Mit der sogenannten M.CRAFT Linie versucht Mizuno, sich seit längerer Zeit auch bei der Herstellung von absolut präzisen Puttern einen Namen in der Golfszene zu machen. Der Erfolg der M.CRAFT Linie gab Mizuno recht und deshalb hat das Unternehmen mit der M.CRAFT OMOI Linie nun eine komplett neue Putter-Reihe vorgestellt. Der doch recht mysteriös klingende Name der neuen Serie leitet sich von dem englischen Wort für Trägheit („Moment of Inertia“ oder abgekürzt „MOI“) und dem japanischen Begriff für Gedanke ab („Omoi“). Doch das wirklich Interessante ist nicht der einprägsame Name, sondern die vielen Technologien, die sich hinter der Putter-Serie verbergen.
Heavy Metal im Kopf
Die neuen OMOI Putter basieren auf der bereits sehr erfolgreichen M-CRAFT Linie und sind alle aus 1025er-Kohlenstoffstahl geschmiedet und CNC-gefräst. Alle Modelle verfügen auch über ein sogenanntes Deep-Face-Milling, welches ein weicheres Schlaggefühl und einen perfekten Roll des Balles garantiert. Durch das deutlich höhere Kopfgewicht kommt es zu mehr Stabilität beim Putten. Die Modelle aus der OMOI Serie zählen nämlich vom Gewicht her zu den schwersten Puttern und bringen um die 370 Gramm auf die Waage, die Mid-Mallet-Modelle sogar um die 383 Gramm. Somit liegt das Gewicht der OMOI Putter im Vergleich zur M.CRFAT Serie um stattliche 30 Gramm höher und das bei gleicher Schlägerkopfgröße und identischem Schlaggefühl.

Zudem sind beim Kauf eines OMOI Putters auch austauschbare Gewichte für die Spitze und die Ferse des Putters inkludiert. Auf diese Weise können die Putter noch individueller anpasst werden. Mit je zwei 3-Gramm-Gewichten bzw. zwei 13-Gramm-Gewichten können die in den Puttern integrierten 8-Gramm-Gewichte getauscht und das Gewicht des Schlägerkopfes entweder noch weiter erhöht (oder reduziert werden). Somit hat jeder Spieler die Möglichkeit, das Feintuning des Schwunggewichts selbst in die Hand nehmen.
Endlich gutes Golf spielen
Leichtigkeit im Schaft
Um die Stabilität, die durch das höhere Kopfgewicht erzielt wird, ausbalancieren zu können, hat Mizuno einen leichteren Schaft und einen leichteren Griff bei der Herstellung der OMOI Putter eingesetzt. Durch den leichteren Griff und den leichteren Schaft werden bis zu 20 Gramm an Gesamtgewicht eingespart. Dadurch wird der Schwerpunkt des Schlägers in Richtung des Schlägerkopfes verschoben und die Schlagflächenrotation kann während des Putts besser kontrolliert werden.
Das Gewicht ist somit ein essenzieller Teil der neuen Technologie und nur aus diesem Grund können die Bälle mit den OMOI Puttern so gerade gehalten werden. Das hohe Gewicht bringt aber leider auch einen Nachteil, nämlich die Distanzkontrolle. Diese fällt vor allem bei langen Putts schwer, da ein schwerer Putter dem Ball bekanntlich auch mehr Tempo mit auf den Weg gibt. Diese Tatsache kann bei langen Putts oft zu einem unangenehmen und viel zu langen Rückputt und zu einem Schlagverlust führen.
Mizuno Craft Putter mit drei Modellen und Farben
Innerhalb der neuen M.CRAFT OMOI Putter Serie gibt es folgende Modelle:
- OMOI 01 Putter – Ein Slant Neck Blade, dass über 60° Toe-Hang und einem ¾ Shaft-Offset verfügt. Mit einem Loft von 3° und einer Länge von 34 oder 35 Inches.
- OMOI 02 Putter – Ein Plumber’s Neck Blade, mit 40° Toe-Hang und einem Full-Shaft-Offset. Mit einem Loft von 3° und einer Länge von 34 oder 35 Inches.
- OMOI 03 Putter – Ein Full Mallet und Face Balanced Putter mit Full-Saft-Offset. Mit einem Loft von 3° und einer Länge von 34 oder 35 Inches.
Weitere wichtige Fakten:
Da Mizuno in der Golfszene auch für seine individuellen Looks bekannt und beliebt ist, gibt es die OMOI Putter in drei extravaganten Farbausführungen. Nämlich die klassische Variante in Chrome, sowie eine Variante in Schwarz und eine in Blau.
Die Putter sind seit dem Frühjahr 2022 im Handel erhältlich und kosten um die 350 Euro.
Text: CSP




