfach wenig Zeit. Oder: Er will möglichst schnell den Schlag hinter sich bringen. Leider keine gute Idee, um ein gutes Schlagergebnis zu erreichen. Typisch hier: Der Kurze und schnelle Rückschwung!

Der Ästhet

Der Ästhet glaubt, sein Schwung sei lehrbuchmäßig. Er schwingt eher langsam und genießt jede Schwungphase im Detail. Schade nur, dass es die Mitspieler meist anders sehen: „Der hat doch ein Stock im A…!“

Robin

Robin

Als Personal Trainer und Ernährungsberater betreut Robin Horvath Freizeitsportler und professionelle Golfer. Er ist Long Drive Professional auf der European Long Drive Tour.


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2 Kommentare

  1. Sehr lustig und man erkennt den ein oder anderen!
    Mein Favorit ist der Anvisierer!

  2. Absolut genial und ich glaube jeder findet sich in einem oder mehreren der Schwungtypen wieder.
    Einfach geil, danke. 😀

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