Golfschläger und Golfausrüstung

Schlägerkopf

Das zentrale Element eines jeden Golfschlägers ist der Schlägerkopf: Nur mit diesem Kopf kann im Golf ein direkter Kontakt mit dem Ball hergestellt werden. Daher ist es der Schlägerkopf, der für die Kraftübertragung verantwortlich ist, für das Anschneiden der Bälle und damit für das Ergebnis, das letztendlich mit einem Golfschlag erzielt werden kann.

Aufbau des Schlägerkopfes hängt von der Schlägerart ab

Im Golf sind mindestens drei unterschiedliche Konstruktionen von Schlägerköpfen zu unterscheiden: Jene der Hölzer und Eisen / Wedges sowie jene der Putter. Bei den Hölzern sind dabei Hohlkonstruktionen anzutreffen: Das Schlägerblatt und die Krone sind aus Metall gefertigt, im Inneren des Konstruktion befindet sich kein Material. Das ist wichtig, da bei diesen Schlägern beim Auftreffen auf den Ball ein Trampolineffekt erzeugt werden soll, der dem Ball mehr Weite verleiht.

Die Eisen und Wedges hingegen sind aus einem soliden Stück Metall gefertigt und weisen keinen Hohlbereich auf. Hier ist insbesondere die Rückmeldung beim Schlag wichtig, damit die Länge der Schläge ins Grün besser kontrolliert werden kann; eine Hohlkonstruktion wäre hier dem Gefühl abträglich. Ebenfalls aus einem durchgehenden Metall gefertigt sind die Putter.

Gerade bei Hybrid- und Eisenersatzschlägern treten aber auch Mischungen der oben beschriebenen Schlägerköpfe auf. So werden Eisenersatzschläger für die schwierig zu spielenden langen Eisen wie etwa Eisen 4, 5 und 6 angeboten, die zwar einen ähnlichen Kopf wie ein traditionelles Eisen aufweisen, der bei dieser besonderen Schlägerart jedoch hohl ist.

Aufbau eines Golfschlägers

Aufbau eines Golfschlägers

Die Schlagfläche ist bei der Schlägerkopf-Konstruktion von besonderer Bedeutung

Das auffälligste Merkmal der Schlagflächen ist die Ausstattung mit feinen Rillen, welche fast über die gesamte Fläche verteilt sind. Diese Rillen werden im Englischen auch als Groves bezeichnet und verbessern die Rotationsgeschwindigkeit des Balles. Besonders wichtig sind die Rillen damit bei der Konstruktion von Wedges, da hier ein hoher Spin wichtig ist, um den Ball auf dem Grün zum Halten bringen zu können. Weniger wichtig sind die Grooves bei Drivern und anderen Hölzern, da hier die Rotation der Erzeugung von Weite abträglich ist.

Die Konstruktion von Hölzern im Detail

Hölzer fallen sofort auf durch ihre großen und tropfen- beziehungsweise birnenförmigen Schlägerköpfe und ihre insgesamt aufwendige Konstruktion. Gerade die Driver sind hinsichtlich des Volumens in der Vergangenheit deutlich größer geworden: Während noch vor einigen Jahren Driver über 200 cm3 als besonders groß galten, werden heute Driver mit 450 bis 460 cm3 gefertigt. Die damit einhergehende deutliche Vergrößerung der Schlagfläche bringt den Vorteil mit sich, dass auch bei einem schlechten Schwung noch immer genügend Schlagfläche getroffen wird, um einen einigermaßen normalen Ballflug zu ermöglichen. Aufgrund der Verwendung sehr leichten Kunststoffes wiegt ein Driver-Kopf heute inklusive Bodenplatte nicht mehr als etwas über 200 g.

Schlägerkopf eines Pitching Wedges von Ping

Schlägerkopf eines Pitching Wedges von Ping

Eisen treten in geschmiedeter und gegossener Form auf

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal bei der Konstruktion von Eisen-Schlägerköpfen ist die Frage, ob es sich um geschmiedete oder gegossene Köpfe handelt. Geschmiedete Eisen sind aufwendiger in der Herstellung und damit teurer, bringen jedoch den Vorteil mit sich, dass das Schlaggefühl und damit die Ballkontrolle deutlich verbessert werden können. Weiterhin sind bei den Eisen und Wedges Blades und Cavity-Schläger zu unterscheiden: Die Cavity-Schläger weisen eine periphere Gewichtung auf, die durch eine Aushöhlung der Rückwand erreicht wird. Letztere Schläger werden für Spieler konzipiert, die möglichst viel Fehlerverzeihung benötigen.


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