Schnupperkurs

Unter einem Schnupperkurs versteht man im Golfsport einen kurzen Einführungskurs in den Golfsport für Nichtgolfer, die gerne ausprobieren möchten, ob sie evtl. Freude am Golfsport finden könnten. Außer Sportschuhen benötigen Interessenten meist keine besondere Ausrüstung, da diese vom entsprechenden Golfclub gestellt wird. Schnupperkurse dauern in der Regel etwa 2 Stunden und werden gegen geringe Gebühr (ca. € 20,- pro Person mit Abweichungen nach oben und unten) oder sogar kostenfrei angeboten. Die Kurse werden in kleinen bis größeren Gruppen unter der Leitung eines Golf Pros (Teaching Golf Professional) abgehalten.

Am Golfsport klebt nach wie vor in Deutschland ein ungünstiges Image von Seniorensport, Snobismus und geringer sportlicher Herausforderung bei gleichzeitig hohen Aufnahme- und Jahresgebühren. Dem kann entgegen gehalten werden, dass Anfänger auf einer 18-Loch Runde bis zu 10 km schnelles Gehen praktizieren müssen und sich dabei Konzentrationsphasen vor und während des Schlages mit Entspannungsphasen bei gleichzeitigem zügigen Gehen mit Tragetasche oder Ziehtrolley abwechseln. Hinsichtlich Jahresgebühren gibt es heute mehrere individuelle Möglichkeiten, auch außerhalb regulärer Clubmitgliedschaften wie Fernmitgliedschaften oder „Schnupperjahrmitgliedschaften“.

Vermittlung der Grundlagen

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Schnupperkurs © Claus Mikosch - Fotolia.com

Die wichtigsten Ziele in einem Schnupperkurs – vorausgesetzt der veranstaltende Club nimmt diese Art von angebotenen Veranstaltungen genügend ernst – liegen weniger in der Vermittlung einer effizienten Schlagtechnik mit den unterschiedlichen Schlägertypen. Es geht mehr darum, Schwellenängste abzubauen und einen Geschmack zu wecken für die vielen unterschiedlichen Herausforderungen, die eine Golfrunde für den Spieler bereit hält. Es ist offensichtlich, dass sehr viel von dem Pro abhängt, ob er es schafft, bei den Teilnehmern etwas Neugier auf mehr Golf zu wecken und zu vermitteln, dass Golf anfangs nicht nur Frust, sondern auch Freude und Spaß bedeuten kann.

Für Absolventen eines Schnupperkurses, deren Interesse geweckt wurde, halten die Golfclubs weiterführende „Einsteigerkurse“ oder „Platzreifekurse“ bereit. Die Platzreifekurse enden mit einer theoretischen Prüfung über die wichtigsten Golfregeln und über Etikette, die sportliches Verhalten auf dem Golfplatz beinhalten und eine praktische Prüfung auf regulären Spielbahnen des Platzes. Mit der praktischen Prüfung soll nachgewiesen werden, dass der Spieler Golfschläge ausführen kann, ohne andere Personen zu gefährden und ohne den Golfplatz zu beschädigen.

Schnupperkurse im Ausland

Ein wenig Vorsicht wird bei Schnupperkursen empfohlen, die gleichzeitig eine Platzreife oder Platzerlaubnis (PE) garantieren und die Ausstellung einer offiziellen Urkunde darüber in Aussicht stellen. Derartige Angebote kommen meist von Golfclubs an exotischen Urlaubsorten. Man kann davon ausgehen, dass die PE-Urkunden lediglich auf dem Golfplatz Gültigkeit haben, auf dem sie ausgestellt wurden. Deutsche Golfclubs verlangen in der Regel eine theoretische und praktische Prüfung zur Erlangung der PE, die dann gleichbedeutend ist mit der Clubvorgabe 54 (Handicap -54).

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Christophe hat GOLFSTUN.DE in's Leben gerufen, um anderen Golfern den Einstieg in den Golfsport zu erleichtern.
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