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Die besten Golf-Apps zur Rundenanalyse

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MikeMike

Mit einer Rundenanalyse mittels dieser Golf-Apps kann die Golfrunde einfach aufgezeichnet und ausgewertet werden. In der Regel gibt man bei der Einrichtung sein Handicap an und stellt sein Golfbag zusammen. So bekommt man einen Überblick, wie weit man mit jedem Schläger schlagen kann, man sieht, ob und wo Fairways und Grüns getroffen wurden. Zwischen 32000 und 45000 Plätze haben die Apps im Repertoire.

app rundenanalyse 700x550 - Die besten Golf-Apps zur Rundenanalyse

Die meisten Golf-Apps gibt es in einer Gratisversion, die entweder zeitlich begrenzt ist oder nicht den vollen Umfang enthält. Ob man alle Features der App auch wirklich benötigt oder auch gelegentliche Werbung akzeptiert, muss jeder für sich entscheiden. Die Apps bieten mit monatlichen oder jährlichen Abos den vollen, werbefreien Umfang.

In den persönlichen Daten lassen sich Angaben zum Heimatplatz, Handicap und den verwendeten Schlägern voreinstellen. Per GPS-Tracking werden die Schläge aufgezeichnet und auf einer Karte dargestellt. Bei den Apps sollte man bedenken, dass die GPS-Messung nur so genau ist wie die Entfernung von Handy/Watch zum Ball! Das bedeutet, wenn das Handy am Trolley oder im eCart ist, der Ball aber im Bunker oder im tiefen Rough liegt, ist das nicht mehr sehr genau. Hier sind Watches oder Tracker an den Schlägern natürlich viel exakter. Auch muss bei den meisten Apps jeder Schlag direkt “am Ball” durch eine Auswahl des jeweiligen Schlägers quittiert werden, um so ein möglichst exaktes Ergebnis für die Statistiken zu erreichen. Wen dies allerdings in seiner Preshot-Routine nicht aus der Konzentration bringt, ist mit diesen Apps gut beraten.

Hole19

Die Hole19 (hole19golf.com) Gratisversion kommt mit GPS-Entfernungsmessung auf über 42000 Golfplätzen weltweit, einer Scorekarte für Strokeplay und Stableford sowie einer statistischen Analyse der Genauigkeit des langen Spiels (FIR), getroffener Grüns (GIR), des kurzen Spiels und der Putts. Die Premiumversion bietet zusätzlich hochauflösendes Kartenmaterial, Schlägerempfehlungen, die Länge aller Schläge, automatischen Lochwechsel sowie eine Notizfunktion für jedes gespielte Loch. Die “AR” Augmented-Reality-Ansicht komplettiert den Umfang der Golf-App. Allerdings muss nach jedem Schlag das Handy oder die iWatch gezückt werden, um der App mitzuteilen, welcher Schläger grade verwendet wurde. Das ist auf der einen Seite ein wenig nervig, weil man dieses Prozedere für jeden Schlag durchführen muss, andererseits hat man so aber auch einen korrekten Überblick, mit welchen Schlägern wie genau gespielt wurde. In einer einfachen Übersicht kann man sich verschiedene Statistiken zu seinen gespielten Runden ansehen. Für 69€ im Jahr (bei jährlicher Zahlung) kann man die Premiumversion freischalten. Alles in allem ist die App verständlich aufgebaut und auch auf der Runde einfach und intuitiv zu bedienen.

Arccos Caddie

Die Rundenanalyse-App von ARCCOS Caddie (arccosgolf.com) ist darauf ausgelegt, mit den separat erhältlichen Sensoren zusammenzuarbeiten, um den Golfer auf dem Platz mit seinen Funktionen zu unterstützen. Natürlich muss man auch hier erst einmal ein Benutzerkonto anlegen. Die reichlich vorhandenen Plätze lädt man auf das Handy, das sollte man allerdings schon vorher und nicht erst auf dem Platz machen.  Sollte ein Platz fehlen, wendet man sich mit einer Scorecard des Platzes an den Support und in kurzer Zeit ist der Platz erfasst. GPS und Ortungsdienst an und los gehts. Nachdem man einen Schlag gemacht hat, geht man zum Ball und trägt den Schlag mit dem passenden Schläger manuell ein, bis der Ball im Loch ist. Die Schläger trägt man zuvor in ein Menü ein. Hier kann man auch auswählen, welche Marke und welches Modell man spielt. Auch hier gilt: Ist das Modell nicht erfasst, an den Support wenden und beim nächsten Update sind die Modelle nachgetragen. Es steht der komplette Funktionsumfang zur Verfügung, den auch die Sensorvariante bietet.

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Die Analyse ist sehr umfangreich: die Durchschnittsweite und längste Weite für jeden Schläger, welcher Schläger wie oft auf welchem Loch verwendet wurde, umfangreiche Statistiken und Informationen zu den Treffern zu GIR (Greens in Regulation) und FIR (Fairways in Regulation), Up and Downs, momentan aus der Statistik errechnetes Handicap zu den unterschiedlichen Spielsituationen (Drive, Putting, Sand, etc…).

Bei einer Neuanmeldung nach einer Trialphase muss man jetzt auf das Subscribermodell wechseln, welches mit ca. 150€ im Jahr zu Buche schlägt. Dazu kommen dann noch die Kosten für die Sensoren. Allerdings bekommt man dafür auch ordentlich Informationen, die einem helfen, sein Spiel zu verbessern. Wenn man bereits Arccos-Kunde ist, wird man erst in ein kostenpflichtiges Abo "gezwungen", wenn man mehr als 3 neue Sensoren der Generation 3 verwendet. Aber auch hier gibt es einen kleinen Trick, wie man kostenlos das Ganze weiternutzen kann. Man verzichtet ganz einfach auf den Caddie. Diese Funktion berät einen Golfer direkt auf dem Platz, welchen Schläger er verwenden soll, und hat noch  weitere Tipps parat.  Bei Turnieren ist das eh nicht erlaubt, und auch bei Privat- oder Trainingsrunden kann man ganz gut darauf verzichten.

FORE (vormals BeBrassie)

Der Vorteil der Fore-App liegt darin, dass man das Handy bequem in der Hosentasche lassen kann und sich komplett auf das Spiel konzentrieren kann. Allerdings erfordert es, dass man nach jedem Loch die aktuelle Schlagzahl eingeben muss oder man nach der Runde die fehlenden Ergebnisse nachträgt. Auch nimmt die App immer automatisch den empfohlenen Schläger für die ermittelte Distanz, hier muss man nach der Runde nacharbeiten, um eine genaue Statistik für jeden einzelnen Schläger zu bekommen. Das mag somit für Golfer funktionieren, die konstante Längen mit ihren Schlägern haben, jedoch nicht für Spieler, die öfters ihren Ball toppen oder sonstige Fehlschläge produzieren. Leider funktioniert die App ausschließlich mit einem bestehenden Abo, auch gespielte Runden lassen sich ohne Abo nicht mehr abrufen. Ein Monat kostet 7,99€, oder im Abo ist es für 49€ im Jahr zu erhalten, hier bekommt man zusätzlich einen Gratismonat dazu.

Golfshot

Golfshot (golfshot.com) bietet den allgemeinen Funktionsumfang aller Golf-Apps. Hier kommt allerdings noch ein AWARD-System zum Einsatz, welches den Spieler für erreichte Ziele belohnt, z.B. ein AWARD für die erste Runde unter 100 Schlägen. Die Scorecard ermöglicht das Zählen einer Vierergruppe. Aktuelle Golf-News erhält man gratis dazu. Für die Schlägerempfehlung und Echtzeit-Entfernungsmessung zu allen wichtigen Zielen und Hindernissen auf dem Loch braucht man die Premiumversion. Hier kann man sich auch eine 3D-Ansicht von allen möglichen Seiten von über 500.000(!) Löchern anzeigen lassen. Eine vergrößerte Ziel-Ansicht, ein 3D-Überflug und erweitertes Scoring für verschiedene Spielformen sind dann auch enthalten. Für US-Spieler ist sicherlich das Posten des Scores an den Handicap Index per GHIN-Nummer interessant. Leider verweigert mein iPhone die Verwendung der AR-Funktion (Augmented Reality).

GameGolf

Die GameGolf App (gamegolf.com) bietet neben dem Tracking die Möglichkeit, die Runde direkt auf dem Golfplatz zu bearbeiten. Die Handhabung der App ist ähnlich wie bei den meisten Apps recht intuitiv und einfach. Man muss hier natürlich auch jeden einzelnen Schlag mit Schläger quittieren, um seine Runde korrekt aufzuzeichnen. Dafür erhält man natürlich auch die üblichen Statistiken für getroffene Fairways, Schlägerlängen etc.
Es besteht die Möglichkeit, die App mit verschiedenen Sensorsystemen zu erweitern. Zur Auswahl stehen hier Systeme, die am Handschuh oder am Gürtel getragen werden, sowie Sensoren auf den Schlägern. Die App selbst ist nur in Englisch verfügbar. Ein lustiges Feature ist, dass man sich auch die Scorecards von z.B. Jim Furyk, Chesson Hadley und Lee Westwood ansehen kann. Leider sind diese Scorecards nicht aktuell, sondern bereits mehrere Jahre alt.

Mobitee

Mobitee bietet nicht nur eine GPS-App, sondern auch einen Handicap-Rechner, Entfernungsmesser sowie einen virtuellen Coach, auch ein Überflug für jede Bahn ist enthalten. Die Scorecardfunktion ist für Teams und bis zu 4 Einzelspieler ausgelegt.

Ein Leaderboard ist ebenso enthalten wie auch Wettspiele. Diese App hat keine Abolaufzeit, sondern man kauft die App einmalig. Auch in dieser App werden Statistiken über das Spiel bereitgestellt, um so seine Runde auswerten zu können. Die App wirkt allerdings ein wenig überladen, da sehr viele Schaltflächen auf dem Screen vorhanden sind, um auf verschiedene Funktionen zugreifen zu können. Es erfordert schon eine gewisse Einarbeitungszeit, um alle Funktionen dieser App nutzen zu können.

Erhältlich ist die App für iPhone/iPad, Windows Phone und auf Google Play. Für einmalig 27,99€ kann man die Premiumversion kaufen. Es besteht die Möglichkeit, die App mit den Sensoren (PIQ), welche auf Handschuh oder einzelnen Schlägern angebracht werden, zu erweitern.

mScorecard

mScorecard (mScorecard.com) verfügt weniger über die Analysestatistiken, sondern bietet mehr eine Scorecard, die auch in der Lage ist, andere Spielformen wie Scrambles und Sidegames zu verwalten. Die Golf-App erfasst zwar die einzelnen Schlagdistanzen, bietet aber leider nicht ganz so umfangreiche Statistiken zur Rundenanalyse  wie die anderen Mitbewerber. Dafür gibt es mScorecard für alle gängigen Betriebssysteme wie iPhone/iPad, Android, Windows Phone sowie BlackBerry.