Hallo!
Ich hatte heute während meiner Runde eine für mich neue und besondere Situation und würde gerne wissen was dort das richtige Vorgehen gewesen wäre:
Ich habe einen Ball total verzogen, so dass die Landezone zwar gut eingrenzbar (genau hinter einem Baum), aber nicht direkt einsehbar war. Ich war der Meinung, dass dort ein Wasserhindernis ist. Mein Spielpartner war der Meinung dort ist keins. Also habe ich einen provisorischen gespielt. Im Endeffekt war dort Wasser und es war dann auch klar, dass er nur da drin sein kann. Nach meinem Verständnis habe ich den provisorischen gespielt unter der Bedingung ob dort Wasser ist (dann provisorischer irrelevant und dort droppen) oder kein Wasser (Ball finden oder prov. im Spiel).
Mein Spielpartner meinte nun aber, dass bei Wasser kein prov. gespielt werden darf, was ja auch richtig ist, und somit automatisch der prov. im Spiel ist. Zum Zeitpunkt des prov. wussten wir ja aber nicht, ob dort Wasser ist. Und somit war es nach meinem Verständnis der Regeln ein legaler prov., der bei der Erkenntnis dass dort doch Wasser ist, irrelevant wird.
Wer liegt hier nun richtig?
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Die nette Beschreibung einer Situation, die eine Gruppe englischer Regel Regelfanatiker verursacht hat. Die Regelung des provisorischen Balles setzt Platzkenntnis voraus. Und die Regelung des "bosgws" macht das Ganze nur noch schlimmer. Da fehlt vielleicht noch ein regelrelevantes Abstimmungsverfahren; wie wäre es mit einer "absoluten (60/40) Meinungs-Mehrheit" aus vier Spielern, drei Caddies, zwei Zuschauern und einem Greenkeeper? Aber was passiert bei Stimmengleichheit ? Ja und nu ? Es geht doch alles um die Beschleunigung des Spiels. Vielleicht im Sekretariat oder direkt beim DGV anrufen und fragen was die meinen ? Oder muß dann die (vermeintliche) Platzkenntnis des… Weiterlesen »