GOLFSTUNDE

Lee Trevino

Lee Trevino ist ein amerikanischer Golfspieler mexikanischer Abstammung. Trevino spielte vornehmlich auf der US-Tour. In den siebziger Jahren galt er als einer der besten Spieler der Welt. Für mexikanische Amerikaner wurde er zum Vorzeigesportler.

Trevino wurde 1939 im texanischen Dallas geboren. Er wuchs bei seiner alleinerziehenden Mutter und seinem Großvater in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater kehrte der Familie kurz nach der Geburt den Rücken, Trevino lernte ihn nie kennen. Schon als fünfjähriges Kind begann er, auf Baumwollplantagen zu arbeiten, eine Schule besuchte er nur gelegentlich. Zum Golfsport kam Trevino als Caddy. Mit vierzehn Jahren verließ er die Schule vollständig, um Vollzeit als Caddy und Schuhputzer zu arbeiten. Nach der Arbeit schlug er Bälle und spielte auf einem Kurzplatz, den die Caddies nutzen durften. Mit seinem siebzehnten Geburtstag meldete er sich beim Marine Corps. Vier Jahre diente er als Maschinengewehrschütze und beendete seinen Dienst als Corporal, einem Unteroffiziersrang den Lee Trevino auch seinen Golfrunden mit Offizieren zuschreibt.

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Lee Trevino © Jerry Coli | Dreamstime.com

Der Einstieg als Golf-Profi

Ab 1960 arbeitete er als Club-Trainer in El Paso und verdiente sich mit privaten Wettspielen gegen Einzelgegner ein Zubrot. 1966 und 1967 qualifizierte Trevino sich für die US Open. Bei seinem zweiten Start wurde er Fünfter und erspielte sich damit mit die Tourkarte für die Turnierserie der PGA. Seine professionelle Tour-Karriere begann er mit 28 Jahren. 1968 erspielte er sich mit seinem ersten Sieg auf der PGA Tour bei den US Open in Oak Hill gleich auch seinen ersten Titel bei einem Major. 1971 gelang ihm das Kunststück von drei Turniererfolgen innerhalb von drei Wochen. Insgesamt kann Trevino 89 Siege vorweisen, davon je 29 auf der PGA Tour und auf Champions Tour. Drei der vier Major-Turniere konnte er jeweils doppelt gewinnen, lediglich ein Sieg beim Masters blieb ihm verwehrt. Der Platz in Augusta behagte ihm nicht, weshalb er mehrfach gar nicht erst beim prestigeträchtigsten Turnier der Welt antrat.

Trevino: Autodidakt und Witzbold

Trevino war unter Kollege für seine Redseligkeit bekannt, während einer Runde erzählte er gerne Witze. Seinen unorthodoxen Golfschwung hatte er sich selbst beigebracht. Aus einem offenen Stand schlug er vornehmlich einen Fade. Trevino schlug die Bälle nicht weit, war dafür aber für sein präzises Spiel bekannt. 1981 wurde Lee Trevino in die World Golf Hall of Fame aufgenommen. Seine letzten Titel auf der Champions Tour errang er im Jahr 2000.

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Christophe hat GOLFSTUN.DE in's Leben gerufen, um anderen Golfern den Einstieg in den Golfsport zu erleichtern.
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