Ein Golfplatz zeichnet sich durch die unterschiedlichen Beschaffenheiten des Bodens aus, die einen wesentlichen Einfluss auf die Spielbarkeit des Balles haben. Das Semi-Rough ist dabei eine Zwischenzone zwischen dem Fairway und dem eigentlichen Rough und bringt bereits eine eingeschränkt Spielbarkeit mit sich.
Fairway, Rough und Semi-Rough unterscheiden sich grundsätzlich in der Art und Weise, wie die jeweiligen Flächen gemäht werden. Während das Fairway in sehr kurzen Zeitabständen gemäht wird und damit besonders kurz gehalten wird, wird das Rough nur zweimal im Jahr gemäht. Dadurch ergibt sich, dass das Gras im Rough in einem natürlichen Zustand verbleibt und der Wuchs es mit sich bringt, dass Bälle hierin schnell verschwinden.
Das Semi-Rough hingegen wird ebenfalls regelmäßig gemäht, die Intervalle sind jedoch entweder länger als beim Fairway oder das Gras wird schlicht länger geschnitten. Hierdurch ergibt sich eine Zwischenzone zwischen dem Fairway und dem Rough, die ihre ganz eigenen Charakteristiken hinsichtlich der Spielbarkeit des Balles mit sich bringt.
Die Spielbarkeit im Semi-Rough erinnert in der Regel deutlich mehr an das Spiel vom Fairway als aus dem tiefen Rough. Das Gras ist hier zwar höher als auf dem Fairway, jedoch in der Regel nicht hoch genug, um den Ball einfach verschlucken zu können. Das Semi-Rough hat damit die Aufgabe, nur leicht verzogene oder ausrollende Bälle aufzuhalten und daran zu hindern, ins tiefe Rough zu rollen.
Hier muss jedoch zwischen einer einfachen und einer doppeltem Semi-Rough-Zone unterschieden werden. Auf einigen Golfplätzen gibt es nämlich zwei Semi-Rough Bereiche, wobei der kürzer geschnittene innen liegende Bereich als first cut bezeichnet wird und die zweite Semi-Rough-Zone entsprechend als second cut. Das Spiel aus dem second cut heraus kann bereits deutlich schwieriger sein und einen verminderten Spin sowie eine deutlich kürzere Länge des Balles mit sich bringen.
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