Golfschläger und Golfausrüstung

Bounce

Der Bounce ist ein weiterer wichtiger Winkel für Golfschläger neben dem Loft und dem Lie. Der Bounce spielt eine große Rolle vor allem bei den Eisen und den Wedges, weil er die Interaktion mit dem Boden beeinflusst.

So wird der Bounce im Golf definiert

Bounce ist im Golf der Winkel zwischen Sohle eines Schlägers und dem Boden. Dieser Winkel ist in der Regel sehr klein und bewegt sich zwischen 0° und 18° je nach Schläger. Bei Schlägern wie den Hölzern oder den Hybriden kommt ein solcher Bounce in der Regel überhaupt nicht vor.

Unter einem Bounce ist dabei auch das Verhalten eines Schlägers beim Auftreffen auf den Boden zu verstehen. Trifft der Schläger auf den Boden und wird stark zurückgeschleudert, ist der Bounce entsprechend hoch. Trifft der Schläger auf den Boden und es erfolgt nur eine geringe Rückprallreaktion, ist der Bounce entsprechend niedrig. Aus diesem Grund ist der Bounce-Winkel auch nur bei Eisen und Wedges relevant, da nur hier die Bodeninteraktion auftritt: Hölzer und Hybride sollen nämlich über den Boden gleiten und werden nicht in den Rasen hineingeschlagen. Bei den Eisen und Wedges hingegen ist es so, dass der Schläger sich nach dem Auftreffen auf den Ball häufig in die Erde gräbt. Hier ist die Bodeninteraktion daher ein Faktor.

Bounce

Bounce

Welcher Bounce ist bei welchen Gegebenheiten sinnvoll?

Um auf eine Vielzahl von Platzgegebenheiten reagieren zu können, nehmen Spieler in ihrem Bag Eisen und Wedges mit unterschiedlichen Bounce-Charakteristiken mit. So ist ein niedriger Bounce vor allem dann sinnvoll, wenn der Boden hart und ein Eingraben in die Erde daher wenig wahrscheinlich ist. Hier kann ein niedriger Bounce dabei helfen, besser unter den Ball und in den Boden zu gelangen. Entsprechende Plätze sind vor allem dort zu finden, wo die Erde aufgrund hoher Temperaturen ausgetrocknet ist.

Handelt es sich hingegen um feuchte Bedingungen und der Rasen ist bereits aufgeweicht, sind Schläger mit einem hohen Bounce sinnvoll. Diese Schläger haben einen starken Abprall vom Boden, wodurch vermieden wird, dass der Schläger sich zu stark eingräbt. Ein zu fett getroffener Ball ist im Golf gerade bei den Annäherungen ein großes Problem, da der Ball deutlich an Länge verliert und zu kurz wird.

Der Bounce kann auch in Abhängigkeit von der Schwungbewegung gewählt werden

Viele Spieler wählen den Bounce für ihren Schläger nicht in Hinblick auf die Bodenbeschaffenheit des Platzes, sondern um bestimmte Eigenheiten ihres Schwungs und deren Auswirkungen zu kompensieren. So ist es zum Beispiel bei einer flachen Schwungkurve sinnvoll, einen eher niedrigen Bounce zu wählen, der das Eingraben in den Boden erleichtert. Schwingt der Spieler hingegen sehr steil, kann ein hoher Bounce beim Gleiten über den Boden helfen. In der Regel wir der Spieler bei der Wahl des Bounces eine Abwägung zwischen Erfordernissen des Platzes und seiner Schwungbewegung vornehmen.


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