Golfschläger und Golfausrüstung

Hybrid

Hybride sind eine relativ junge Erfindung im Golf und stellen eine Verbindung aus Hölzern und Eisen dar. Während die Hölzer im Ruf stehen, immense Längen sowie eine relativ hohe Flugkurve zu ermöglichen, stehen die Eisen eher für Präzision. Mittels eines Hybriden gelingt es den Spielern, die unterschiedlichen Vorzüge von Hölzern und Eisen zu verbinden.

Aus diesem Grund ist die Einführung von Hybriden notwendig geworden

Noch vor 20 Jahren war es üblich, neben den Puttern und Wedges lediglich mit einem Driver und Fairwayhölzern sowie den Eisen auf die Runde zu gehen. Die Hybride hingegen sind noch nicht so lange am Markt vertreten und haben gerade für weniger spielstarke Golfer eine neue Herangehensweise an die langen Schläge mit sich gebracht. Während auch Golfer mit einem relativ hohen Handicap die kürzeren Eisen von 6 bis 9 gut kontrollieren können, fällt die Zuverlässigkeit in der Regel mit dem Längerwerden der Eisen geringer aus: Gerade die Eisen 2, 3 und 4 sind für viele Hobbygolfer und Amateure mit höherem Handicap häufig sehr schwierig zu spielen. Diese Schläger bieten nur wenig Loft im Bereich von 20 bis 30 Grad und erfordern daher eine gute Technik, wenn sie zuverlässig in die Luft gebracht werden sollen. Hier passiert es häufig, dass die Bälle mit der Sohle gespielt werden, dass sich starke Slices und Hooks ergeben oder dass der Ball schlicht nicht mit dem Sweetspot getroffen wird. Bereits kleinere Abweichungen im Treffmoment sorgen dafür, dass der Ball deutlich an Länge verliert, so dass sich neben dem Nachteil einer flacheren Flugkurve kein Vorteil mehr gegenüber einem kürzeren Eisen mit einer oder zwei Nummern weniger ergibt. Hier stellen die Hybride eine sinnvolle Alternative dar.

Callaway Hybrid

Callaway Hybrid

Ping Hybrid

Ping Hybrid

Wilson Hybrid

Wilson Hybrid

Diese wichtigen Eigenschaften machen die Hybride so vorteilhaft

Hybride stellen eine Mischung aus Fairwayhölzern und Eisen dar. Sie bieten Schlagflächen, deren Größe und Lofts eher an ein Eisen erinnern, dafür ist die Sohle deutlich flacher als bei einem Eisen und die Hohlkonstruktion mit einer gewissen Tiefe erinnert in der Ansprechposition sofort an ein Holz. Von der Länge her positionieren sich die Schläger entsprechend genau zwischen einem Fairwayholz und einem Eisen, die Flugkurve ist dabei jedoch in der Regel höher als bei den beiden anderen Schlägerarten. Da sich die Hybride dank der flachen Sohle hervorragend vom Fairway spielen lassen, ergibt sich zusammen mit der hohen Flugkurve eine ideale Kombination für die wichtigen Annäherungsschläge auf das Grün: Der Ball hält besser auf der Grünoberfläche, was gerade für Amateure ein wichtiger Vorteil sein kann. Für professionelle Golfer hingegen ergibt sich das Problem, dass die Hybride stärker streuen als ein Eisen und damit die Annäherung weniger präzise gestalten. Wie bei allen anderen Schlägern im Bag auch kommt es hier also darauf an, eine sinnvolle Mischung zwischen den verschiedenen Schlägertypen zu finden.

Die Konstruktion der Hybride im Überblick

Hybride besitzen ähnlich wie Fairwayhölzer einen Graphitschaft statt eines Eisenschafts, ihr Kopf weist eine Hohlkonstruktion auf und die Schäfte sind länger als bei einem Eisen. Als Materialien für den Kopf kommen Stahl und Titanium zum Einsatz. Ähnlich wie moderne Hölzer auch bringen die Schlagflächen der Hybride einen gewissen Trampolineffekt für mehr Länge mit sich.


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