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GOLFSTUNDE

Platzerlaubnis

Golf ist ein Sport, der nur dann auf einem Golfplatz ausgeübt werden kann, wenn der Spieler über eine entsprechende Platzerlaubnis verfügt. Hierbei handelt es sich um einen Nachweis darüber, dass der Golfer sich mit Fragen der Etikette auskennt, über ausreichende Fähigkeiten verfügt, um andere Golfer nicht zu gefährden und den Platz nicht zu beschädigen und den sportlichen Anforderungen des Spiels gewachsen ist.

Training zur Platzerlaubnis © Andres Rodriguez - Fotolia.com

Training zur Platzerlaubnis © Andres Rodriguez - Fotolia.com

Ohne Platzerlaubnis kann in Golfclubs nicht gespielt werden

Die Platzerlaubnis ist die Mindestanforderung, um auf einem Golfplatz überhaupt spielen zu dürfen. Die Platzerlaubnis wird erteilt, wenn der Interessent im Einzel- oder Gruppenunterricht die wichtigsten spielerischen Fähigkeiten im Golf erlernt hat und er mit den Regeln und der Etikette vertraut gemacht wurde. In vielen Clubs besteht jedoch die weitere Spielvoraussetzung, dass ein Mindesthandicap erreicht werden muss: So kann auf anspruchsvollen Kursen mit sehr guten Clubmitgliedern vermieden werden, dass Anfänger sich überfordern.

Als einzige Ausnahme hiervon sind die sogenannten öffentlichen Plätze anzusehen, auf denen auch ohne Platzerlaubnis gespielt werden kann. Die Anzahl dieser öffentlichen Plätze ist in Deutschland eher gering, zudem handelt es sich zumeist um Kurzplätze mit lediglich drei bis neun Bahnen.

Was ist der Unterschied zwischen einer clubinternen Platzerlaubnis und der Platzreife?

Bei der clubinternen Platzerlaubnis handelt es sich um eine Spielerlaubnis, die von jedem Club nach seinen eigenen Vorstellungen an die Golfer vergeben werden kann. Der Club macht hier von seinem Hausrecht Gebrauch und legt selbst fest, welche Anforderungen die Spieler erfüllen müssen beziehungsweise welche Fähigkeiten sie nachgewiesen haben müssen, um die Anlage betreten zu dürfen. Hiervon ist die allgemeine Platzreife nach dem DGV (Deutscher Golf Verband) zu unterscheiden. Die allgemeine Platzreife wurde eingeführt, damit die Anerkennung der verschiedenen Platzerlaubnisse der Clubs untereinander leichter vorgenommen werden kann. Da die Kriterien für eine Platzerlaubnis der einzelnen Clubs stark voneinander abweichen können, ist es für die Clubs schwierig, die tatsächlichen Fähigkeiten eines Spielers einzuschätzen. Bei der Platzreife hingegen handelt es sich um ein Zertifikat, das von praktisch allen Golfplätzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anerkannt wird.

Die Inhalte der Platzerlaubnis im Überblick

Damit sich ein Spieler auf dem Golfplatz korrekt verhalten kann und den sportlichen Anforderungen während einer Runde gewachsen ist, müssen zuerst eine Reihe von Prüfungsinhalten im Rahmen der Platzreife bewältigt werden. Dazu gehört es, dass die Spieler lernen, die Sicherheit anderer Spieler auf dem Platz zu berücksichtigen etwa dann, wenn der eigene Ball die Spielbahn verlässt. Zudem müssen die Spieler eine Reihe von Regelfragen korrekt beantworten können, sie müssen sich mit der Etikette auskennen und auch eine praktische Prüfung ablegen. Bei der praktischen Prüfung werden neun Löchern gespielt, von denen die besten sechs gewertet werden: Ziel ist es hier, die Vorgabe eines Handicaps 54 zu erreichen.

Die Etikette ist ein wichtiger Teil der Platzerlaubnis

Im Golf stellt die Etikette einen eigenen Bereich neben den Regeln dar und muss unbedingt berücksichtigt werden, damit sich der Spieler auf dem Platz und im Verhältnis zu den anderen Spielern korrekt verhalten kann. Hier werden Fragen beantwortete wie jene, ob eine aufschließende Gruppe auf dem Tee vorbeigelassen werden sollte, wer auf dem Grün zuerst spielen darf und wie allgemein auf die anderen Spieler Rücksicht genommen werden kann.

Christophe

Christophe

Christophe hat GOLFSTUN.DE in's Leben gerufen, um anderen Golfern den Einstieg in den Golfsport zu erleichtern.

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