Golfschwung und Golftechnik

Draw

Der Draw ist eine der wichtigsten Schlagarten im Golf. Hiermit wird eine Kurve bezeichnet, bei der der Ball rechts startet und dann mit der Zeit nach links zurückdreht. Für den Draw bestehen vielfältige Verwendungsmöglichkeiten, womit er zum Repertoire eines jeden ambitionierten Golfspielers gehört.

Der Draw in Abgrenzung von anderen Flugkurven

Von einem Draw ist dann die Rede, wenn der Ball nach dem Treffmoment sofort rechts startet und dann nach einer gewissen Zeit nach links zurückdreht. Je nach Stärke des Draws kann der Ball so im Ergebnis letztlich sogar links vom anvisierten Ziel landen, was bedeutet, dass die Ziellinie während des Flugs geschnitten wird. Handelt es sich bei einem Golfspieler um einen Linkshänder, startet der Draw entsprechend links und dreht später nach rechts. Die Flugkurve des Draws bei Rechtshänder wird deshalb bei einem Linkshänder nicht als Draw, sondern als Fade bezeichnet und umgekehrt.

Nicht zu verwechseln ist der Draw dabei mit einem Hook. Anders als der Draw startet der Hook sofort links und fliegt dann weiter nach links. Hierbei handelt es sich um eine nicht gewünschte Flugkurve, die das Ergebnis eines falsch durchgeführten Schwungs ist. Das gleiche gilt für den Slice: Dieser startet zwar ebenso wie der Draw rechts, dreht jedoch in seinem Verlauf nicht mehr zurück und fliegt weiter in einer Kurve nach rechts.

In diesen Situationen kann ein Draw nützlich sein

Der Draw bringt eine Reihe von nützlichen Eigenschaften mit, die sich gute Golfer zunutze machen können. Dazu gehört, dass der Ball aufgrund seiner spezifischen Flugkurve länger wird als ein gerade gespielter Ball: Der Golfer kann diesen Schlag daher gezielt einsetzen, um mehr Länge zu erreichen. Hierin unterscheidet sich der Draw maßgeblich von einem Fade, da der Fade anders als der Draw sogar kürzer wird als ein gerade ausgeführter Schlag.

Wichtiger ist für Golfer jedoch die Fluggkurve des Draws an sich. Handelt es sich bei einem Loch um ein Dogleg links, bei dem das Fairway nach links abknickt, kann der Draw eingesetzt werden, um die mögliche Landezone eines Abschlags zu vergrößern. Der Schlag wird dann also seinem Verlauf nach in das Abknicken des Fairways hineingespielt, wodurch vermieden wird, dass der Ball im Rough landet. Sollte die Bahn jedoch nach rechts abknicken, wäre das Spielen eines Draws in der Regel von Nachteil.

Ebenfalls nützlich ist der Draw bei Annäherungsschlägen ins Grün, wenn das Grün auf der linken Seite von einem Bunker geschützt wird. Hier kann die Rechts-Links-Kurve dazu beitragen, dass der Bunker einfach umspielt wird.

So wird der Draw in der Praxis ausgeführt

Viele Spieler müssen keine Änderung an ihrem Schwung vornehmen, um einen Draw auszuführen, da der Draw ihre natürliche Schlagkurve darstellt. Ebenso gibt es Spieler, die auf natürliche Weise einen Fade spielen. Hat ein Spieler eine gerade Schlagkurve oder spielt einen natürlichen Fade, wird der Draw auf folgende Weise erzeugt: Die Füße sollten bei diesem Schlag nicht auf das Ziel, sondern nach rechts davon zeigen und der Schläger wird im Durchschwung enger am Körper geführt. Auf diese Weise kann eine Innen-Außen-Schwungbahn erreicht werden, die die notwendige Voraussetzung für die Erzeugung eines Draws darstellt.

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