Golfschläger und Golfausrüstung

Tee

Beim Tee handelt es sich grundlegend um einen Teil der Golfausrüstung. Mithilfe des Tees kann der Abschlag erleichtert werden, indem er in den Boden gestochen und auf ihm der Golfball platziert wird. Hierbei kann das Tee aus Holz oder auch Plastik bestehen und weißt je nach Beschaffenheit und Material besondere Eigenschaften auf.

Durch die leichte Erhöhung des Balls kann der Ball mit einem Driver besser getroffen werden und somit letztendlich auch eine höhere Distanz erreichen. Gemäß des Regelwerks des deutschen Golfverbands ist der Gebrauch eines Tees jedoch keine Notwendigkeit, sondern liegt im individuellen Ermessen des Spielers.

Tee, Ball und Driver

Tee, Ball und Driver

Herkunft des Tee

Hinsichtlich der wörtlichen Herkunft können bis heute nur Vermutungen aufgestellt werden. So wird der Ursprung der Bezeichnung beispielsweise im niederländischen Wort „Tudje“ gefunden. Dieses bezeichnet eine Anhäufung von Erde oder Sand, welche früher als Abschlagsfläche für den Ball genutzt wurde. Sicher ist zweifelsfrei, dass der Ball bis zu den 1920er Jahren auf einem kleinen Sandhäufchen platziert wurde. Eigens hierfür wurde am Abschlag eine Sandbox mit Schaufel platziert, so dass die Spieler sich ihr Tee erbauen konnten. Darüber hinaus konnte durch die Bereitstellung von einem Wasserbecken und diversen Handtüchern der Schläger anschließend gereinigt werden. In den traditionellen und besonders alten Golfclubs im Norden Großbritanniens können die Spieler noch heute die Sandbox wählen oder bei Bedarf auch die neuere Variante – das Tee – nutzen. Inzwischen wird der Sand zudem für die Markierung der beim Abschlag produzierten Löcher verwendet.

Die Entwicklung des Tees lässt sich auf William Bloxsom und Arthur Douglas zurückführen. Sie entwickelten bereits 1889 eine Gummiplatte, bei der auf der kreisrunden Erhebung eines spitzzulaufenden Stifts ein Ball abgelegt werden konnte. Zur gleichen Zeit wurde durch den Amerikaner Posper Senat ein Stück Pappe in C-Form geschnitten, zu einer Kegelpyramide zusammengesteckt und ebenfalls als Tee genutzt. Die kegelförmigen Abschlaghilfen existieren noch heute und dienen vor allem bei gefrorenem Boden als geeignetes Tee. Im Jahr 1892 wurde Patent auf das erste offizielle Tee namens „Perectum“ angemeldet, welches zu jener Zeit aus einem Stahlstift mit Gummikopf bestand.

Holz- und Plastik-Tees

Unterschiedlich lange Holz-Tees

Unterschiedlich lange Holz-Tees

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen den Standard-Tees und den sogenannten Brush-Tees. Zwar erfüllen beide den gleichen Zweck, sie unterscheiden sich in der Optik jedoch erheblich. So verfügen Brush-Tees im Gegensatz zu den herkömmlichen Tees an der Oberseite über eine bürstenähnliche Fläche, welche dafür sorgt, dass der Ball keinesfalls am Tee hängenbleibt. In einem schwebeähnlichen Zustand wird der Ball auf einem Brush-Tee zudem keinerlei Widerständen ausgesetzt, welche aufgrund von Herstellerfehlern bei normalen Tees häufiger auftreten.

Ebenso kann zwischen den Materialien eines Tees gewählt werden. So existieren beispielsweise Holz-Tees sowie Kunststoff-Tees. Während die Tees aus Holz die Eigenschaft aufweisen, schnell zu brechen, sind die Tees aus Kunststoff wesentlich widerstandsfähiger. Durch die Robustheit des Materials brechen Kunststoff-Tees zwar nicht, sie können aber durch eine Berührung von Schläger und Tee den Schwung verfälschen. Im Gegensatz zu Holz-Tees kann das Plastik-Tee dafür mehrmals benutzt werden.

Unterschiedliche Längen

Die Abmessungen des regulären Tees belaufen sich auf eine Länge von etwa 2,1 Zoll, was ungefähr 5,4 Zentimetern entspricht. Neben den Standard-Größen existieren auch Überlängen-Tees mit einer Größe von 10,16 Zentimeter. Diese eignen sich vor allem für den Abschlag mit einem Driver (Holz 1). Kürzere Tees werden im Gegensatz zu den Überlängen-Tees jedoch nicht extra angefertigt, sondern können mit einer kleinen Zange oder durch einfaches Abbrechen auf die gewünschte Länge gekürzt werden.

Tee beim Eisen-Abschlag

Tee beim Eisen-Abschlag


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