Golfschläger und Golfausrüstung

Ballangel

Als Ballangel, synonym auch Casher, wird im Golfsport ein teleskopartig ausziehbares Rohr bezeichnet, mit dessen Hilfe Bälle aus Wasserhindernissen und aus schwierigem Gelände zurückgeholt werden können. Am oberen Ende trägt der Casher ein kleines Körbchen für die Ballaufnahme. Im eingefahrenen Zustand ist das „Bergegerät“ nicht wesentlich länger als ein langes Eisen, so dass es im normalen Golfbag mitgeführt werden kann.

Da Ballangeln oder Casher nicht zur offiziellen Ausrüstung eines Golfers gehören, unterliegen sie auch nicht strengen Designrichtlinien. Insbesondere ist die maximale Länge im ausgezogenen Zustand einer Ballangel nicht definiert und geregelt. Da das Gerät möglichst leicht sein sollte, wird die maximale Länge einer Ballangel eher durch sein Gewicht und notwendige Stabilität begrenzt. Handelsübliche Ballangeln, die aus Metall oder Compositfasern (z. B. Kohleverbundfasern, CFK) hergestellt sind, lassen sich standardmäßig bis auf etwa 2 m Länge ausziehen. Es gibt aber auch Modelle, die im ausgefahrenen Zustand eine Länge von über 5 m erreichen.

Ballangel von Callaway

Ballangel von Callaway

Wie wird die Ballangel im praktischen Spielbetrieb gehandhabt?

Gerade bei unerfahrenen Spielern passiert es häufig, dass ein Abschlag oder ein Schlag aus dem Fairway über ein Wasserhindernis fehlschlägt und der Ball sich im Wasser wiederfindet. Wenn das Wasser einigermaßen klar ist, kann man den Ball sehen und mit der Angel wieder herausfischen.

Wasserhindernisse bilden häufig eine – manchmal nicht bewusst wahrgenommen – psychologische Barriere, die wie ein Magnet Bälle anzieht. Das hat damit zu tun, dass der Gedanke „bloß nicht ins Wasser spielen“ das Gehirn auf das Wasserhindernis konzentriert und damit Bälle überdurchschnittlich häufig dort landen.

Wenn Bälle aus dem Wasser herausgefischt werden, kann der Vorgang mit dem Gebot eines zügigen Spiels kollidieren, so dass das für den nachfolgenden Flight eine Spielverzögerung bedeuten kann. Es sollte deshalb abgewogen werden, ob es der Ball im Einzelfall „wert ist“, unter Inkaufnahme einer Spielverzögerung wieder herausgefischt zu werden. In einem Turnier sollte man möglichst darauf verzichten, es sei denn der Flight muss sowieso warten bis sich eine sichere Distanz zum vorausspielenden Flight ergibt.

Falls auf einer privat gespielten Runde kein Flight nachrückt, ergeben sich aus dem Herausfischen von Bällen aus dem Wasserhindernis keinerlei Konflikte und es kann sich durchaus lohnen, weil es legal ist, nicht nur eigene, sondern auch Fremdbälle zu „angeln“ und diese in das Privateigentum übergehen zu lassen. Auf manchen stark frequentierten Plätzen mit vielen Wasserhindernissen kommen gelegentlich Taucher vorbei und holen Tausende von Bällen heraus, um sie anschließend zu säubern und als sogenannte Lakebälle zu verkaufen.

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