Golfclub und Golfplatz

Golfclub

Bei einem Golfclub handelt es sich im Allgemeinen um einen Club, dessen Mitglieder die die Sportart Golf betreiben. Gleichzeitig wird damit jedoch auch die Gesamtheit der Mitglieder eines Golfclubs bezeichnet. Der erste Golfclub wurde bereits im Jahr 1735 unter dem Namen Royal Burgess Golf Society gegründet. Gleichzeitig wird in den historischen Quellen jedoch auch die St. Andrews Society of Golfers als ältester Golfclub genannt. Sicher ist hierbei zumindest, dass es sich bei Letzterem um den ältesten am gleichen Standort existierenden Golfclub handelt. Erstmals erwähnt wurde er im Jahr 1759 unter diesem Titel.

Mitgliedschaft

Golfclub © FloridaStock - Fotolia.com

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Golf war lange Zeit als Sportart mit hohen Barrieren bekannt. Grund hierfür war die erforderlichen Zeit- und Kapitalkapazitäten, die für den Sport erforderlich waren und noch immer sind. Während der Zeitaspekt sich durch das Erlernen einer Sportart erklären lässt, die nicht in den routinierten Bewegungsablauf des Menschen passt, sondern speziell und von Beginn an erlernt werden muss, kann der hohe Kapitaleinsatz auf die aufwendige Führung eines Golfplatzes zurückgeführt werden.

Um den Bau und die Aufrechterhaltung einer Golfanlage finanzieren zu können, sind häufig hohe Mitgliedbeiträge nötig. Die Mitgliedschaft eines Golfclubs ist notwendig, um auf normalen 18-Loch-Golfplätzen anderer Clubs spielen zu dürfen. Darüber hinaus ist der Nachweis der DGV-Platzreife notwendig. Die Mitgliedschaft eines Golfclubs wird durch den DGV-Ausweis bescheinigt, der auch zugleich als Spielberechtigung in einem dem DGV angeschlossenen Golfclub fungiert.

Zwar existieren inzwischen auch öffentliche Plätze, die als gewinnorientierte Dienstleistungsunternehmen jedem Spieler den Zugang eröffnen, dennoch ist der überwiegende Teil der Golfspieler bei einem regulären Golfclub Mitglied. Dieser bietet zwar auch Tagesgästen gegen Greenfee den Zugang zum Platz an, dennoch sind hier häufig bestimmte Zugangsbeschränkungen zu erfüllen, wie beispielsweise der Nachweis über ein bestimmtes Handicap. Abhängig vom jeweiligen Club, der Uhrzeit, Jahreszeit und dem Wochentag variieren die Kosten für das Greenfee stark.

Der Vorteil der Mitgliedschaft eines Golfclubs besteht zudem darin, dass alle Mitglieder, die auf deutschen, dem DGV angehörigen Anlagen die Sportart ausüben, versichert sind. Die sogenannte DGV-Golfhaftversicherung gilt sowohl für Schäden, die ein Golfspieler auf den 18 Bahnen verursacht, sowie auch auf den Übungswiesen oder während eines Kurses. Gleiches gilt sie auch für ausländische Golfplätze.

Alternativen

Da die Bewirtschaftung eines regulären Golfclubs im Jahr Kosten eines mindestens sechsstelligen Betrags verursacht, kann die Mitgliedschaft in einem regulären Golfclub einen höheren Kapitaleinsatz verlangen. Für Studenten und Senioren sowie auch Kinder gelten hierbei jedoch Sonderbedingungen. So erhalten diese beispielsweise Vergünstigungen im Training und in der Mitgliedschaft.

Eine Alternative zur herkömmlichen Mitgliedschaft stellt die Fernmitgliedschaft dar. Hierbei handelt es sich um eine Mitgliedschaft, die speziell für Spieler gedacht ist, die weit von der Anlage entfernt wohnen und diese nur selten zum Spielen nutzen. Nachteil hierbei ist jedoch, dass nicht alle Golfplatzbetreiber mit dieser Regelung einverstanden sind, so dass auf manchen Golfplätzen eine höhere Nutzungsgebühr als bei einer regulären Nutzung gezahlt werden muss. Eine weitere Alternative stellt die Gastmitgliedschaft dar: Hierbei handelt es sich um eine grundlegende Mitgliedschaft bei einem Golfplatz, bei welcher zusätzlich eine Greenfee für ein Spiel auf dem Platz zu entrichten ist. Gleiches gilt dementsprechend auch bei anderen Golfclubs. Die einzelnen Tarifbestimmungen können jedoch auch hierbei zwischen den Clubs variieren.

Die Vereinigung clubfreier Golfspieler wird vom DGV e.V. als ungebundener Club anerkannt. Aufgrund der entfallenden Kosten für die Betreibung eines Platzes sind die Beiträge bei diesem Golfclub sehr niedrig. Ähnlich zur Fernmitgliedschaft besteht hierbei jedoch auch die Konsequenz in der höher anfallenden Greenfee unterschiedlicher Golfplätze.


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