Golfschwung und Golftechnik

Kurzes Spiel

Wer ein guter Golfspieler sein will, muss das kurze Spiel beherrschen, um die gewünschten Resultate zu erzielen. Dabei handelt es sich speziell um Schläge rund ums Grün, welche mit den Wedges und dem Putter durchgeführt werden – dies betrifft fast die Hälfte aller Schläge beim Golf. Das kurze Spiel umfasst den Chip, den Pitch, das Spiel aus dem Bunker und den Putt. Deswegen ist es so wichtig, das diese Schlagarten regelmäßig trainiert und nicht vernachlässigt werden. Wer das kurze Spiel gut beherrscht, kann bei den Schlägen enorm viel einsparen.

Der Chip

Das kurze Spiel © samott - Fotolia.com

Das kurze Spiel © samott – Fotolia.com

Soll der Ball in einer gewissen Landezone am Grün ausrollen, kommt der Chip zum Einsatz. Die Entfernung beträgt dabei maximal an die 30 Meter.
Dies trainiert man am besten, wenn man am Grün einen bestimmten Punkt markiert und diesen dann anspielt. Dabei findet man auch gleich das sogenannte Flug-Roll-Verhältnis der eigenen Schläger heraus. Beim PW hat man zum Beispiel ein Verhältnis von 1:1. Längere Eisen hingegen haben eine wesentlich weitere Rollbahn.

Noch eine Variante ist der Chip-Putt, welcher zum Einsatz kommen kann, wenn der Ball höchstens 2 Meter vom Grün entfernt ist. Das Eisen wird dabei auf die Spitze gestellt und wie ein Putter benutzt. Anschließend wieder der Ball wie mit einem Besen in Richtung Loch gefegt.

Der Pitch

Der Pitch wir auf eine Entfernung von circa 20 bis 55 Metern angewendet, aber nur wenn sich zwischen Spieler und Fahne ein Hindernis befindet. Hier ist es wichtig, den Ball exakt zu treffen und die richtige Weite zu erzielen. Ausschlaggebend sind dabei der richtige Ballkontakt und die optimale Geschwindigkeit des Schlägerkopfes, um auf die nötige Distanz zu kommen. Diese Art der hohen Annäherung ist daher gar nicht so einfach zu spielen.

Beim Pitch kann man zwischen kurzem, mittellangem und langem Pitch unterscheiden. Der kurze Pitch wird auf 20 Meter gespielt, wobei der Stand hier relativ schmal und der Griff am Schläger kurz ist. Ein mittellanger Pitch wird mit breiterem Stand und höher gegriffenem Schläger gespielt – Distanz beträgt an die 30 Meter. Bei 55 Metern wird der lange Pitch angewandt. Hierbei steht man mit normaler Breite und der Schläger wird wie gewohnt gegriffen. Die Entfernung kann bei allen 3 Methoden durch die Schlägerwahl variiert werden.

Der Bunker

Er ist wohl der unbeliebteste Schlag im Golfsport. Aber in Wahrheit ist er gar nicht so schwer, denn man muss den Ball gar nicht treffen. Der Schläger muss bloß unter dem Golfball durchgeschwungen werden, wobei die Länge des Schlages von der Sandmenge abhängig ist. Wichtig beim Spiel im Bunker ist, immer denselben kompletten Schwung auszuführen.

Der Putt

Das Putten ist der leichteste Schlag im Golfsport und wird zumeist auch am Anfang erlernt. Dadurch, dass sie sehr genau zielen, versenken sehr gute Golfspieler einen Putt auf kurze Distanz fast immer. Deswegen ist es sehr wichtig, das Putten regelmäßig zu üben, um die Treffsicherheit zu erhöhen. Hierzu gibt es gewisse Übungen wie zum Beispiel das Spielen von Bällen aus sehr kurzer Entfernung auf ein Loch. Man kann hierbei probieren, die Bälle über den Lochrand hineinkippen zu lassen. Ist man geübt darin, sollte man die Distanz verdoppeln oder verdreifachen. Die Entfernung wird solange erhöht, bis man nicht mehr trifft. Zusätzlich kann man die Schläge ein bisschen variieren, indem man einen Ball versenkt, einen anderen vor dem Loch zum Stehen bringt, den nächsten wieder versenkt, dann einen links vom Loch stoppen lässt und so weiter.


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