Golfspiel und Golfregeln

Fairway in Regulation

Der Begriff Fairway in Regulation (FIR) stellt im Golfsport eine persönliche statistische Größe dar, wieviel Prozent der Abschläge auf Par 4 und Par 5 Löchern auf dem Fairway landeten. Der Ball muss dabei auf dem Fairway „in Ruhe kommen“. Falls er zwar auf dem Fairway aufkommt, anschließend aber ins Semirough (First Cut) oder in ein Hindernis rollt, wird das Loch nicht als Fairway in Regulation gewertet. Der erreichte FIR-Wert gibt zusammen mit Green in Regulation (GIR) gute Hinweise darauf, wie präzise und konstant ein Spieler seine Abschläge und seine Schläge aufs Grün platziert. Ein hoher FIR-Wert ist in der Regel mit einem niedrigen Handicap verbunden.

Fairway in Regulation © samott - Fotolia.com

Fairway in Regulation © samott – Fotolia.com

Die Länge der Abschläge spielen für die Wertung keine Rolle, sofern der Ball nach dem Abschlag das Fairway erreicht. Lange Abschläge sind evtl. für ein persönliches Prestige und Selbstvertrauen zuträglich, für einen guten Score wiegen Konstanz und Präzision deutlich mehr. Ein extrem langer Drive, der im Rough oder etwa im aus landet, kann einem guten Score eher schaden als nützen.

Par 3 Löcher kommen nicht in Betracht, weil der Ball nach dem Abschlag direkt das Grün treffen sollte und dort auch liegen bleiben muss, um als Green in Regulation gezählt zu werden. Bei Par 4 Löchern besteht das Ziel darin, den ersten Schlag (Abschlag) möglichst weit auf dem Fairway zu platzieren, um dann mit dem 2. Schlag (Fairwayschlag) das Grün zu treffen. Falls der Spieler es schafft, anschließend mit 2 Putts einzulochen, hat er ein (Brutto-)Par gespielt. Bei Par 5 Löchern besteht der Unterschied zu Par 4 Löchern lediglich darin, das Grün erst mit dem 2. Fairwayschlag zu erreichen.

Wie wird „Fairway in Regulation“ konkret gerechnet?

Bei einem typischen 18-Loch Golfplatz, der 4 Par 3, 11 Par 4 und 3 Par 5 Löcher aufweist, kommen nur die 11 Par 4 und 3 Par 5 Löcher, also insgesamt 14 Löcher für die FIR-Wertung in Betracht.

Beispiel

Wenn der Spieler seinen Ball nach dem Abschlag bei 7 der möglichen 14 Löchern auf dem Fairway platziert, beträgt sein FIR-Wert 7:14 = 50%.

Falls der Spieler bei 10 Löchern ein Fairway in Regulation zählen darf, beträgt sein FIR-Wert 10:14 = 0,71 = 71%.

Anders als beim FIR wird ein GIR-Wert auf allen Löchern erspielt. Ein GIR gilt als erfüllt, wenn das Grün mit der vorgesehenen Anzahl von Schlägen erreicht wird, also mit 3 Schlägen beim Par 5, mit 2 Schlägen beim Par 4 und mit dem Abschlag beim Par 3.


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