Golfclub und Golfplatz

Driving Range

Die Driving Range kennzeichnet sich zumeist durch eine große Wiese, auf welcher die Golfspieler ihr langes Spiel optimieren können. Hierunter werden vor allem die Abschläge mit Hölzern, mit verschiedenen Drivern oder auch Fairwayschlägern verstanden. Gemäß der weitreichenden Schläge sollte die Wiese über eine entsprechende Länge verfügen.

Die Abschlagsplätze reihen sich nebeneinander, so dass alle Spieler zur Wahrung der Sicherheit in die gleiche Richtung abschlagen. Bei besonders langen Driving Ranges besteht auch die Möglichkeit, von zwei Seiten der Range abschlagen zu können. Hierfür sollte die Gesamtlänge der Driving Range jedoch ausreichend sein, um eine Gefährdung anderer Spieler durch fliegende Bälle auszuschließen.

Unterschiedliche Abschlagsflächen

Driving Range © alephnull - Fotolia.com

Driving Range © alephnull – Fotolia.com

Bei den Abschlagsflächen unterscheidet der Golfspieler zwischen den sogenannten Matten- und Grasabschlägen. Gemäß der Bezeichnung handelt es sich bei letzteren um Abschläge, die den regulären Golfabschlägen auf einem Platz ähneln. Dadurch kann unter Realbedingungen am eigenen Schlag und Schwung gefeilt werden. Die Widerstände einer Matte oder Gummitees können ungewohnt wirken.

Die Mattenabschläge sind jedoch häufiger auf Plätzen vertreten. Grund hierfür ist das robuste Material, was sich auf eine günstigere Unterhaltung der Anlage auswirkt und somit bevorzugt eingesetzt wird. Die Matten bestehen aus Kunststoff und sollen eine Imitation des Fairways darstellen. Der Nachteil dieser Übungsmatten liegt vor allem in der Platzierung des Tees, denn der Spieler kann kein Tee in das gummierte Material stecken, so dass die Hersteller bereits elastische Kunststoffzylinder in die Matten integrieren, die ein Tee darstellen sollen. Manchmal sind diese zudem in der Höhe variierbar. Die Zylinder sind zwar robuster, sie weisen jedoch hinsichtlich des Abschlags einen geringen Widerstand auf, sobald der Ball nicht sauber getroffen wird. Wo zuweilen Holztees einfach abbrechen, bleibt der gummierte Abschlagszylinder bestehen und stoppt den Schlag des Spielers sanft.

Angereiht an die Abschlagsplätze existieren vereinzelt auch flache Bunkerareale, in denen der Bunkerschlag geübt werden kann. Anders als bei der Chipping- und Pitching-Area soll dieses Sandfeld vor allem lange Schlagweiten aus dem Bunker trainieren.

Anlagetyp und Ballmaschine

Je nach Anlage und Größe des Clubs können auch mehrere Ranges vorhanden sein, die den unterschiedlichen Jahreszeiten gerecht werden. So existieren beispielsweise Open-Air-Ranges ebenso wie auch wind- und regengeschützte Driving Ranges. Ebenso nutzen viele Golflehrer besondere Abschlagsflächen für den Unterricht, da hier bereits Videosysteme eingebaut wurden und sie den jeweiligen Schlag aus jeder Richtung aufzeichnen können. Die Abschlagsflächen selbst haben im Allgemeinen eine Fläche von vier Quadratmetern. Um andere Spieler nicht zu gefährden, umfassen die Abschlagsplätze eine Größe von 2,5 x 4 Metern.

Im Allgemeinen befindet sich auf jeder Anlage eine Ballmaschine, die auch Golfballautomat genannt wird. Die Bezahlung der Bälle erfolgt je nach Club unterschiedlich.

So existieren beispielsweise nur noch wenige Driving Ranges, bei welchen die Bälle durch Münzeinwurf erlangt werden. Viel häufiger hingegen werden Ballkarten im Clubhaus verkauft, die über eine bestimmte Menge von Ballkörben verfügen. Bei den Bällen handelt es sich um besondere Bälle, die einzig und allein für die Nutzung auf der Driving Range vorgesehen sind. Sie sind aus Kostengründen häufig von einer minderen Qualität und als „Range“-Bälle, oder „Practice“-Bälle horizontal gekennzeichnet.

Eingesammelt werden sie am Ende des Tages durch sogenannte Ballsammler oder auch Maschinen. Die Mitnahme der Bälle ist verboten und birgt strafrechtliche Konsequenzen sowie im Allgemeinen auch ein Platzverbot.


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