Golfschwung und Golftechnik

Shank

Der Shank oder Socket ist einer der gefürchtetsten Fehlschläge im Golf. Es handelt sich hierbei um einen Schlag, bei dem der Ball nicht mit der Schlagfläche des Schlägers, sondern mit der Ferse (engl. „heel“) des Schlägerkopfes getroffen wird. Das Ergebnis eines Shanks ist in der Regel so schlecht, dass der Spieler hiermit einen ganzen Schlag vergibt.

Das ist im Golf unter einem Shank zu verstehen

Shank / Socket

Shank / Socket

Je nach englischsprachiger Region, in der Golf gespielt wird, wird ein Treffer mit der Ferse entweder als Shank oder als Socket bezeichnet. Die Ferse des Schlägerkopfes ist dort zu finden, wo der Schaft des Schlägers in den Kopf mündet. Ein Shank bedeutet damit, dass der Ball überhaupt nicht vom Schlägerblatt getroffen wird, das Ergebnis ist entsprechend negativ.

Ein Shank beschreibt keine klar definierte Flugkurve, bleibt sehr kurz und wird meistens nach rechts weggeschleudert. Ein Shank kann damit als misslungener Schlag bezeichnet werden.

So kann der Shank in der Praxis entstehen

Ein Shank ist in jedem Fall das Ergebnis eines falsch durchgeführten Schwungs. Da der Ball mit der Ferse getroffen wird, muss der Spieler den Schläger vor dem Treffmoment von seinem Körper weg beziehungsweise nach außen hin gezogen haben. Gerade bei einer outside-in Schwungbahn kann es daher zu einem Shank kommen: Hierbei kommt der Schläger von außen und wird nach dem Treffmoment nach innen gezogen. Eine solche Bewegung wird häufig durch einen Schulterwurf eingeleitet, bei dem die rechte Schulter zu schnell gedreht wird.

Ebenfalls ist es möglich, dass die rechte Schulter in der Rotation zu weit unten und die linke Schulter zu weit oben ist. Durch dieses Verkanten kann es ebenfalls zu einem Shank kommen, da die natürliche Schwungbahn verlassen wird.

Bei der Entstehung des Shanks kann jedoch auch die Wirbelsäule eine Rolle spielen. Hierbei handelt es sich um die Achse, um die der Schwung herum ausgeführt wird, eine Bewegung der Wirbelsäule nach oben oder unten ist daher von Nachteil. Bei einem Shank ist es dabei zumeist so, dass der Spieler sich im Durchschwung aufrichtet und der Schwung so seine ideale Bahn verlässt.

Der Sweet-Spot

Der Sweet-Spot

Die Flugrichtung eines Shanks ist unberechenbar

Während andere typische Fehlschläge wie etwa das Toppen des Balles oder ein Treffer mit der Spitze immer wieder einen ähnlichen Flugverlauf zeigen, ist der Shank deutlich unberechenbarer. Das liegt daran, dass die Ferse des Golfschlägers abgerundet ist, so dass der Ball prinzipiell in jede Richtung abgelenkt werden kann.


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