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Ryder Cup

Beim Ryder Cup handelt es sich um ein Golfmannschaftsturnier, das alle zwei Jahre stattfindet. Das Turnier ist nach dem Sponsor Samuel Ryder benannt. Während dieses Ereignisses, das mehrere Tage lang dauert, können besonders leistungsstarke Golfer, die sowohl aus Europa als auch aus den Vereinigten Staaten kommen, gegeneinander antreten. Der Ryder Cup ist ein Golfturnier, das viel Beachtung findet.

Im Jahr 1927 fand der Ryder Cup zum ersten Mal statt. Damals nahmen nur Golfer aus den USA und aus Großbritannien teil. Heute wird das Turnier abwechselnd auf unterschiedlichen Kontinenten veranstaltet. Der Ryder Cup unterscheidet sich von nahezu allen übrigen Golfturnieren dadurch, dass der Wettkampf im Lochspiel-Modus ausgetragen wird. Dabei wechseln die verschiedenen Spielarten. Bei den meisten anderen Turnieren kommt der Zählspiel-Modus zum Einsatz.

Logo Ryder Cup 2014

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Austragungen des Ryder Cups

Im Jahr 1927 fand in Worcester die erste offizielle Austragung des Turniers statt. Ein Komitee bestimmte die Regeln für den Ryder Cup. Die PGA of America, der Verband der Berufsgolfer der USA, legte Qualifikationen für die teilnehmenden Spieler fest. Die PGA of America bestimmte auch, dass nur in den USA geborene Spieler am Ryder Cup teilnehmen durften. Als erste Teamkapitäne spielten Ted Ray aus Großbritannien und Walter Hagen aus den USA mit. Dabei gewannen die USA mit großem Vorsprung. Im Zeitraum von 1939 bis 1945 fand der Ryder Cup wegen des Zweiten Weltkrieges nicht statt.

Bei vielen Austragungen beherrschten die Golfer aus den USA das Turnier und errangen zahlreiche Siege. So gewannen die britischen Spieler in den Jahren von 1935 bis 1973 nur ein einziges Mal gegen die überlegene amerikanische Mannschaft.

Ab dem Jahr 1973 konnten auch irische Golfspieler am Ryder Cup teilnehmen, um die britische Mannschaft zu unterstützen. Im Jahr 1979 wurden dann Golfer aus den übrigen europäischen Ländern ebenfalls als Teilnehmer dieses Turniers zugelassen. Dadurch war ein ausgeglichenerer Wettkampf möglich. Die amerikanische Mannschaft spielt zwar meistens noch als Favorit, verlor aber seit dieser Neuregelung auch einige Turniere.

Die Teams

In jedem Team befinden sich zwölf Spieler. Der Captain kann die Aufstellung seiner Mannschaft festlegen. Er entscheidet auch darüber, welche Strategie verfolgt wird. Dem Captain ist es möglich, als spielender oder nicht spielender Captain aufzutreten. Mehrere Vizecaptains unterstützen ihn bei seinen Aufgaben.

Der Modus des Turniers

Der Ryder Cup findet im Matchplay-Modus statt. Das bedeutet, dass Mann gegen Mann antritt. Dabei werden innerhalb von drei Tagen 28 Partien gespielt. Diese Matches beinhalten je vier Fourball- und Foursome-Spiele. Diese werden sowohl am Freitag als auch am Samstag vor- und nachmittags ausgetragen. Am Sonntag finden dann zum Abschluss des Golfturniers die 12 Einzelmatches statt. Im Hinblick auf die Foursome- und Fourball-Partien können die Kapitäne bestimmen, in welcher Reihenfolge die Teams spielen. Der Veranstalter des Turniers kann wählen, ob mit den Fourball- oder mit den Foursome-Partien begonnen wird. Bei den Einzelspielen haben die Mannschaftskapitäne ebenfalls die Möglichkeit, die Reihenfolge zu bestimmen, in der die zwölf Teammitglieder spielen. Die Kapitäne sind jedoch nicht darüber informiert, wie die Viererpaarungen zusammengesetzt sind. Auch die Reihenfolge der gegnerischen Teammitglieder ist ihnen nicht bekannt. Dadurch kommen die Paarungen zufällig zustande. Wird ein Spiel gewonnen, erhält der Sieger einen Punkt. Bei einem unentschiedenen Spielausgang bekommt jede Partei einen halben Punkt. Sollten beide Parteien nach den 28 Spielen gleich viele Punkte aufweisen, gewinnt der Titelverteidiger das Turnier. Um den bisherigen Gewinner dieses Golfturniers zu besiegen, benötigt das herausfordernde Team also mehr als 14 Punkte.

Der Ryder Cup ist ein Prestigeduell, bei dem es keine Preisgelder zu gewinnen gibt. Trotzdem gilt dieses Ereignis als wichtigstes Golfmannschaftsturnier der Welt.

Christophe

Christophe

Christophe hat GOLFSTUN.DE in's Leben gerufen, um anderen Golfern den Einstieg in den Golfsport zu erleichtern.

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