Fairwayholz – Alles, was Du über Hölzer wissen solltest
Für lange Transportschläge sind Fairwayhölzer ideal. Doch worauf solltest Du bei der Auswahl Deines Fairwayholzes achten? Im folgenden Video gebe ich Dir Tipps, damit das richtige Fairwayholz in Deinem Bag landet.
Das Fairwayholz
Beachte die Loft-Angaben
Du solltest darauf achten, dass der Loft Deines längsten Fairwayholzes genügend Abstand zum Loft Deines Drivers hat. Ein Beispiel: Wenn Du einen Driver mit 12 Grad Loft haben solltest, dann würdest Du Dir mit einem Fairway-Holz mit 15 Grad Loft das Leben nur unnötig schwer machen. Die Abstände bei den Fairwayhölzern kannst Du ruhig etwas größer wählen. Bei einem 12-Grad-Driver würde ich mindestens ein Fairwayholz mit 18 Grad wählen.
Also: Du könntest in diesem Fall ein Holz 3 ruhig auslassen und zu einem Holz 5 greifen. Solltest Du mit dem Driver generell Probleme haben, den Ball gut in die Luft zu kriegen, könnte sogar ein Holz 7 mit 21 Grad eine gute Wahl für das längste Holz sein.
Wenn die Wahl für Dein längstes Holz getroffen ist, sollten die Loftabstände zum nächsten Fairwayholz oder Deinem längsten Hybrid zwischen 3 und 5 Grad liegen.
Für wen sind Fairwayhölzer besonders geeignet?
Bei einer flachen Schwungbahn und Schlägen mit besonders wenig Divot sind Fairwayhölzer prädestiniert. In diesem Fall könnte es sinnvoll sein, die Anzahl der Hölzer im Bag zu erhöhen und weniger Hybride und Eisen zu spielen.
Auch innerhalb der Fairwayhölzer eines Herstellers gibt es dann noch Unterschiede: Es gibt Schlägerköpfe, die bei gleichem Loft einen flacheren Ballflug produzieren und den Ball mit weniger Spin versorgen. Solche Schlägerköpfe sind für bessere Spieler gut geeignet, die den Ball weit schlagen und auch bewusst die Flugkurve des Balles beeinflussen können. Solltest Du noch nicht dieses Niveau erreicht haben, solltest Du ein Modell wählen, das mehr fehlerverzeihend ist.
