Frage von Gast im 
 vom 23. April 2018

Regelfrage zum Stecken von Aus- und Wassergrenzen

Hallo,

ich habe zu zwei Bahnen bei uns eine Frage: hier liegen das seitliche Wasser und das Aus "direkt" nebeneinander, Wege grenzen dort praktisch direkt an das Wasser.

Durch einen starken Baumbeschnitt ist dieses Dilemma "nun ans Tageslicht getreten". Die Bäume von Google Maps anbei sind so nicht mehr vorhanden.

Wie sollte man das stecken?

a) vor dem Wasser rot und dahinter weiß?
[Wasser muss doch eine Fläche sein?!]

b) vor dem Wasser rot, hinter dem Wasser rot, ein wenig Platz lassen und dann weiß? (ist aus platztechnischen Gründen jedoch kaum machbar)

c) vor dem Wasser rot, hinter dem Wasser rot und direkt dahinter weiß? (so ist es jetzt, allerdings kann man dann nur auf einer Seite des seitl. Wassers droppen)

Habe in den DGV Regeln dazu nicht gefunden.

https://www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/Abschnitt_5_Platzregeln_und_Festlegung_der_Platz_und_Hindernisgrenzen.pdf

Es geht um unsere Bahnen 14 und 18. Siehe Bilder.

https://picload.org/view/dogcwpwi/18c.png.html
https://picload.org/view/dogcwwgr/18.jpg.html
https://picload.org/view/dogcwwga/14b.png.html

Danke Euch!

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4 Kommentare
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Torben Wissuwa

Hallo, Du hast recht, das ist nicht ganz so einfach zu lösen. Wasser muss eine Fläche sein, keine Linie, das heißt, es ist das Wasserhindernis rundum zu kennzeichnen. Lösungsvorschlag a) scheidet daher aus. Lösungsvorschlag b) und c) gehen aber; wobei ich angesichts der Bilder nicht davon ausgehe, dass ein Ball auf der gegenüberliegenden Seite des Wasserhindernisses erfolgreich gespielt werden kann. Daher würde ich aus optischen Gründen Pfosten wählen, die platzseitig rot und wegseitig weiß gestrichen sind. Gezogen werden dürfen sie als Ausmarkierung nicht. Ist aber hier sicher eine Frage des Geschmacks. Ich hoffe das hilft - schönes Spiel! Torben -… Weiterlesen »

Jens

Hallo Torben,

vielen Dank für Deine schnelle Rückmeldung.

Da ich unser Greenkeeping-Team mangels "Schulterklappen" nicht "nötigen kann" die Pfosten von einer Seite rot und der anderen weiß zu streichen, interpretiere ich Deine Antwort so, dass unsere Möglichkeit c) also gar nicht sooo verkehrt ist!?

Wichtig war mir, dass a) ausscheidet. Mir wollten nämlich am Wochenende einige unserer "Regelpäpste" erzählen, dass a) hier die beste Möglichkeit sei.

Gibt es hier eigentliche auf "offizielle Quellen" (im Internet), die solche Grenzen beschreiben? Auf den Seiten des von mir geposteten DGV-links habe ich hierzu nur Allgemeines gefunden...

MfG
Jens

Torben Wissuwa

Hallo Jens, Wasserhindernisse sollten schon deshalb immer als Fläche gekennzeichnet sein, weil der Ball aus nahezu jeder Richtung ins Hindernis fliegen kann - zB als Abpraller von einem wegseitigen Baum. Um den Referenzpunkt bestimmen zu können von dem aus Erleichterung möglich ist, brauche ich die Grenze. a) scheidet daher definitiv aus, weil sie das nicht abdeckt. Offizielle Quellen sind das von Dir schon verlinkte Spiel- und Wettspielhandbuch des DGV, das auch in jedem Club vorhanden ist und der Leitfaden "Guidance on running a competition" der R&A, die Du hier https://www.randa.org/Guidance-on-Running-a-Competition/Rules/1-Introduction findest. Und um auf Deine Frage zurückzukommen - c) ist… Weiterlesen »

Jens

Hallo Torben,

super, den (berechtigten) Hinweis, dass ein Ball auch von den anderen Seite ins Hindernis fliegen kann hatte ich so noch gar nicht bedacht.

Danke Dir!

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