Das Bindfadenwettspiel ist eine Variante des Zählspiels, die nicht vorgabenwirksam ausgetragen wird. Golfvereine bieten dieses Wettspiel gelegentlich als unterhaltsame Alternative zum Wettkampfgolf an. Um Handicapunterschiede auszugleichen, kann die Länge der Schnur vom Handicap abhängen. Üblicherweise erhält ein Spieler einen halben oder ganzem Meter Bindfaden multipliziert mit seiner Vorgabe. Ein Spieler mit Handicap 30 erhält also eine Schnur mit 15 oder 30 Meter Länge. Ein Golfer mit Handicap 15 erhält lediglich eine halb so lange Leine. Gelegentlich wird das Bindfadenwettspiel als Schnur-Competition oder Schnur-Wettkampf bezeichnet.
Spieler dürfen während ihrer Golfrunde den Bindfaden benutzen, um Bälle auf dem Platz an andere Stellen zu legen, ohne sich dafür einen Strafschlag zu notieren. Die gleiche Entfernung, um welche Golfer den Golfball jeweils versetzen, schneiden die Spieler von ihrem Bindfaden ab. Besonders lohnt sich der Einsatz einer Schere auf dem Grün. Golfspieler können nicht gelochte Putts, ohne einen weiteren Schlag aufzuschreiben, als eingelocht notieren. Bleibt nach achtzehn Löchern ein Rest Bindfaden ungenutzt, wird die Restlänge nicht notiert. Das Aufsparen von Faden lohnt sich daher nicht.
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