Golfclub und Golfplatz

Parkland Course

Golfplätze werden nach der natürlichen Umgebung und der Art ihrer Gestaltung in verschiedene Kategorien unterteilt. Für Golfplätze, die als Parkland Kurs (engl. Parkland Course) gelten, sind zahlreiche alte Baumbestände und eine von Menschen gestaltete Modellierung typisch. Der Parkland Course gehört zu den bekanntesten Arten von Golfplätzen und gilt als der am meisten verbreitetste Platztyp.

Parkland Course © pmphoto - Fotolia.com

Parkland Course © pmphoto – Fotolia.com

Vom Links Course zum Parkland Course

Nachdem die ersten Golfplätze in Schottland als Links Kurs in Meeresnähe entstanden, wurde der Golfsport im Inland Britanniens beliebt. Die dort errichten Anlagen passten sich den Parks des Adels an, die heute noch für einen umfangreichen Baumbestand und gepflegten Rasen bekannt sind. Eine Runde auf einem solcher Art gestalteten Platz verband sportliche Ertüchtigung mit dem Freizeitvergnügen eines ausgedehnten Spaziergangs. Dazu trägt der weiche Boden bei, der überwiegend viel Lehm und wenig Sand enthält. Die Kurse sind üblicherweise in jeweils neun zusammenhängende Bahnen aufgeteilt. So enden die Löcher Neun und Achtzehn in der Nähe des Clubhauses, was den Spielern eine bequeme halbe Runde ermöglicht.

Zu den bekannten Golfplätzen im Stile eines Parkland Course gehören in Europa Celtic Manor in Island und der Loch Lomond Golf Club in Schottland. Beispiele in Deutschland sind der Münchner GC oder Köln-Refrath.

Die Spielweise auf einem Parkland Course

Einige Aspekte erleichtern das Spiel in einer Parklandschaft. Durch die Baumreihen an den Seiten der Fairways spielt der Wind eine deutlich weniger entscheidende Rolle als auf offenen Plätzen. Hohes, dichtes Rough findet sich auf den Plätzen selten. Tiefe Topfbunker sind nur gelegentlich Teil der Golfkurse und aus den allermeisten Bunkern können Spieler die Fahne direkt angreifen. Auf manchen Golfplätzen weisen die einzelnen Bahnen größere Höhenunterschiede auf, sind die Fairways häufig ebenerdig, weshalb Bälle dort seltener verspringen.

Die von den Architekten kreierten Spielbahnen des Platzes verschaffen als Ausgleich für die angenehmen Seiten andere Herausforderungen, die typisch für einen Parkland Course sind. Die Planer denken beim Entwurf bereits daran, anspruchsvolle Aufgaben auf den einzelnen Bahnen einzubauen, um das Spiel fordernd zu gestalten. Bunker und manchmal auch Teiche werden so angelegt, dass sie den Landebereich langer Abschläge verengen oder Annäherungsschläge auf das Grün erschweren. Bäume werden bewusst in die Struktur des Golfplatzes einbezogen und verlangen eine hohe Präzision. Grüns sind ausgeprägt modelliert und haben mehr als eine Ebene. Spieler sollten sich vor dem Schlag überlegen, wo ihr Ball auf den Grüns landen soll.


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